Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel
Marfutova, Yulia (12.08.2025)Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel · Marfutova, Yulia
Roman | Eine bewegende russisch-jüdische Familiengeschichte, ein literarischer Glücksfall.
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Marfutova, Yulia
- ISBN: 978-3-498-00769-0
- Veröffentlichung: 12.08.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 144 Seiten
- Maße: 131 x 18 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 290
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Für Leser:innen von Zsuzsa Bánk, Katerina Poladjan, Lena Gorelik und Iris Wolff
«Was die Eltern uns verschweigen, hinterlässt Fragen wie Lücken. Die Lücken füllt dieser Roman mit phantasievoller Imagination, mit herrlich lebendigen Figuren, mit detailgenauen Szenen – und viel klugem, ironischem Humor.» Lena Gorelik
Marina träumt davon, der Sowjetunion den Rücken zu kehren, die Chance auf ein anderes Leben zu ergreifen, und sei sie noch so klein. Jahre später und unzählige Kilometer entfernt versuchen Marinas Töchter, sich ihre Mutter als junge Frau vorzustellen. Wie war ihr Leben, bevor sie Mutter wurde? Wie ihr Verhältnis zur Großmutter, die sie nie kennengelernt haben: eine Ingenieurin mit einem Talent nicht nur für Zahlen, sondern auch für Deutungen der Zukunft.
Nach und nach reimen sich Marinas Töchter die Geschichte ihrer Familie zusammen. Eine Geschichte, bevölkert von Geistern, eine Geschichte, die zeigt, wie die Zeiten vergehen: ohne je ganz vergangen zu sein.
«Magischer Realismus trifft auf sozialistische Wirklichkeit, genial! Ein herausragender Roman.» Katharina Schwarze, autorenbuchhandlung
Rezensionen „Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel"
Große Kunst ist das und sehr bewegend ... Ein wunderbarer Roman.WDR Westart (Ulrich Hufen)
Die Autorin, denkt man sich beim Lesen, muss eine der drei zuhörenden Schwestern sein. Es mag in ihr, denkt man sich, auch etwas von der Mutter dieser drei stecken: Marina, die schon schreibt, bevor sie weiß, dass sie eine Schriftstellerin sein könnte. Das Schreiben ist einfach das, was sie tut.
Berliner Zeitung (Judith von Sternburg)
Eine ungewöhnliche, packend erzählte und sprachlich souveräne Mutter-Tochter-Geschichte.
Bücher am Sonntag (Beilage NZZ am Sonntag) (Bernadette Conrad)
Wenn die Welt zusammenbricht, flüstert einem dieser leise Roman zu, braucht man sehr dringend eine zweite Welt, an die man stattdessen glauben kann.
Der Tagesspiegel (Michael Wolf)
Raffiniert, amüsant und ernsthaft zugleich.
Das Magazin (Michael Wolf)
So virtuos und unverwechselbar ist die Geschichte einer Herkunft kaum einmal erzählt worden. Hier sieht man so deutlich, was Literatur vermag.
ORF Ö1 "Ex Libris" (Michael Wolf)
Präzise und mit warmem versöhnlichen Tonfall erzählt.
Bayern 2 "Büchermagazin" (Michael Wolf)
Ein ungemein gelungenes Buch.
SRF 2 Kultur (Bernadette Conrad)
In extremer Verdichtung und luftiger Poesie treibt Yulia Marfutova die Geschichte voran, spielt das Ungefähre der Erinnerung gegen die gelebte Gegenwart aus.
KN online (Ruth Bender)
Gegenwartsliteratur ist im besten Falle nicht nur eine Ergänzung all der Literatur, die schon vorher da war, sondern revidiert das Tradierte und bislang Geltende auch.
tagesspiegel.de (Michael Wolf)
Spielerisch schliesst Yulia Marfutova an die unterschiedlichen Wirklichkeitssphären an, die schon 2021 ihr erstaunliches Debüt bestimmt haben.
Neue Zürcher Zeitung (Paul Jandl)
Ein geistreicher Roman, der kurz ist und doch viel erzählt.
leseschatz.com (Hauke Harder)
Der Coup dieses äußerst schmalen, aber dafür bis zum Rand gefüllten Buches, um das gleich hinauszuposaunen, ist die von der Autorin Yulia Marfutova eingesetzte Erzählinstanz: ein Mäusekollektiv ... Wobei das nur theoretisch umständlich ist, praktisch ist es leicht und häufig gewitzt und unmittelbar (aber aufpassen muss man schon).
Frankfurter Rundschau (Judith von Sternburg)
Marfutova zeichnet ein lebendiges Bild der Sehnsucht nach Freiheit und Veränderung, wobei sie geschickt die Grenzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit verwischt. Beeindruckend.
Instagram (Judith von Sternburg)
Eine wunderbare Erfindung im Geist E.T.A. Hoffmanns und Kafkas ... eine begnadete Erzählerin.
Jüdische Allgemeine (Knut Elstermann)
Eine großartige Autorin ist zu entdecken ... Scharfsinnig und voll wilder Fantasie.
der Freitag (Irmtraud Gutschke)
Ein geradezu fabelhafter Zugang zur Vergangenheit.
WDR Westart (Irmtraud Gutschke)
Dank Eloquenz, lebendigen Figuren und sprühendem Witz gelingt Yulia Marfutova ein ebenso beschwingtes wie hintersinniges Buch über Jugend und Aufbruch, Familie und Erinnerung.
WDR Westart (Irmtraud Gutschke)
Ein Roman, der auf knappem Raum eine Fülle an Themen, Emotionen und Fragen entfaltet: über Herkunft, Erinnerung, Verlust und die kleinen Ritzen, durch die man vielleicht ins Freie gelangt. Erfrischend anders erzählt, zart und zugleich von künstlerischem Gewicht. Große Empfehlung!
Instagram (Irmtraud Gutschke)
Ein Buch der Andeutungen und Mutmaßungen, die das mütterliche Schweigen zu durchdringen suchen.
Deutschlandfunk "Büchermarkt" (Jörg Plath)
Biografie – Marfutova, Yulia
Yulia Marfutova, geboren 1988 in Moskau, studierte Germanistik und Geschichte in Berlin und promovierte in Münster. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie unter anderem Werkstipendien des Berliner Senats und des Deutschen Literaturfonds sowie den GWK-Förderpreis für Literatur. Sie war Stipendiatin des Brecht-Hauses und der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Meisterklasse der Berliner Festspiele und des Literarischen Colloquiums Berlin. «Der Himmel vor hundert Jahren», ihr erster Roman, war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses und dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis ausgezeichnet. 2025 erschien «Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel», «ein ebenso beschwingtes wie hintersinniges Buch über Jugend und Aufbruch, Familie und Erinnerung» (WDR).
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