Käthi die Großmutter
Gotthelf, Jeremias & Theisohn, Philipp (24.06.2026)Käthi die Großmutter · Gotthelf, Jeremias & Theisohn, Philipp
34,00 €
Preise inkl. MwSt. · Kostenloser Versand ab 25,00 € ·
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
- Verlag: Diogenes
- Autor: Gotthelf, Jeremias & Theisohn, Philipp
- ISBN: 978-3-257-07375-1
- Bestellnummer: 562/07375
- Veröffentlichung: 24.06.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 496 Seiten
- Maße: 116 x 32 x 184 (B/T/H)
- Reihe: Gotthelf Zürcher Ausgabe
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- Copyright: © 2026
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Diese Novelle von Jeremias Gotthelf schildert die existenzielle Not einer armen Großmutter im Emmental zur Zeit der Revolutionäre Unruhen von 1848. Die Geschichte thematisiert die wachsenden sozialen Spannungen zwischen Besitzern und Besitzlosen und zeigt auf eindringliche Weise, wie wirtschaftliche Härte das traditionelle Gefüge der ländlichen Schweiz zu zerreißen beginnt. Mit dieser authentischen Darstellung von Armut und Ungerechtigkeit schuf Gotthelf ein zeitloses Werk über soziale Ausbeutung und Menschenwürde.
»Haben wir ein paar Krönlein verdient, so ist ein Hund da und bellt sie uns ab, bald wegem Holz, bald wegem Zins, bald wegen diesem oder jenem.«
- Der zehnte Band der vielgelobten Zürcher Gotthelf-AusgabeHerausgegeben von Philipp TheisohnMit einem Nachwort von Martina Clavadetscher
Am Vorabend der Revolutionen des Jahres 1848 ist sogar in Lützelflüh im Emmental zu spüren, dass das alte soziale Gefüge nicht mehr lange halten wird. Während der liberale Grotzenbauer rücksichtslos darauf besteht, dass die arme Großmutter Käthi trotz Ernteausfall ihren Zins bezahlt, verliert sich ihr Sohn Johannes in klassenkämpferischen Fantasien und überlässt Käthi die Sorge um das Enkelkind. Ein Plädoyer gegen das um sich greifende Wohlstandsstreben, das noch unserer Zeit den Spiegel vorhält.
Rezensionen „Käthi die Großmutter"
»Er ist der Dichter des Menschen, der ewig derselbe ist. Deswegen weht auch in seinem Werk eine Luft wie in der Bibel und in Homer, die sind von Himmel und Erde umfangen.«(Ricarda Huch)
Biografie – Gotthelf, Jeremias
Leseprobe
Anmelden