Harte Zeiten
Wiechers, Hans-Peter (30.07.2016)Harte Zeiten · Wiechers, Hans-Peter
Menschen in Hannover 1930–1933. Bildband. Herausgegeben und mit Texten von Hans-Peter Wiechers
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Produktdetails
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Produktinformationen "Harte Zeiten"
- Verlag: zu Klampen Verlag
- Autor: Wiechers, Hans-Peter
- ISBN: 978-3-86674-538-4
- Veröffentlichung: 30.07.2016
- Umfang: 96 Seiten
- Maße: 210 x 210 (B/H)
- Gewicht: 470
- Sprache: deutsch
- Auflage: Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Rezensionen „Harte Zeiten"
»Ballhauses Fotografie ist auch als politische Fotografie zu verstehen.« Christoph Huppert in: Zeilenwert.de, 9. August 2016»Ein lange Zeit ungehobener kulturgeschichtlicher Schatz, den ans Licht gebracht und bekannt gemacht zu haben Verlag, Herausgeber und Layouter zu danken ist.« Rainer Venzke in: gilde-rundbrief, Gilde Soziale Arbeit Magdeburg, Heft 1/2017
»Von 1930 bis 1933 war Ballhause mit seiner geliehenen Leica auf Hannovers Straßen unterwegs. Dabei hat er das Elend der Menschen auf unverwechselbare Weise festgehalten.« Sandra Hermes in: Neue Deister Zeitung, 17. September 2016
»›Harte Zeiten‹ bietet schonungslose Blicke aufs Lumpenproletariat. (...) Jedes Foto erzählt eine eigene Geschichte. (...) Ballhauses Blick auf Hannover ist vor allem eine Anklage der herrschenden Verhältnisse.« Simon Benne in: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 31. August 2016
»Erstmals ist das Hauptwerk Ballhauses in einem Fotobildband zusammengefasst.« Nobilis Hannover, 9/2016
»Die Art und Weise, wie die Fotos entstanden, und ihre Sprache, ihre Aussagekraft sind einmalig.« Eva Prase in: Freie Presse Chemnitz, Ausgabe Plauener Zeitung, 3. März 2017
»Es gibt eine Reihe von Büchern, die das Stadtbild Hannovers in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zeigen. ›Harte Zeiten‹ ist das erste, das sich allein den Menschen widmet, die in diesen Jahren um ihr Überleben kämpfen mussten.« Kleeblatt Hannover, September 2016
Biografie – Wiechers, Hans-Peter
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1911 in Hameln in ärmliche Verhältnisse hineingeboren, wurde Walter Ballhause bereits als Jugendlicher in der Arbeiterbewegung aktiv. Schon früh entwickelte er außerdem eine Leidenschaft für die Fotografie, deren technische Seite er während seiner Lehre im metallographischen Labor des Hannoveraner Betriebes Hanomag kennenlernte. In Hannover entstand in den Jahren 1930–1933 dann auch Ballhauses fotografisches Hauptwerk: In prägnanten, ungeschönten Bildern dokumentierte er das Elend und die Armut der Stadt während des Übergangs von der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus. In den Folgejahren stand er stets unter Beobachtung der Gestapo, zweimal wurde er gar wegen »linker Betätigung« festgenommen, zuerst in Hannover, dann in Straßberg bei Plauen, wo er seit 1941 lebte. Nach seiner Befreiung durch die Amerikaner 1945 wurde er zunächst als kommissarischer Bürgermeister von Straßberg eingesetzt. 1954 zog er mit Frau und Sohn nach Plauen, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1991 lebte. Seine Fotos, die zahlreiche Hausdurchsuchungen durch die Gestapo überstanden, wurden ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung wiederentdeckt und brachten ihrem Schöpfer späte erste Anerkennung: 1988 wurde Ballhause in den Verband Bildender Künstler der DDR aufgenommen und konnte seine Bilder u. a. in New York ausstellen. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Harte Zeiten« (2016).
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