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Man kann Müttern nicht trauen

Roedig, Andrea (16.03.2022)
Produktinformationen "Man kann Müttern nicht trauen"
  • dtv Verlagsgesellschaft
  • Roedig, Andrea
  • 978-3-423-29013-5
  • 16.03.2022
  • 240 Seiten
  • 128 x 19 x 210 (B/T/H)
  • 362
  • deutsch
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Eine emotionale und erschütternde Auseinandersetzung mit der Leere, die das Verschwinden einer Mutter hinterlässtOffen und schnörkellos erzählt Andrea Roedig von ihrer Kindheit»Eine geistreiche Frau, die ihre Worte an einem messerscharfen Verstand auf maximale Präzision geschliffen hat.« Franziska Meister, WOZ

»Ich kenne sie als etwas, das früher war. Vertrautheit ohne Boden.« 

Ihre Mutter Lilo war eine schöne Frau, Jahrgang 1938, ein Kriegskind. Durch Heirat gelang ihr der soziale Aufstieg von der Modeverkäuferin zur Chefin einer Metzgerei. Das Unglück ist noch nicht absehbar, doch Alkohol- und Tablettenabhängigkeit prägen zunehmend das Familienleben. Als ihre Tochter zwölf Jahre alt ist und nachdem die wohlhabende Düsseldorfer Metzgerfamilie Insolvenz angemeldet hat, verlässt Lilo die Familie. Sie ist für drei Jahre verschwunden, um danach immer wieder kurz im Leben ihrer Tochter aufzutauchen. Doch der Riss lässt sich nicht mehr kitten. Eine beeindruckend klare, literarische Annäherung an eine fremde Frau, die eigene Mutter.

Rezensionen „Man kann Müttern nicht trauen"

Das Buch ist eine beeindruckende, essayistische Annäherung an eine erschreckend fremde Frau: die eigene Mutter.
welt.de, Die besten Sachbücher

Die Publizistin Andrea Roedig beschäftigt sich im Roman ›Man kann Müttern nicht trauen‹ intensiv mit dem Leben ihrer Mutter und ihrem schwierigen Verhältnis zueinander. Ein Buch über das Loslassen.
NDR Kultur (Annemarie Stoltenberg)

Das Buch ist eine Suche, bei der man vom Pfad abkommt und an einem unerwarteten Ort landet.
Die Presse (Linda Stift)

Andrea Roedig schneidet stattdessen mit dem Skalpell ›wunderschrecklichschön‹ in ein ihr fremd gebliebenes Leben, hält sich dabei mit Tränen zurück, und auch das kann niemanden kalt lassen.
Kurier (Linda Stift)

[…] ohne Zweifel eine der bemerkenswertesten Neuerscheinungen dieses Frühjahrs, nicht nur für dtv.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Edo Reents)

Das Buch ›Man kann Müttern nicht trauen‹ ist keine Abrechnung, sondern das berührende Protokoll eines lebenslangen Annäherungsversuchs.
tv.orf.at, Bestenliste 05/2022 (Edo Reents)

Roedigs Memoir ist intim und zugleich eine Reflexion über die verpasste Emanzipation der Mütter.
Brigitte Woman (Edo Reents)

Viel mehr als eine individuelle Familiengeschichte! Es gelingt ihr exzellent, den Zeitgeist der 50er, 60er und 70er Jahre einzufangen.“
Ö1 (Günter Kaindlstorfer)

Das Leben ihrer Mutter lässt Roedig wie ein Daumenkino in Zeitlupe ablaufen. (…) Grandios differenziert. (...) Ein erstaunliches autofiktionales Memoir.
Der Spiegel (Elisa von Hof)

Andrea Roedig hat ein trauriges und ergreifend aufrichtiges Buch geschrieben.
WDR 5, Bücher (Günter Kaindlstorfer)

Andrea Roedig gelingt ein Buch, das unter die Haut und an die Nieren geht. Es ist die Geschichte von einer, die auszog, das Fühlen zu lernen.
Ö1, Ex Libris (Susanne Schaber)

Unglaublich spannend. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen will.
Deutschlandfunk Kultur (Joachim Scholl)

Ein Buch, welches sich süffig und schnell lesen lässt, aber bleibende Spuren hinterlässt.
General-Anzeiger Brugg (Laura Schnellmann)

Ein hochintimes Porträt einer westdeutschen Familie das klar macht: Vergangenheit hört nicht einfach auf, wenn man nicht über sie redet.
hr2 kultur (Laura Schnellmann)

Ihr Buch zwischen Biografie und Fiktion ist ein gelungenes "Reifezeugnis" intellektueller Auseinandersetzung.
Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln (Laura Schnellmann)

Ein facettenreiches Bild entsteht, mit dem Andrea Roedig sich in die Reihe beeindruckender Mutter-Bücher einschreibt, in der auch Annie Ernaux, Edouard Louis und Vivan Gornick stehen.
Potsdamer Neueste Nachrichten (Nadine Lange)

Andrea Roedig erzählt in „Müttern kann man nicht trauen“ vom Zerfall ihrer Familie. Ein hartes, lesenswertes Buch über Sehnsucht und Selbstbehauptung.
Der Tagesspiegel (Nadine Lange)

Die präzise, furchtlose Offenheit geht unter die Haut.
Heilbronner Stimme (Tanja Ochs)

›Man kann Müttern nicht trauen‹ lautet der Titel ihres neuen Romans. Was sie darin aus dem eigenen Leben erzählt, geht unter die Haut.
LT1 – Oberösterreichs größter Privatsender (Birgit Brunsteiner)

Es ist ein wichtiges Buch: weil es über Schattenseiten einer Mutter-Tochter-Beziehung erzählt, weil es gegen den Mythos einer heilen Familienwelt, einer immer rettenden Mutter angeht, weil es vielleicht jenen helfen kann, die selbst in ähnlichen Situationen aufwachsen mussten.
Die Furche (Brigitte Schwens-Harrant)

Dieses Buch tut weh, zugleich ist es schön in seiner Präzision des Beschriebenen. Wenn Marcel Reich-Ranickis Anspruch, das zu Papier zu bringen, was man selbst durchlebt hat, tatsächlich umgesetzt wird, dann ist es in diesem Text gelungen.
Wiener Zeitung (Dagmar Weidinger)

Am Ende weiß man nicht, was man mehr bewundern soll: den Mut, den es gebraucht hat, um ein derart intimes Buch zu schreiben, oder die wie selbstverständlich wirkende poetisch-literarische Form, die Andrea Roedig für diesen Hochseilakt gefunden hat. Ein wirklich großer Wurf.
Falter (Julia Kospach)

Das Buch erzählt auch von Befreiungsversuchen, Hoffnungen – und einem Frauenleben in den 1960er-Jahren.
Der Standard (Julia Kospach)

Wie in einem Fotoalbum erzählt Andrea Roedig die Geschichte einer Familie, analysiert schonungslos ihre Beziehungsgeflechte, taucht ein in die 1960er, 70er Jahre mit ihrem eigenen Zeitkolorit, das sie gekonnt einfängt.
boersenblatt.net (Stefan Hauck)

Biografie – Roedig, Andrea

R
Roedig, Andrea
Andrea Roedig, geboren in Düsseldorf, ist Essayistin und freie Publizistin. Sie promovierte im Fach Philosophie, war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin und leitete fünf Jahre die Kulturredaktion der Wochenzeitung ›der Freitag‹. Seit 2007 lebt Andrea Roedig in Wien und ist Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift ›Wespennest‹.
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