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Museum der Einsamkeit

Rothmann, Ralf (21.05.2025)
Produktinformationen "Museum der Einsamkeit"
  • Suhrkamp
  • Rothmann, Ralf
  • 978-3-518-43230-3
  • 21.05.2025
  • Hardcover
  • 268 Seiten
  • 125 x 25 x 205 (B/T/H)
  • 362
  • deutsch
  • Originalausgabe
  • 7 %
  • Entspannen
  • Leichtlesen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Neun neue MeistererzählungenThomas-Mann-Preis 2023

Um Würde oder ihr Fehlen geht es in diesen neun Erzählungen, in denen die Menschen sich bemühen, dem Ideal eines halbwegs gelungenen Lebens etwas näher zu kommen – oder doch am Ende nicht allzu zerknirscht dazustehen. Vom Alleinsein versehrt sind manche, »Engel auf Krücken«, die ahnen, dass es nicht unbedingt Flügel braucht, um über sich und die Umstände hinauszugelangen; Liebe würde schon genügen.

»Jede wahre, jede leuchtende Kurzgeschichte hat einen romanlangen Schatten«, schrieb Ralf Rothmann einmal und stellt es mit Museum der Einsamkeit erneut unter Beweis. Ob er von dem »Budenzauber« eines kleinen Jungen erzählt, der während der Abwesenheit der Eltern den weinenden Bruder tröstet, oder von einer Dozentin, die ihre Mutter in ein Seniorenheim mit seltsamen Kratzspuren an den Türen gibt, ob er einen Handlanger an der Seelenkälte der Maurer oder einen Pfarrer, dessen Tochter stirbt, an Gott verzweifeln lässt – immer offenbart sich uns eine »Wahrheit hinter der Wahrheit«, was nicht zuletzt an der Spannkraft und der magischen Genauigkeit von Ralf Rothmanns Sprache liegt.

Rezensionen „Museum der Einsamkeit"

»... Neun meisterhaft[e] Erzählungen ...«
Berliner Zeitung (Judith von Sternburg)

»Ralf Rothmann spendet ein Fünkchen Hoffnung.«
DIE WELT (Elmar Krekeler)

»Ralf Rothmann ist ein Meister der kurzen Form.«
NDR (Knut Cordsen)

»Ralf Rothmann zeigt sich in Museum der Einsamkeit einmal mehr als Meister der kurzen Form.«
Hessische/ Niedersächsische Allgemeine (Welf Grombacher)

»Grandios. Mit sensiblem Gespür für Details und Unterströmungen des Lebens ‒ Ralf Rothmann schafft Freiräume für die Fantasie.«
BÜCHERmagazin (Welf Grombacher)

»In seinen neuen neun Prosatexten liefert [Rothmann] eine literarische Phänomenologie der Ängste.«
lehrerbibliothek.de (Marcel Remme)

»Ein Autor, der so viel vom Leben weiß und stets die richtigen Worte dafür findet. Ein tiefgreifendes Leseerlebnis.«
Dresdner Morgenpost (Marcel Remme)

»Ohne Pathos und formale Akrobatik beleuchtet er meisterlich die Zwischenräume im Kleine-Leute-Milieu und fördert so die kleinen Katastrophen des Alltags zu Tage. Sein präziser, geradezu sezierender Blick ist einzigartig.«
Aachener Zeitung (Peter Mohr)

»Ralf Rothmann ist mit einem feinen Sensorium für die Nöte und Bedrängnisse ganz normaler Menschen ausgestattet. Er erzählt von Hilfsbedürftigen und Überforderten, von Menschen, die von Alter und Krankheit gezeichnet sind und an den Rand gedrängt wurden.«
ORF (Peter Mohr)

»Dieses Buch, das zwischen Kindersprache und Spiritualität alle Register zieht, erhöht die Lebensspannung wirklich immens.«
RBB radioeins (Thomas Böhm)

