Im Paradies
Masłowska, Dorota (27.01.2026)Im Paradies · Masłowska, Dorota
"So hintersinnig, so stark kann Literatur sein." – Der Spiegel über Dorota Masłowska
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- Verlag: Rowohlt Berlin
- Autor: Masłowska, Dorota
- Übersetzer: Kühl, Olaf
- ISBN: 978-3-7371-0235-3
- Veröffentlichung: 27.01.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 160 Seiten
- Maße: 126 x 16 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 240
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Magiczna rana
- Originalsprache: pol
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Ein derartiges Dialog-Feuerwerk, man kann das Buch nicht aus der Hand legen.» Zeit Magazin Newsletter über «Bowie in Warschau»
- «Ein derartiges Dialog-Feuerwerk, man kann das Buch nicht aus der Hand legen.» Zeit Magazin Newsletter über «Bowie in Warschau»
Die Welt, in der wir leben, verändert sich rasend – gleichzeitig driften die Realitäten innerhalb einer Gesellschaft auseinander, nicht mal der einzelne Mensch lebt noch in einer kohärenten Welt. Mit Scharfzüngigkeit, aber auch viel Mitgefühl fängt Dorota Masłowska genau dies ein, komisch und gleichzeitig todernst. Ihre Figuren – ein Macho-Banker auf Aufreißtour, ein Werbefilmer im Koksrausch, ein angelnder Junge und eine Schwimmerin in Seenot, zwischen denen eine magische Verbindung entsteht, eine Frau, die in einem schäbigen Hotel in totaler Selbstentblößung zu sich findet – leben in einer Welt voller Schein und Einsamkeit, und doch werden sie im «Paradies» zu tiefen Charakteren.
Kaum jemand beschreibt die Gegenwart so wie Dorota Masłowska: Alles ist ganz nah und zugleich unerreichbar und zersplittert. Auf einzigartige Weise spürt sie kulturellen Mustern und Klischees nach, die eine künstliche Welt erschaffen. Und zeigt diese Welt mit ihrer Sprache, erst schmerzhaft, dann tröstend erkenntnisreich.
Rezensionen „Im Paradies"
Unglaublich witzig und drastisch.SWR
Zwischen den Worten entsteht ein Sog, dem zu entkommen unmöglich ist.
taz (Hilka Dirks)
Ein Wunderwerk angesichts der ohnehin komplexen polnischen Sprache, die von Masłowska unentwegt ausgeschmückt und neu geformt wird.
Süddeutsche Zeitung (Hilka Dirks)
Masłowskas Stil geht direkt auf die zwölf, unterläuft Erwartungen.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Hilka Dirks)
Grausam und komisch zugleich beleuchtet sie das Leben ... beunruhigend und faszinierend zugleich.
Deutschlandfunk (Hilka Dirks)
Masłowska erzählt in rasender Prosa mit sprachlich tänzelnder Bravour, balancierend zwischen Komik und Schrecken.
Neue Zürcher Zeitung (Hilka Dirks)
Dieser Roman hat etwas universell Menschliches.
WDR (Hilka Dirks)
Ein großes Lesevergnügen mit scharfem Witz … kongenial ins Deutsche übertragen … eine echte Empfehlung.
RBB (Hilka Dirks)
Rasant.
Ruhr Nachrichten (Hilka Dirks)
Plastisch, szenisch ... absolut stilsicher.
Deutschlandfunk Kultur (Hilka Dirks)
So hintersinnig, so stark kann Literatur sein.
Der Spiegel über Dorota Masłowska (Hilka Dirks)
Masłowska hat eine sehr eigene Erzählweise für die Gegenwart gefunden und überzeugt mit realness.
tageszeitung (Hilka Dirks)
Biografie – Masłowska, Dorota
Dorota Masłowska, wurde 1983 in Wejherowo, Polen, geboren. Ihr Debütroman «Schneeweiß und Russenrot» wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2019 erschien ihr Roman «Andere Leute», 2022 folgte «Bowie in Warschau», «ein kurzweiliges, raffiniertes Buch voller Leidenschaft, Humor und Wahrheit über das ewig komplizierte Menschsein» (WDR). 2020 erhielt Masłowska den Samuel-Bogumił-Linde-Preis. Ihre Bühnenstücke werden auch in Deutschland aufgeführt. Masłowska, die auch als Rapperin reüssiert, lebt mit ihrer Tochter in Warschau.
Olaf Kühl, 1955 geboren, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte und arbeitete lange Jahre als Osteuropareferent für die Regierenden Bürgermeister von Berlin. Er ist Autor und einer der wichtigsten Übersetzer aus dem Polnischen und Russischen, u.a. wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis und dem Brücke Berlin-Preis ausgezeichnet. Sein zweiter Roman, «Der wahre Sohn», war 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert.
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