Frag nicht nach Agnes
Jakob, Valerie (11.03.2025)Frag nicht nach Agnes · Jakob, Valerie
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- Verlag: ROWOHLT Kindler
- Autor: Jakob, Valerie
- ISBN: 978-3-463-00058-9
- Veröffentlichung: 11.03.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 416 Seiten
- Maße: 135 x 34 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 457
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Drei Frauen, drei Generationen − ein Trauma.
- Psychologisch stark, hervorragend recherchiert, ergreifend erzählt − für Leser:innen von Trude Teige und Susanne Abel.
Sie kannte nicht einmal den Namen ihrer Großmutter
Die junge Goldschmiedin Lilo hat ein sehr angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter, von deren familiären Wurzeln sie so gut wie nichts weiß. Als ein Schreiben auftaucht, das mit der Großmutter zu tun hat, stellt Lilo Fragen, und es kommt zum Streit. «Deine Großmutter hat mein Leben zerstört!», schreit die Mutter schließlich. Lilo ist sprachlos – und beginnt Nachforschungen anzustellen.
Als ihr Mann aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrt, hofft Agnes auf das lang entbehrte Eheglück. Aber Walter leidet unter Albträumen, verhält sich autoritär und abweisend. Agnes flüchtet sich in ihre Arbeit bei der französischen Besatzungsverwaltung, wo sie Anerkennung erfährt und ein Gefühl der Freiheit erlebt. Doch nach der Geburt der Tochter soll sie wieder an den heimischen Herd. Ihr Zuhause wird für sie zum Gefängnis. Als Agnes schließlich etwas über Walter erfährt, was große Sprengkraft besitzt, muss sie sich entscheiden: Will sie für ihren Traum von Selbstbestimmung kämpfen oder sich in ihr Schicksal fügen?
Ein bewegender Roman über die Geschichte unserer Mütter und Großmütter – und was ihr Schicksal für unser eigenes Glück bedeutet.
Rezensionen „Frag nicht nach Agnes"
Eine kluge einfühlsame Schilderung dreier Frauen in Zeiten historischer Umbrüche. Die Autorin taucht tief in die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte ein und konnte mich mit ihrem Buch absolut begeistern … Ich spreche diesem Buch eine dicke Leseempfehlung aus.@phijudas_buchwelt (Instagram)
Viel zu lange hab ich gewartet, das Buch zu lesen. Denn Agnes‘ Geschichte hat mir richtig gut gefallen! Spannend und fesselnd bis zur letzten Seite!
Das Buch taucht tief in die deutsche Kriegs- und Nachkriegsgeschichte ein … Daraus baut Jakob ein dramatisches Szenario auf, an dessen Ende es zu einer familiären Tragödie kommt.
Die Rheinpfalz (Gerhild Wissmann)
Valerie Jakob hat ein sehr eindringliches Buch geschrieben … Ein starkes Zeitzeugnis.
elizasbuecherparadies.wordpress.com (Gerhild Wissmann)
Eine absolut lesenswerte, beeindruckende aber auch emotionale Geschichte, die beim Lesen sehr tief greift und uns über die eigene Familiengeschichte nachdenken lässt. Große Empfehlung!
Instagram (Gerhild Wissmann)
Ich fand das Buch grandios … Große Leseempfehlung meinerseits!
monis-buecher-piazza.de (Gerhild Wissmann)
Mich hat die kluge, einfühlsame Schilderung der individuellen Lebensgeschichte dieser drei Frauen im Spiegel großer historischer Umbrüche sehr berührt … Ein vielschichtiges, empathisch verfasstes Portrait zwischen gesellschaftlichen Zwängen und individuellen Sehnsüchten.
meinfrankreich.com (Gerhild Wissmann)
Ein absolut lesenswertes, vielschichtiges Generationsporträt! Intensiv, emotional und klug erzählt.
Instagram (Claudia Biendara)
Mir hat in diesem leicht lesbaren, fesselnden Roman besonders die Reise in Agnes' Vergangenheit gefallen. Hier gibt es viel Spannung und Dramatik ... Ein bemerkenswerter Roman, über den ich noch lange nachgedacht habe.
vonmainbergsbuechertipps.wordpress.com (Claudia Biendara)
Fell erzählt eine spannende Familiengeschichte. Es ist auch eine Geschichte über die Nachwirkungen des furchtbaren Krieges auf Folgegenerationen ... Es ist keine leichte Lektüre, aber eine bewegende.
Badisches Tagblatt (Bernd Kamleitner)
Eine sehr beeindruckende Geschichte. Eine, die nicht mal eben so weg zu lesen ist. Sondern zutiefst bewegt und noch lange im Kopf bleiben wird.
Instagram (Bernd Kamleitner)
Nicht selten werden Familien, die Kriege erlebt haben, von schrecklichen Geschehnissen, nicht offengelegten Ereignissen und Konflikten verstört und oftmals auch zerstört. Sogar die nächste Generation kann davon betroffen sein, wie der bewegende Roman der Autorin Valerie Jakob eindringlich erzählt. „Frag nicht nach Agnes“ reflektiert Gegebenheiten, die, obwohl in einer grausam großen Anzahl geschehen, so in keinem Geschichtsbuch zu finden sind. Leser*innen werden sie deshalb ganz besonders intensiv empfinden und im Gedächtnis behalten.
der-kultur-blog.de (Bernd Kamleitner)
Ein trauriges, aber sehr realistisches Buch über die Schrecken des Krieges und dessen Nachwirkungen. Die Autorin findet einen guten Mittelweg, der selbst die Handlungen der unsympathischen Personen nachvollziehbar macht. Das Schweigen und die Vorwürfe sind spürbar, die argwöhnische Stimmung und die drückende Schwere, die jeden noch so kleinen Funken Glück im Keim ersticken, übertragen sich beim Lesen. Trotzdem bleibt der bittere Nachgeschmack, dass diese Schicksale tausendfach stattgefunden haben, ganze Leben zerstört wurden und nie jemand davon erfahren wird.
krachfink.de (Bernd Kamleitner)
Biografie – Jakob, Valerie
Unter dem Namen Valerie Jakob schreibt eine der erfolgreichsten Übersetzerinnen von Romanen aus dem angloamerikanischen und französischen Sprachraum. Mit ihren Werken erzählt sie auf kluge und berührende Weise von den Verstrickungen einzelner Schicksale in den großen Lauf der Geschichte.
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