Madrigal
Wray, John (21.04.2021)Madrigal · Wray, John
Erzählungen
22,00 €
Preise inkl. MwSt. · Kostenloser Versand ab 25,00 € ·
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-2 Wochen
- Verlag: Rowohlt
- Autor: Wray, John
- ISBN: 978-3-498-00168-1
- Veröffentlichung: 21.04.2021
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 144 Seiten
- Maße: 138 x 19 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 277
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
«John Wrays Madrigal, die möglicherweise beste Short Story, die je am Wörthersee zu hören war.» (Elmar Krekeler, Die Welt)
- «John Wray: Das ist der funkelnde Ausnahmezustand.» Kolja Mensing, DeutschlandradioKultur
Madrigal - Verstörende Welten, irrlichternde Gedanken, Wahnsinn und Wirklichkeit
Der amerikanische Autor John Wray, Jahrgang 1971, legt mit Madrigal einen lange erwarteten Erzählband vor. Aufgewachsen zweisprachig mit einer österreichischen Mutter, verbringt Wray seine Sommer noch immer im Kärntner Haus seiner Großeltern in Friesach. Nun hat er seinen neuen Band auf Deutsch geschrieben.
In der titelgebenden Erzählung geht es um Geschwister: Er, ein erfolgreicher Schriftsteller mit Profilneurose, sie – Madrigal – eine erfolglose Schriftstellerin mit psychischen Problemen. Schnell entführt Wray seine Leser aus der realistischen Anfangssituation in die irrlichternden Welten im Kopf von Madrigal. Filmreife Horrorszenen, Vorstadtdepression und Reisebeschreibungen aus dem 19. Jahrhundert wechseln sich in rasantem Tempo ab, selbst Donald Trump hat einen Cameo-Auftritt.
Von Beginn an ist man gefangen in diesen Welten, deren Achse und Horizont stets ins Metaphysische, ins Abwegige verschoben erscheinen. Daraus entwickeln die Texte eine eigene Logik der Paranoia, die sich bekanntermaßen aus sich selbst heraus begründet und fortschreibt. Nach seinem gefeierten Auftritt bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt präsentiert John Wray mit Madrigal verstörende Erzählungen über die Abgründe der menschlichen Psyche.
Rezensionen „Madrigal"
"Madrigal" ist ein Panorama der Ängste und der Wunder – und der gefährlichen, gefährdeten Männlichkeit. Ein Buch voller Schachtelträume.welt.de (Elmar Krekeler)
So wunderbar verrückt die Lebensausschnitte sind, die John Wrays Erzählungen skizzieren, so präzise gelingt es diesem Autor, die minimalen Verschiebungen, die kleinen Irritationen im Innenleben seiner Figuren zu erfassen. Anders als bei den autofiktionalen Texte, die einen derzeit so intensiv am Alltag ihrer Erzähler teilhaben lassen, wagt sich John Wray weit hinaus über das, was wir Normalität nennen und schafft eine große psychologische Tiefe und literarische Weite.
NDR Kultur "Matinee" (Andrea Gerk)
John Wray hat mit „Madrigal“ einen gelungenen ersten Erzählungsband auf Deutsch vorgelegt. Er nimmt uns mit auf erzählerische Achterbahnfahrten, konfrontiert uns mit extremen Charakteren und schafft überzeugende, psychologisch genau gezeichnete Figuren.
SWR 2 "Lesenswert" (Michael Hillebrecht)
Biografie – Wray, John
John Wray wurde 1971 in Washington, D. C., als Sohn einer Österreicherin und eines Amerikaners geboren. Studium am Oberlin College, an der Columbia University und an der Universität Wien. Er lebt als freier Schriftsteller in Brooklyn und Friesach (Kärnten). 2007 wurde er von dem Literaturmagazin Granta unter die zwanzig besten jungen US-Autoren gewählt, 2017 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt mit dem Preis des Deutschlandfunks ausgezeichnet.
Leseprobe
Anmelden