Vaterlos
Medicus, Thomas (17.04.2026)Vaterlos · Medicus, Thomas
Ein Tatsachenroman | "Ein wirklich beeindruckendes Buch." Paul Ingendaay, FAZ Bücher-Podcast
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- Verlag: Rowohlt Berlin
- Autor: Medicus, Thomas
- ISBN: 978-3-7371-0244-5
- Veröffentlichung: 17.04.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 224 Seiten
- Maße: 132 x 23 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 311
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
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- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Ein Buch, das von einem Sohn erzählt, dessen Vater sich das Leben nimmt, und um die großen Fragen kreist: Was prägt den Menschen? Was ist Familie, was ist Heimat? Wie überwindet ein Mensch den Verlust und findet Freiheit?
- Thomas Medicus ist ein fesselnder Erzähler, seine Bücher werden von der Presse begeistert aufgenommen. Zuletzt Klaus Mann. Ein Leben, über das etwa die Welt meinte: «Eine fulminante Biografie … die erste, die dem schillernden Klaus Mann in jeder Beziehung gerecht wird.»
Siebzehn Jahre alt ist T., als sich sein Vater, angesehener Arzt in einer süddeutschen Kleinstadt, im Jahr 1971 das Leben nimmt. Er stirbt nicht allein, eine jüngere Geliebte ist bei ihm. Ein familiäres Trauma – und ein öffentlicher Skandal. Die Welt der alteingesessenen Familie zerfällt. Zurück bleiben zwei halbwüchsige Kinder, eine vierzigjährige Witwe und die alte Mutter, die das Grab pflegt und zu trinken beginnt.
Es dauert viele Jahrzehnte, bis T. sich den Tatsachen stellt und vom Suizid seines Vaters erzählt, davon, wie es dazu kam, wie es danach weiterging – ein eindringlicher Bericht, der um existentielle Fragen kreist: Was ist Heimat, was Familie? Was bestimmt ein Leben? Was trennt Freiheit von Verantwortungslosigkeit, welche Rolle spielt Gesellschaft in der Provinz? Mit dem persönlichen Schicksal wird wie nebenbei deutsche Mentalitätsgeschichte sichtbar: Berührend und kraftvoll erzählt Thomas Medicus von einer Kindheit und Jugend in den 1950er und 1960er Jahren und der Zeit danach, von einem lebensprägenden Trauma. Ein tiefer Blick in den deutschen Seelenspiegel – und eine aufwühlende, persönliche Geschichte.
Rezensionen „Vaterlos"
Thomas Medicus ist ein tiefgründiges, aber nie verbittertes, ja, liebevolles Buch gelungen.Die Welt
Der autobiographische Roman wird zum Gesellschaftsbild ... eine brillante Studie der deutschen Nachkriegszeit, mit Sog.
NDR
Einfühlsam, nachdenklich ... Die Erkundung eines Familiendesasters macht deutlich, wie lange es dauern kann, bis die Vergangenheit kein gemiedener Fremdkörper mehr im eigenen Leben ist.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Wahrhaftig, offen, herausfordernd.
Nürnberger Zeitung
Eine langsame Wiederannäherung an die Vergangenheit – erhellend und tröstend.
WDR
Ein dicht und klar erzählter Roman über die Möglichkeit des Weiterlebens ... ein wirklich beeindruckendes Buch.
Paul Ingendaay, FAZ-Bücher-Podcast
In seiner Sprache ist der Roman präzise und sinnlich ... Es ist ein Buch über die Verflechtung von privatem Trauma und deutscher Nachkriegsgeschichte ... eine eindringliche Erzählung.
Deutschlandfunk Kultur
Biografie – Medicus, Thomas
Thomas Medicus wuchs als Sohn eines Landarztes in Franken auf. Er schrieb unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, war stellvertretender Feuilletonchef der Frankfurter Rundschau und arbeitete für das Hamburger Institut für Sozialforschung. Heute lebt Thomas Medicus als freier Publizist in Berlin und Wien. 2012 veröffentlichte er die Biographie Melitta von Stauffenberg, 2020 folgte die Doppelbiographie Heinrich und Götz George. Zuletzt erschien 2024 Klaus Mann, über das die taz schrieb: «ein Glanzlicht biographischer Annäherung an einen Schriftsteller».
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