Das Blaue vom Himmel
Schrefel, Magdalena (13.01.2026)Das Blaue vom Himmel · Schrefel, Magdalena
Roman | Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber für immer se… mehr lesen
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Schrefel, Magdalena
- ISBN: 978-3-518-43259-4
- Veröffentlichung: 13.01.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 268 Seiten
- Maße: 132 x 22 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 356
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
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- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Umschlaggestaltung von Judith SchalanskyDie konkreten Folgen der Klimakrise poetisch durchdacht
Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber nie wieder blau wäre? Hannah arbeitet an einer Ausstellung mit, die dieses Blau bewahren soll, kurz bevor eine globale Geoengineering-Maßnahme in Kraft treten wird. Durch die in die Stratosphäre geschossenen Schwefelpartikel wird sich das Sonnenlicht anders brechen, Meere und Flüsse werden verblassen, und der blaue Planet wird sich milchig grau färben. »Kannst du das Blaue beschreiben?«, fragt Hannah die Menschen, denen sie mit ihrem Aufnahmegerät gegenübersitzt: eine Filmemacherin, einen Botaniker, ihre ältere Schwester Vera. Immer tiefer taucht Hannah in die Erinnerungen der anderen ein, die am Tag der Ausstellungseröffnung in einem Raum zusammenfinden. Und plötzlich steht da auch Jakob, Hannahs Vater. Auch er hat eine Geschichte zu erzählen, über die die beiden bisher nie gesprochen haben.
Das Blaue vom Himmel erzählt davon, wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im Persönlichen spiegeln. Von Verlusten und Abschieden – und vom Bewahren der Dinge, die uns kostbar sind, von Menschen, die wir lieben.
• Die konkreten Folgen der Klimakrise poetisch durchdacht
• Umschlaggestaltung von Judith Schalansky
Rezensionen „Das Blaue vom Himmel"
»Schrefel beobachtet genau und sensibel, wie gefasst ganz unterschiedliche Menschen auf Verluste und den bevorstehenden Abschied vom Blau reagieren, wie sie reflektieren, über Kunst sinnieren, Worte und Bilder finden, sich an diese oder jene Momente erinnern.«Berliner Zeitung (Sabine Rohlf)
»In ihrem erzählerischen und psychologischen Mosaik steckt so viel Detailfreude und Menschenkenntnis, wie man es sich in der Literatur nur wünschen kann. Zugleich ... ist Das Blaue vom Himmel ein sowohl sprachlich als auch konzeptionell versiertes Kunststück, das seinen Sog nicht durch den Inhalt, sondern die Form bekommt ...«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Andreas Platthaus)
»Hintersinniges Gedankenspiel und eine feinsinnige Familiengeschichte.«
FOCUS (Andreas Platthaus)
»Schrefel verwebt Climate-Fiction mit einem feinsinnigen Familienroman ...«
atmo – das Umweltmagazin für die Zukunft (Andreas Platthaus)
»An Magdalena Schrefel haben wir eine behutsame Autorin, deren Literatur den Tiefgang anstrebt. So eine wie sie brauchen wir heute.«
Salzburger Nachrichten (Anton Thuswaldner)
»Trotz des schweren Themas wirkt Schrefels Roman nie anklagend. Viel eher ist das Buch anregend und stößt beim Lesen Gedanken an, die einen durch den Alltag begleiten. ... Der Roman schildert eindrucksvoll, wie sich Klimaveränderungen auch in der Psyche der Menschen niederschlagen.«
SRF (Ariane Schwob)
»... [M]an kann nur staunen, was sich im Stauraum von gut 250 Seiten unterbringen lässt. ... [Ein] eindrucksvolles Debüt ...«
Stuttgarter Zeitung (Stefan Kister)
»Bildgewaltig beleuchtet die Dramatikerin Magdalena Schrefel die komplexe Wechselwirkung von Mensch und Natur. Spannend! «
emotion (Petra Schulte)
»Magdalena Schrefel erzählt unaufgeregt ... [Der Roman] verdichtet sich zu einer Atmosphäre der diffusen Bedrohung und des Ausgesetztseins, die noch einmal gesteigert wird durch das globale Untergangsszenario im Hintergrund: Eine Welt entweder im Hitzekollaps oder ohne offenen Himmel. Und doch besteht bei Schrefel Hoffnung immerhin auf die Verhinderung des Schlimmsten.«
Deutschlandfunk Kultur (Wiebke Porombka)
»Sehr geschickt erdet Magdalena Schrefel ihren Rechercheroman Das Blaue vom Himmel mit einer undurchsichtigen Familiensituation. ... [Sie] schafft es [außerdem], scheinbar mühelos, Kunstwerke über Sprache ins Sehen zu bringen ...«
NDR (Lisa Kreißler)
»Ein hochinteressantes Gedankenexperiment zu einem Kernproblem unserer Gegenwart.«
ORF (Lisa Kreißler)
Biografie – Schrefel, Magdalena
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