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Frei

Ypi, Lea (17.05.2023)
Produktinformationen "Frei"
  • Suhrkamp
  • Ypi, Lea
  • Bonné, Eva
  • 978-3-518-47324-5
  • ST 5324
  • 17.05.2023
  • Taschenbuch
  • 333 Seiten
  • 118 x 25 x 190 (B/T/H)
  • 308
  • deutsch
  • Free. Coming of Age at the End of History.
  • englisch
  • 11
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • RSL Ondaatje Prize 2022Baillie Gifford Prize for Non-Fiction 2021 (Shortlist)SPIEGEL-BestsellerBestseller in Focus, stern und BörsenblattSachbuch-BestenlisteCosta Book Awards 2021 (Shortlist)

Albanien 1989 – es herrschen Mangelwirtschaft, die Geheimpolizei und das Proletariat. Für die zehnjährige Lea ist dieses Land ihr Zuhause: ein Ort der Geborgenheit, des Lernens und der Hoffnung. Alles ändert sich, als die Mauer fällt. Jetzt können die Menschen wählen, wen sie wollen, sich kleiden, wie sie wollen, anbeten, was sie wollen. Aber die neue Zeit zeigt bald ihr hartes Gesicht: Skrupellose Geschäftemacher ruinieren die Wirtschaft, die Aussicht auf eine bessere Zukunft löst sich auf in Arbeitslosigkeit und Massenflucht. Das Land versinkt im Chaos, und Lea beginnt sich zu fragen, was das eigentlich ist: Freiheit.

In hinreißender Prosa erzählt die Autorin ergreifend über das Erwachsenwerden im poststalinistischen Albanien und in einer schillernden Familie, die vom Sturm der Geschichte erfasst wird.

Rezensionen „Frei"

»[Ein] eindringliches Buch ... Eine politische Autobiografie, die zugleich eine neue Geschichte Europas aus albanischer Sicht erzählt.«
NZZ am Sonntag (Martina Läubli)

»Ein leuchtendes Memoire über ein vergessenes Stück Europa. Hinreißend erzählt.«
DIE ZEIT (Peter Neumann)

»Lea Ypis Buch ist keine klassische Autobiographie, sondern eine kluge Komposition aussagekräftiger Szenen, in denen Tragik und Absurdität, Freude und Grausamkeit nahe beieinander liegen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Kerstin Maria Pahl)

»Die Autorin Lea Ypi schildert fesselnd ihre Desillusionierung vom Sozialismus und vertraut weiterhin darauf, dass der Kampf um eine bessere Zukunft weitergeht.«
taz am wochenende (Eva Behrendt)

»[Es] gelingt Ypi, ihre Kindheitsgeschichte für den Leser so zu erzählen, dass er seine eigenen Erfahrungen, in denen der Autorin wiederfindet. Gleichzeitig lässt sie keinen Zweifel an den Unterschieden, am Ausmaß von Demütigung und Leid, die diese Zeit für die Albaner bedeutete.«
neues deutschland (Fokke Joel)

»Lea Ypi ist etwas sehr Schönes gelungen. Sie durchbricht das sich aus Nicht-Wissen nährende kühle Desinteresse, mit dem wir den weißen Flecken auf unserer inneren Landkarte begegnen. Albanien hat nach dem Lesen des Romans einen ganz und gar anderen Klang.«
der Freitag (Kathrin Gerlof)

»Wenn dieses Memoir vor allem ein erinnerungssattes Stück erzählender Prosa ist, so läuft doch ständig eine theoretische Gegenstimme mit: Der unverwechselbare Ton von Frei entsteht aus dieser Zwitterhaftigkeit.«
Der Tagesspiegel (Gregor Dotzauer)

»Indem Ypi eine Sprache jenseits der Theorien findet, zeigt sie, dass sich Freiheit nicht in Ideen begreifen lässt, sondern, wenn überhaupt, nur in den Momenten ihrer Verwirklichung.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Harald Staun)

»Was Lea Ypis Biografie auszeichnet ... ist kein wohlfeiler Jubel über die errungene Freiheit im Westen, sondern ihre verwurzelte Skepsis als Folge von Gewalt, Lügen, Entbehrungen. ... Ihr schönes Buch lässt die Leser darüber nachdenken, dass Freiheit zuweilen kein Preisschild hat – aber immer einen Preis.«
DIE WELT (Dirk Schümer)

»Eindrücklich, lebensnah, authentisch ...«
Süddeutsche Zeitung (Steffen Mau)

»... ein Buch wie eine Hintergrundfolie für den Krieg in der Ukraine.«
FOCUS (Steffen Mau)

»Frei ist grandios erzählt, voller unvergesslicher Szenen und Figuren, ein Buch, das man nicht aus der Hand legen mag.«
Deutschlandfunk (Uli Hufen)

»Frei ist grandios erzählt, voller unvergesslicher Szenen und Figuren, ein Buch, das man nicht aus der Hand legen mag. Es ist aber auch völlig offensichtlich das Werk einer rigorosen Denkerin, die sich angesichts der eigenen Biografie harte Fragen stellt und kluge Antworten findet.«
Deutschlandfunk (Uli Hufen)

»Eines der Sachbücher des Jahres.«
The Guardian (Uli Hufen)

»Ein Buch, das einen von Anfang bis Ende in seinen Bann schlägt.«
The Times (Uli Hufen)

»Enorm fesselnd. Ein großer Wurf.«
Financial Times (Uli Hufen)

»Ein Meisterwerk.«
Publishers Weekly (Uli Hufen)

»... ein kluges Buch, ein dennoch sehr unterhaltsames Buch. Ein sehr lesenswertes Buch.«
MDR Kultur (Uli Hufen)

»Lea Ypi … schreibt so klug, witzig und warm über ihre Kindheit, dass man die Tragik ihres Familienschicksals mitunter fast vergisst.«
Rheinische Post (Tanja Brandes)

Biografie – Ypi, Lea

Autorenbild
Ypi, Lea
Lea Ypi, geboren 1979 in Tirana, Albanien, ist Professorin für Politische Theorie an der London School of Economics, Mitglied der British Academy und der Academia Europaea sowie Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Sie hat unter anderem in Paris, Oxford, Stanford, Berlin und Frankfurt am Main geforscht und gelehrt, regelmäßig schreibt sie für The Guardian. Ihr autobiographisches Sachbuch Frei, das in mehr als 35 Sprachen vorliegt, gewann den renommierten Ondaatje Prize sowie den Slightly Foxed First Biography Prize. Außerdem wurde es für die Bühne adaptiert.
Eva Bonné übersetzt Literatur aus dem Englischen, u. a. von Michael Cunningham, Anne Enright, Richard Flanagan und Sara Gran. Sie erhielt den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis 2022.
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