Hunger
Hamsun, Knut (11.01.2023)Hunger · Hamsun, Knut
Roman. Neu übersetzt von Ulrich Sonnenberg nach der Erstausgabe von 1890, mit einem Nachwort von Fel… mehr lesen Roman. Neu übersetzt von Ulrich Sonnenberg nach der Erstausgabe von 1890, mit einem Nachwort von Felicitas Hoppe weniger
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Verlag: Manesse
Autor: Hamsun, Knut
ISBN: 978-3-7175-2560-8
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 11.01.2023
- Verlag: Manesse
- Autor: Hamsun, Knut
- Übersetzer: Sonnenberg, Ulrich
- ISBN: 978-3-7175-2560-8
- Veröffentlichung: 11.01.2023
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 256 Seiten
- Maße: 133 x 26 x 206 (B/T/H)
- Gewicht: 378
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Sult
- Originalsprache: nor
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Deutsche Referenzausgabe nach der Erstfassung von 1890 unter Berücksichtigung des im Januar 2022 erschienenen Kommentars der Dänischen Sprach- und Literaturgesellschaft (Det Danske Sprog- og Litteraturselskab)
Ein junger Mann irrt durch eine Stadt, ohne Ziel und Daseinszweck, körperlich ausgezehrt, doch «vom fröhlichen Wahnsinn des Hungers gepackt». Das ist es, was ihn aufrecht hält: ein irrlichternder Geist, ein seismografisches Empfinden, eine fantastische Erfindungs- und Einbildungskraft. Den Kapriolen seiner halluzinatorischen Zustände verdankt der weltberühmte Roman jene ungeheure Komik, die schon Astrid Lindgren begeisterte. Nicht, was in ihm geschildert wird – nämlich die manischen Ausgeburten von «Hirnfieber» bei Nahrungsentzug –, sondern, wie diese existenzielle Grenzerfahrung gestaltet ist, macht ihn zu einem Meilenstein der literarischen Moderne. Der desolaten Verfassung des Ich-Erzählers entspricht ein fiebriger Sprachduktus, der Scham und Größenwahn, Verzweiflung und Überspanntheit nicht nur behauptet, sondern erstmals eine eigene radikale Erzählweise dafür findet. Über weite Strecken im inneren Monolog gehalten, entwickelt Hamsun hier Stilmittel, die Jahrzehnte später Marcel Proust, James Joyce oder Virginia Woolf aufgreifen werden. Nie zuvor oder danach sind Entbehrung und Hunger – der nach Brot wie der nach Anerkennung und Liebe – mit so ergreifender Tragikomik wiedergegeben worden wie im Hauptwerk des späteren Nobelpreisträgers. Deutsche Referenzausgabe nach der Erstfassung von 1890 unter Berücksichtigung des im Januar 2022 erschienenen Kommentars der Dänischen Sprach- und Literaturgesellschaft (Det Danske Sprog- og Litteraturselskab).
Rezensionen „Hunger"
»Wir schauen in einen Seelenzustand, und dieser Seelenzustand ist verzweifelt, aussichtslos, und gleichzeitig ist es ein erschreckend lustiger Roman […], eine existentielle Groteske «ZDF, Das Literarische Quartett, Thea Dorn
»Kein Grund, ›Hunger‹ nicht zu lesen, vor allem in der neuen Übersetzung durch Ulrich Sonnenberg. Denn Hamsun hat mit seinem Erzähler zehn Jahre vor der Jahrhundertwende eine Urfigur des 20. Jahrhunderts geschaffen.«
Deutschlandfunk Kultur, Fabian Wolff
»Einer der stärksten Texte der Moderne. ... Auch wegen Felicitas Hoppes Nachworts lohnt sich die Lektüre der Neuausgabe.«
Die Presse (A), Anne-Catherine Simon
»Wie der spätere Literaturnobelpreisträger den körperlichen und psychischen Verfall seines Hungerkünstlers inszeniert, das macht ›Hunger‹ zum Meilenstein.«
Bayern 2, kulturWelt, Andrea Mühlberger im Gespräch mit Felicitas Hoppe
»Diese Sprache ist die reinste Musik […] «
ZDF, Das Literarische Quartett, Ijoma Mangold
»Wenn es eine Abteilung im Himmel für Übersetzer gibt - und das wurde schon gelegentlich vermutet - dann hat sich Ulrich Sonnenberg spätestens mit dieser Arbeit einen Logenplatz gesichert.«
NDR Kultur, Annemarie Stoltenberg
Biografie – Hamsun, Knut
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