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Produktinformationen "Muskeln aus Plastik"
  • Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
  • Matter, Kay
  • 978-3-446-28003-8
  • 516/28003
  • 01.10.2024
  • Hardcover
  • 240 Seiten
  • 133 x 23 x 210 (B/T/H)
  • 332
  • deutsch
  • 3
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Selma Kay Matters Debütroman verbindet intim-poetische Reflexion mit dem Thema Long Covid und erkundet dabei die Erfahrung von Körper und Begehren unter chronischer Erkrankung. Die Autorin schafft eine berührende Auseinandersetzung mit Transition, Depression und den Widersprüchen zwischen emotionalem Verlangen und physischen Grenzen. Ein radikales, sprachlich innovatives Werk, das Verletzlichkeit und Eigensinn mit essayistischen Passagen verbindet.

  • Schließt eine Lücke in der deutschen Gegenwartsliteratur: die literarische Auseinandersetzung mit Long Covid
  • Memoir und Essay in einem – in der Tradition von Maggie Nelson, Susan Sontag und Moshtari Hilal
  • Eines der gefragtesten Nachwuchstalente des deutschsprachigen Theaters beweist: Auch Prosa kann frei und radikal
  • "Dieses Buch zu lesen ist wie Herzrasen in Slow Motion. Es tut weh und das ist schön." Fatma Aydemir
  • „Krankheit ist ein leidiges Thema. Aber Selma Kay Matter erzählt davon auf eine Weise, dass man sich wünscht, dieses Buch würde nicht enden. What a ride!" Ronya Othmann
  • "Ein kluges und schmerzhaftes Buch, von dem ich vorher nicht wusste, wie dringend ich es brauchte." Linus Giese
„Dieses Buch zu lesen ist wie Herzrasen in Slow Motion. Es tut weh, und das ist schön.“ Fatma Aydemir Kay ist schwer verknallt – und schwer erkrankt. Auf den Crush folgt jedes Mal ein Crash, auf starkes Herzklopfen Migräne, auf Knutschen Gliederschmerzen. Während Kay versucht, den Folgen von Long Covid zu entkommen, bringen nur die Sehnsucht nach Aron und der Wunsch nach einem starken, androgynen Körper Linderung. „Muskeln aus Plastik“ beschäftigt sich mit chronischer Erkrankung und Transness – und der Art und Weise, wie unsere Gesellschaft über „gesunde“ Körper nachdenkt und spricht. Gibt es überhaupt eine Sprache für Schmerz? Jenseits aller formalen und intellektuellen Traditionen untersucht Selma Kay Matter die dünne Linie zwischen Lust und Schmerz und erdenkt dabei neue Formen von Care, Intimität und queerem Widerstand – ein beeindruckendes, intuitives und bewegendes Debüt.

Rezensionen „Muskeln aus Plastik"

„Matter findet für diese Erfahrungen eine trockene, beeindruckend präzise Sprache. … Lakonischer Humor macht das Buch unerwartet lustig. … Der Text macht Solidarität vorstellbar. Eine Solidarität, die selten harmonisch und nie reibungslos ist.“ Bettina Dyttrich, WOZ - Die Wochenzeitung, 9.1.25 „Der Mix aus tagebuchartiger Erzählung und informativem Text ist unkonventionell und voller feinfühligem Humor. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis.“ Magnus-Phinix Vollmar, Siegessäule, Januar 2025 „Muskeln aus Plastik zu lesen bewegt. … Sprachlich wie inhaltlich mitten in der queeren Szene verortet und mit viel queerer Creip-Theorie gespickt, löst dieses Buch tiefen Schmerz, aber auch schöne Schmetterlinge im Bauch aus. Eine große Empfehlung.“ Verena Kettner, an.schläge, Dezember 24 „Selma Kay Matter kriegt es hin über die Themen mit so viel Zugänglichkeit, Zugewandtheit, Empathie zu schreiben und diese Themen zu verbinden, dass man das auch als nicht von chronischer Krankheit betroffene Cis-Person richtig verschlingt…. Susan Sontag fällt mir vielleicht als Vergleich ein, aus Illness as Metaphor übernimmt Matter auch viele Gedanken.“ Steffen Greiner, Deutschlandfunk Kultur, 7.11.24 „Das Buch liefert eine breitgefächerte Einführung in Literatur und Aktivismus der ‚Disability Justice‘-Bewegung und liefert dabei eine grundsätzliche Einordnung von Transness, Behinderung und Sorgearbeit… Mit Muskeln aus Plastik füllt Selma Kay Matter eine Leerstelle in der deutschprachigen Literaturlandschaft mit einem persönlichen und informativen Buch zu Post-Covid aus queerer Perspektive.“ Ilo Toerkell, die tageszeitung, 11.12.12 „Muskeln aus Plastik ist sehr, sehr hotte Literatur.“ Helene Proißl, Der Standard, 16.11.24 „Das erste deutschsprachige Chronic-Illness-Memoir, das sich mit Post Covid auseinandersetzt. Und nicht nur deshalb unbedingt lesenswert!" Marie Minkov, Missy Magazine, 09.09.24 „Ein vielschichtiges, kluges und zärtliches Plädoyer für mehr Care und Community." Philine Erni, Keystone, 26.09.24 „Gelungen ist der aus der Schweiz stammenden nichtbinären Person etwas Großartiges, nämlich ein Essay über die fragile Balance zwischen Gelingen und Misslingen eines herausfordernden Lebens. ... Es ist eine Antwort, wie ein fürsorgliches Miteinander-Umgehen gelingen könnte und was gleichzeitig an Barrieren in uns selbst und um uns herum im Wege steht.“ Nora Eckert, queer.de, 5.10.24 Doch Matter macht mit bissigem Humor das Leiden glaubwürdig und zeigt Ausschlussprozesse auf, wenn etwa öffentliches Gesundheitswesen und medizinischer Apparat falsche Bedingungen setzen.“ René Zipperlein, Badische Zeitung, 22.10.24 „Das Buch benennt Leid, ohne wehleidig zu wimmern. … All das bindet Matter gekonnt zusammen in einer Form, die sich der Gefahr der glitschigen Nabelschau entzieht. … ‚Muskeln aus Plastik‘ ist damit ein prickelndes Sachbuch und theoretisch fundiert Erzählung zugleich. Und eine Einladung zum Verständnis. … Nun, jenseits solcher Argumente verdient ‚Muskeln aus Plastik‘ Beachtung schlicht deshalb, weil das Buch berührt, neue Zusammenhänge erschliesst und die Empathie seines Publikums trainiert – also tut, was gute Literatur eben tut.“ Thomas Stauder, Luzerner Zeitung, 5.10.24


Biografie – Matter, Kay

Autorenbild
Matter, Kay
Kay Matter, aufgewachsen in Zürich und Norditalien, studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Matter ist Autor*in der Stücke "Alice verschwindet", "Alias Anastasius" und "Grelle Tage". Letzteres erschien 2023 als Buch und wurde mit dem Hans-Gratzer-Preis 2022 und dem Nestroy-Preis 2023 ausgezeichnet. "Muskeln aus Plastik" (noch erschienen unter dem Namen Selma Kay Matter) ist Matters erstes Prosawerk.
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