Ich möchte zurückgehen in der Zeit
Hermann, Judith (25.02.2026)Ich möchte zurückgehen in der Zeit · Hermann, Judith
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Verlag: S. FISCHER
Autor: Hermann, Judith
ISBN: 978-3-10-397764-6
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 25.02.2026
- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Hermann, Judith
- ISBN: 978-3-10-397764-6
- Veröffentlichung: 25.02.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 160 Seiten
- Maße: 125 x 205 (B/H)
- Gewicht: 240
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
An welche Orte haben sich die Erinnerungen zurückgezogen?
- Wie prägen uns die Räume und die Erinnerungen, in denen unser Leben stattfindet?
Judith Hermann folgt in »Ich möchte zurückgehen in der Zeit« den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner lange verleugneten Geschichte, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach.
In Zwischen- und Untertönen spürt Judith Hermann das Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Ebenso magisch wie magnetisch erzählt sie davon, wie fragil wir uns in unseren Leben einrichten – und zeigt auch, welche Schönheit sich darin verbergen kann.
Rezensionen „Ich möchte zurückgehen in der Zeit"
[Hermanns] bestes Buch. So far.Der siebte Tag (Nils Minkmar)
[...] Hermann erzählt sehr ruhig und präzise und mit einer psychologischen Raffinesse, die begeistern kann. Ein sehr ehrliches, nahbares und vor allem auch überraschendes Buch.
WDR2 (Denis Scheck)
Was Judith Hermann bewiesenermaßen wirklich richtig ausgezeichnet kann, ist erzählen!
n-tv (Sabine Oehlmann)
Subtil erzählt und fesselnd zu lesen!
Rheinische Post (Ronald Schneider)
Die Lektüre ist bisweilen erschütternd, tut weh, ist dann wieder zauberhaft und weise. Weil [Hermann] Unausgesprochenem einen sehr reflektierten Raum gibt.
Main-Echo (Fee Berthold-Geis)
[...] eine wahnsinnig schlaue, differenzierte, Ambivalenz lehrende Meditation über das Schweigen in der Familie
ARD Druckfrisch (LBM-Ausgabe Best of Druckfrisch) (Denis Scheck)
[...] wirklich ein literarisches Ereignis
ARD Druckfrisch (LBM-Ausgabe Best of Druckfrisch) (Denis Scheck)
Wenn Judith Hermann schreibt, ist es, als hätte jemand ein Licht angemacht. Ein Licht, das einen die Dinge, die Welt ganz anders sehen lässt.
Kölner Stadt-Anzeiger (Kerstin Meier)
Judith Hermanns Geschichten sind Erkundungsgänge in die Höhlenlandschaften der Seele.
Aachener Zeitung (Andrea Zuleger)
Für mich ist es ein ganz großes Buch
ZEIT Online Was liest du gerade? (Iris Radisch)
Was sie sehr toll beschreibt, ist die Sprachlosigkeit in dieser Familie [...], grandios gestaltet
ZEIT Online Was liest du gerade? (Iris Radisch)
[Hermann] zeigt ohne Gnade, wie Erinnerungskultur bis heute scheitert. Diese Geschichte könnte auch in tausend anderen deutschen Familien spielen.
Augsburger Allgemeine (Veronika Lintner)
[...] klug und vor allem erzählerisch, atmosphärisch [...] [lässt es] sich auf die gespenstischen [...] Dinge ein, [...] die am Ende unsere Geschichten und Literatur überhaupt erst stiften.
Welt am Sonntag (Marc Reichwein)
[Wir] haben [...] es hier mit einer der talentiertesten Schriftstellerinnen der Gegenwart zu tun.
tip Berlin (Marie Ladstätter)
Wie [Hermann] um die wenigen Erinnerungen ringt, hat mich sehr berührt.
Brigitte (Angela Wittmann)
In Zwischen- und Untertönen spürt Judith Hermann das Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Ebenso magisch wie magnetisch
Aachener Zeitung (Jana Grimberg)
Leerstellen beschreiben – wohl kaum jemand beherrscht das so bravourös wie die große Stilistin Judith Hermann. Eine Sprache, der man sich hingibt.
SRF (Katja Schönherr)
Es ist bemerkenswert, wie anschaulich Judith Hermann von diesem Schweigen erzählen kann.
Philosophie Magazin (Lea Wintterlin)
[...] sehr, sehr ehrlich, sehr mutig
3sat – Kulturzeit (Jan Drees)
Was diesen Text von Judith Hermann im Innersten zusammenhält, ist ihre kraftvolle, magnetisierende Sprache, mit der sie über die Leerstellen des Lebens erzählt.
NDR (Katrin Krämer)
Selten findet man Literatur, die so nachhaltig erschüttert und zugleich so verzaubert wie hier.
Südwest Presse (Georg Leisten)
Hermann zu lesen, [...] verändert selbst die Wahrnehmung der Umgebung.
der Freitag (Laura Ewert)
Ich bin total begeistert von diesem Buch
radio3 Ein Buch, zwei Stimmen (Anne-Dore Krohn)
Ich bin sehr begeistert
SRF Literaturclub (Charly Hübner)
Hier stimmt [...] wirklich jeder Satz [...], wie man das nur ganz selten findet
SRF Literaturclub (Wolfgang M. Schmitt)
[Hermann] erzählt einnehmend davon, wie das Leben geschrieben wird, mit seinem Grauen und seinem Frieden. Sie macht die Bedeutung des Erinnerns für ihr Schreiben verstehbar
Berliner Zeitung (Cornelia Geißler)
Biografie – Hermann, Judith
Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. 2016 folgten die Erzählungen »Lettipark«, die mit dem dänischen Blixen-Preis für Kurzgeschichten ausgezeichnet wurden. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. 2021 erschien der Roman »Daheim«, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde, und für den Judith Hermann mit dem Bremer Literaturpreis 2022 ausgezeichnet wurde. 2023 erschien »Wir hätten uns alles gesagt«, basierend auf den Frankfurter Poetikvorlesungen, die Judith Hermann im Frühjahr 2022 hielt. Dafür erhielt sie den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Zuletzt erschien 2026 »Ich möchte zurückgehen in der Zeit«. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.
Literaturpreise:
Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2023
Preis der LiteraTour Nord 2022
Bremer Literaturpreis 2022
Rheingau Literatur Preis 2021
Blixenprisen 2018 für »Lettipark«
Erich-Fried-Preis 2014
Friedrich-Hölderlin-Preis 2009
Kleist-Preis 2001
Hugo-Ball-Förderpreis 1999
Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 1999
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