Kein Kind von Nichts und Niemand
Cissoko, Aya (10.04.2023)Kein Kind von Nichts und Niemand · Cissoko, Aya
Hardcover
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Produktdetails
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Produktinformationen "Kein Kind von Nichts und Niemand"
- Verlag: Das Wunderhorn
- Autor: Cissoko, Aya
- Übersetzer: Thill, Beate
- ISBN: 978-3-88423-690-1
- Veröffentlichung: 10.04.2023
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 120 Seiten
- Maße: 135 x 208 (B/H)
- Reihe: AfrikAWunderhorn
- Sprache: deutsch
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Rezensionen „Kein Kind von Nichts und Niemand"
»Cissoko verbindet gedankliche Klarheit mit Atemlosigkeit. Ihr Buch zeigt, woher die Wut in Frankreich kommt.« Martina Läubli, NZZ Magazin »In der griechischen Mythologie ziehen die Helden aus ihrer Heimat fort, gehen dem Unbekannten entgegen und setzen sich ungeheuren Gefahren aus. Genau das haben meine Eltern getan: in einem fremden Land, dessen Sprache sie nicht kannten, in einer Gesellschaft, die sie systemisch benachteiligte, ihnen nur schlecht entlohnte Arbeit und eine prekäre Existenz zugestand, trotzdem zu bestehen und uns Kinder großzuziehen. Deshalb habe ich drei Bücher über meine Familie geschrieben. Um die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel zu erzählen. Um die verkannte Würde meiner Eltern anzuerkennen.« Aya Cissoko im Interview mit Jonathan Fischer, Die Welt »Als Aya Cissoko 1978 in Frankreich geboren wird, ist Mali, das Land ihrer Eltern, seit beinah zwei Jahrzehnten unabhängig. Ihr Buch Kein Kind von Nichts und Niemand ist ein Brief an ihre Tochter. Ein Brief, in dem die Autorin die Erinnerung an die Toten der Familie einschreibt in die Erinnerung der Lebenden. Mit dem Kolonialismus als historischer Konstante, die ihre Wirkung bis in die Pariser Jetztzeit entfaltet.« Nora Karches, Deutschlandfunk KulturBiografie – Cissoko, Aya
C
Aya Cissoko wurde 1978 in Frankreich geboren. Ihre Eltern kamen Anfang der 1970er Jahre aus Mali nach Frankreich. 1986 kommen ihr Vater und ihre Schwester bei einem Brandanschlag in Paris ums Leben. Sie entdeckt das Boxen für sich als Rückzugsort und wird 2006 Amateur-Boxweltmeisterin. Ein Bruch der Wirbelsäule beendet 2010 ihre Boxkarriere. 2011 veröffentlicht sie (zusammen mit Marie Desplechin) ihr erstes Buch, »danbé«, das unter dem Titel Wohin ich gehe verfilmt wurde. Sie studiert Politikwissenschaften am Institut d’études politiques in Paris. 2016 erschien ihr zweites Buch n’ba, das nun in deutscher Übersetzung vorliegt. Sie lebt in Paris.
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