Manchmal ist es sogar lustig
Kron, Norbert (13.03.2025)Manchmal ist es sogar lustig · Kron, Norbert
Meine Mutter, ihr langes Leben und ich
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- Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Kron, Norbert
- ISBN: 978-3-86971-297-0
- Veröffentlichung: 13.03.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 352 Seiten
- Maße: 133 x 32 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 395
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entdecken
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Alt werden ist nichts für Feiglinge
- Schon heute kümmern sich über vier Millionen Menschen umVerwandte und Ältere – und es werden immer mehr
Von honigsüßen Schmeicheleien über emotionale Erpressung bis kurz vor der finstren Höllendrohung: Es gibt kaum ein Register, das der Erzähler und seine alternde Mutter nicht ziehen, bis sie endlich das erreichen, was ihnen guttut …
»Kennen Sie den Witz von der Mutter, die ihrem Sohn zum Geburtstag zwei Krawatten schenkt? Nein? Also: Eine Mutter schenkt ihrem Sohn zum Geburtstag zwei Krawatten. Eigentlich hat er sich Geschenke dieser Art von ihr nachdrücklich verbeten. Als er ihr zuliebe beim nächsten Festessen dennoch eine davon trägt, sieht sie ihn verletzt an und sagt: ›Und die andere? Hat dir wohl nicht gefallen!‹«
Der Leser ahnt: Leicht war dieses Mutter-Sohn-Verhältnis noch nie. Mit dem Älterwerden der Mutter wird es nicht eben leichter. Und so gerät zum fintenreichen Scharmützel, was angesichts eines wüst verbeulten Autos eigentlich selbstverständlich sein sollte: dass die fast blinde Mutter endlich ihren Autoschlüssel abgibt. Und zum herkulischen Kampf, wenn der Sohn sie dazu bringen will, eine Vorsorgevollmacht zu unterschreiben oder gar die Hilfe eines Pflegedienstes zu erwägen.
Was wie Verwandtschafts-Catchen beginnt, bringt allerdings auch existenzielle Einsichten mit sich – über Liebe, Tod und Familiengeheimnisse: Warum die komplizierte deutsche Geschichte aus der heimatvertriebenen Mutter machte, wer sie ist, und wie aus lebenslangen Kämpfen am Ende noch Versöhnung und Glück erwachsen.
Rezensionen „Manchmal ist es sogar lustig"
Das Buch lässt einen schmunzeln und heulen und manchmal wütend werden … Ein persönliches, intimes, im besten Sinne sehr unterhaltsames Buch mit großer Tiefe.Shelly Kupferberg
Krons Roman ist ein in seiner großen Genauigkeit und Wahrhaftigkeit sehr eindrucksvoller Versuch, sehenden Auges und jenseits von Beschwichtigung Frieden zu machen mit einer zentralen Beziehung des Lebens.
Berliner Zeitung am Wochenende (Bernadette Conrad)
In seinem autofiktionalen Roman erzählt der Journalist Norbert Kron unterhaltsam zugespitzt die Geschichte einer Familie, die mit den Herausforderungen der Angehörigenpflege konfrontiert wird.
pharmazeutische Zeitung (Angela Kalisch)
Ich muss sagen, dass ich mich so aufgeregt hab über die Mutter. Diese Wut und Widerspenstigkeit. Ich musste es ein paar Mal weglegen, weil ich dachte: Ooooh, ich werd wahnsinnig! Das ist sehr gut gelungen, diese Art von Resilienz und Resistenz, auf das Papier zu bringen.
phil.Cologne (Prof. Alexa Buyx)
Es ist ein ganz tolles Buch. Ich kann es nur empfehlen, weil es wirklich einen persönlichen und z.T. humoristischen Zugang zum Thema hat. Aber man lernt auch sehr viel in diesem Buch. Ich habe sehr profitiert.
phil.Cologne (Gert Scobel)
Auf humorvolle Weise nähert sich Norbert Kron der Unbill des Älterwerdens. (...) Er beschreibt dabei die unmöglichsten Ereignisse mit einer untheatralischen Komik und nimmt damit der traurigen Lektüre die Bitterkeit.
Freiburger Nachrichten (Giovanna Riolo)
Ein wertvoller, aufrüttelnder Gesellschaftsroman.
Freiburger Nachrichten (Giovanna Riolo)
Ein bewegendes, trauriges und oft lustiges Buch zum langen Abschied. Norbert Kron sieht seine Mutter allmählich verschwinden – und kommt ihr dabei näher als je zuvor. Ein Geschenk.
David Wagner (Giovanna Riolo)
Biografie – Kron, Norbert
Norbert Kron, geboren 1965 in München, studierte deutsche und französische Literatur und lebt seit 1992 als Fernsehkulturjournalist und Schriftsteller in Berlin. Er interviewte für Sendungen in ARD und ZDF zahlreiche Kulturschaffende und Prominente, von Juliette Binoche und Michel Houellebecq über Martin Scorsese und Amos Oz bis Günter Grass. Für seine Romane (zuletzt Der Mann, der E.T.A. Hoffmann erfand) erhielt er Stipendien des Deutschen Literaturfonds und der Villa Aurora Los Angeles. Bei Galiani erschien im Frühjahr 2025 der Roman Manchmal ist es sogar lustig.
Mehr auf seiner Homepage Norbert Kron ARTstories und auf seinem gleichnamigen YouTube-Kanal.
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