»[Rothmanns Bücher] schöpfen aus dem Realismus des Erlebten, nur um darin eine höhere, der Alltagserfahrung entzogene Wahrheit zu beschwören, die wunderbar zwischen zwei Buchdeckel passt.«
Kölner Stadt-Anzeiger (Michael Kohler)

»Dass [Rothmanns Erzählungen] so bildhaft werden, liegt nicht nur an dem fein gezeichneten Lokalkolorit, sondern vor allem an der Sprache Rothmanns, dem feinen poetischen Ton und der klaren Beschreibung der Situationen.«
WDR (Ulrich Sonnenschein)

»Nie war Ralf Rothmann besser.«
Frankfurter Neue Presse (Welf Grombacher)

»Ein wahrer Meister der kurzen Form. ... Zeitlos gut.«
Nordwest-Zeitung (Torben Rosenbohm)

»Ralf Rothmanns Erzählungen leben auch im neuen Buch von Alltagsepiphanien, vom Strahl der Wärme, der auch beklemmende Situationen aufhellen kann.«
SWR Kultur (Christoph Schröder)

»Ralf Rothmann ist ein Meister der sprachlichen Magie, stilistischen Variationen, kleinen Finten und Überraschungen: ein großer Erzähler, der uns ein wunderbares Buch geschenkt hat.«
RBB radio3 (Frank Dietschreit)

»Es gibt kaum einen Erzähler, der es wie Ralf Rothmann schafft, Figuren zu entwerfen, die gleichzeitig so lebensnah und von poetischer Tiefe sind.«
hr2 (Ulrich Sonnenschein)

»Mit wunderbarer Erzählkunst, dabei ganz schnörkellos, erkundet Rothmann Seelenzustände.«
Rheinische Post (Peter Klucken)

»Unbeirrt und auf höchstem Niveau schreibt Ralf Rothmann seine Ästhetik des romantischen Realismus fort. Seine neuen Erzählungen sind gleichermaßen sprachlich authentisch wie einfühlsam.«
SWR (Peter Klucken)

»Auch dieser fünfte Erzählungsband [Rothmanns] überzeugt wieder mit einer lakonischen Erzählweise, die alles nur andeutet, statt es breit auszuführen, mit Einfühlsamkeit, Milieusicherheit und dem illusionslosen Blick auf menschliche Nöte.«
ekz.bibliotheksservice (Ronald Schneider)

»Es ist meisterhaft, wie Rothmann mit scheinbar leichter Geste Geschichten entwirft, ganze Lebensläufe skizziert.«
Kulturexpresso (Katrin Hirschmann)

»Zwischen den Zeilen gärt eine teils quälend empfundene, beängstigende Tiefe. Ist man am Ende einer Geschichte angekommen, hat man das Gefühl, einen ganzen Roman gelesen zu haben.«
schreiblust-leselust.de (Annegret Glock)

»Rothmanns klar konturierte, stets exakt beschreibende und nie wertende Texte treiben folgerichtig auf Wendepunkte zu, an denen sich Unerwartetes offenbart.«
Kulturabdruck (Dr. Thorsten Stegemann)

»Ralf Rothmanns Erzählungen erzählen vom Innersten, von der ›Wahrheit hinter der Wahrheit‹. Jede einzelne wirft einen langen Schatten, sie lassen sich nicht durchlesen und zur Seite legen.«
Gute Literatur. Meine Empfehlung (Petra Lohrmann)

Biografie – Rothmann, Ralf

Autorenbild
Rothmann, Ralf
Ralf Rothmann wurde am 10. Mai 1953 in Schleswig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach der Volksschule (und einem kurzen Besuch der Handelsschule) machte er eine Maurerlehre, arbeitete mehrere Jahre auf dem Bau und danach in verschiedenen Berufen (unter anderem als Drucker, Krankenpfleger und Koch). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er lebt seit 1976 in Berlin.
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