Ich selbst, auch ich tanze
Arendt, Hannah (09.11.2015)Ich selbst, auch ich tanze · Arendt, Hannah
Die Gedichte
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Verlag: Piper
Autor: Arendt, Hannah
ISBN: 978-3-492-05716-5
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 09.11.2015
- Verlag: Piper
- Autor: Arendt, Hannah
- ISBN: 978-3-492-05716-5
- Veröffentlichung: 09.11.2015
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 160 Seiten
- Maße: 118 x 20 x 195 (B/T/H)
- Gewicht: 230
- Sprache: deutsch
- Auflage: 5
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Entdecken
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Der erste Gedichtband von Hannah Arendt
- 40. Todestag von Hannah Arendt am 4. Dezember 2015
»Nur von den Dichtern erwarten wir Wahrheit (nicht von den Philosophen, von denen wir Gedachtes erwarten)«, schrieb Hannah Arendt in ihrem »Denktagebuch«. Doch was bisher nur Kennern des Werkes der berühmten Theoretikerin bekannt war: Sie verfasste neben ihren politischen Schriften jahrzehntelang auch selbst Lyrik. Dieser Band versammelt nun erstmals sämtliche Gedichte Arendts, die sie zwischen 1923 und 1961 schrieb, darunter acht bislang völlig unbekannte Werke. Arendts Poesie wirft ein neues Licht auf ihr Denken und Fühlen und muss wie ein sprachlich betörender, oftmals poetisch origineller Kommentar eines Schaffens gelesen werden, das sich ganz dem leuchtenden Widerstand gegen finstere Zeiten verschrieben hatte. Eine seltene Neuentdeckung.
Rezensionen „Ich selbst, auch ich tanze"
»Arendt zeigt hier eine ganz andere, durchaus aufschlussreiche Seite ihres Wesens und Schaffens, die für ihre publizistische Arbeit stests wichtig war.«Pforzheimer Kurier
»die Gedichte zeigen nebst Arendts kämpferischen, ironischen, rationalen auch eine sanftere Seite.«
kulturtipp
»Ja, Hannah Arendt schrieb auch Gedichte. Erstmals sind jetzt sämtliche 71 Stücke ihrer eindrucksvollen Poesie in einer mustergültigen Edition veröffentlicht und mit einem lesenswerten Essay von Irmela von der Lühe versehen worden.«
Neues Deutschland
»Mit diesem jetzt publizierten Buch lässt sich das lyrische Werk von Hannah Arendt gut überschauen und bewerten.«
NDR 1
»Gerade die doch intim anmutende Klangfarbe dieser kleinen Texte ist es, die fasziniert und einen sehr persönlichen Schriftzug der Denkerin Hannah Arendt zeigt.«
NDR Kultur
»[Die Gedichte] verraten ein Gefühl der Verunsicherung und der universellen Einsamkeit dieser eigenwilligen Denkerin.«
Deutschlandradio
»... man wird Arendts Gedichte als eine – neben ihrer Korrespondenz und ihren Denktagebüchern – wesentliche Quelle zum besseren Verständnis ihres Werks ansehen müssen, als eine Quelle, die in äußerster Verdichtung Grundmotive ihrer Lebenshaltung und damit auch ihrer Theorien enthalten.«
taz
»Wer Arendt bisher eher als kühl-rational empfunden hat, wird sie hier durchaus auch von einer anderen Seite kennenlernen können. Nämlich zärtlich berührend, einnehmend und betörend.«
WDR 5
»Diese erste Gesamtausgabe der Gedichte von Hannah Arendt ist ein würdiger Abschluss zu dem großen Bogen ihres Werkes«
Jüdische Allgemeine Wochenzeitung
»Im Deutschen lernt man Gedichte ›auswendig‹ im Englischen ›by heart‹, wie die Germanistin Irmela von der Lühe in ihrem Nachwort bemerkt. Hannah Arendt, die in beiden Sprachen schrieb, Gedichte aber nur in ihrer deutschen Muttersprache verfasste, war als Lyrikerin ein denkendes Herz«
LiteraturSPIEGEL
Biografie – Arendt, Hannah
Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 emigrierte sie nach Paris, 1941 nach New York. Von 1946 bis 1948 war sie als Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. Sie war Professorin für Politische Theorie in Chicago und lehrte ab 1967 an der New School for Social Research in New York.
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