Frühling 45
Borée, Karl Friedrich (15.10.2020)Frühling 45 · Borée, Karl Friedrich
Chronik einer Berliner Familie
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Produktdetails
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Produktinformationen "Frühling 45"
- Verlag: Lilienfeld Verlag
- Autor: Borée, Karl Friedrich
- ISBN: 978-3-940357-60-1
- Veröffentlichung: 15.10.2020
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 464 Seiten
- Maße: 125 x 205 (B/H)
- Gewicht: 709
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Rezensionen „Frühling 45"
'Frühling 45' „gilt als Borées Hauptwerk und ist allein aus sprachlicher Sicht eine echte Entdeckung: Es verfügt über einen unwahrscheinlichen Wortschatz und Wortwitz. Borée schreibt trocken, lakonisch, auch mal an den grässlichen Umständen implodierend. … Ein Glück also, nun dieses Dokument der Umbruchszeit wieder lesen zu können. … Man darf gespannt sein auf weitere Werke dieses Autors.“ (Anja Hirsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung) „Wunderschöne Bücher in jeder Hinsicht macht der Düsseldorfer Lilienfeld Verlag, darunter ganz frisch 'Frühling 45. Chronik einer Berliner Familie' von Karl Friedrich Borée, den keiner mehr kennt, dessen großartigen Roman aber viele kennen sollten.“ (Klaus Schöffling, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) Dass Borée „jetzt wieder gelesen werden kann, verdankt sich der Neuauflage seines Meisterwerks 'Frühling 45'. Das Buch erlaubt einen Sprung ins Damals, wie ihn derart lebendig, mit nüchterner Lakonie und reservierter Empathie, wohl nur eine solche Melange aus Roman, Journal und Bericht vermitteln kann. … Es ist ein Geschenk, Borée jetzt dank des Engagements von Axel von Ernst, dem Verleger des Lilienfeld Verlags, entdecken zu können.“ (Caroline Fetscher, Der Tagesspiegel)Biografie – Borée, Karl Friedrich
B
Karl Friedrich Borée wurde 1886 in Görlitz geboren, studierte Jura, war Offizier im Ersten Weltkrieg und danach in den Stadtverwaltungen von Schöneberg und Königsberg sowie als Jurist tätig. 1930 erschien sein erster Roman, "Dor und der September", eine melancholische Liebesgeschichte, die zum Bestseller wurde. Sein zweiter Roman, "Quartier an der Mosel" (1935), wurde als Antikriegsroman verboten, allerdings konnte Borée weiter veröffentlichen. Nach 1945 arbeitete er aktiv am Aufbau eines demokratischen Literaturlebens mit, er schrieb für den Berliner "Tagesspiegel", war der erste Vorsitzende des Westberliner Schriftstellerverbands und Generalsekretär der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Herausragende Werke dieser Zeit sind neben "Frühling 45" (1954) der Roman "Ein Abschied" (1951) und das Erinnerungsbuch "Semiten und Antisemiten" (1960). Borée starb 1964 in Darmstadt.
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