Nachtbeeren
Penner, Elina (14.03.2022)Nachtbeeren · Penner, Elina
Roman
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- Verlag: Aufbau
- Autor: Penner, Elina
- ISBN: 978-3-351-03936-3
- Veröffentlichung: 14.03.2022
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 248 Seiten
- Maße: 125 x 26 x 215 (B/T/H)
- Gewicht: 392
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Manchmal ist der einzige Ausweg die Flucht nach vorn, oder?
»Mit Sprachwitz und Sinn fürs Absurde erzählt Elina Penner von der Suche einer Russlanddeutschen nach ihren Wurzeln.« Brigitte
»Ein Roman über eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht – schräg, dunkel und so gut.« Laura Karasek
»Immer lustig und gefährlich zugleich. Elina Penner hält uns in stetiger Spannung, was als nächstes passiert, immer zwischen Schock, Lachen und tiefer Rührung. Ein bittersüßes Debüt.« Christian Dittloff
»Elina Penner erzählt unfassbar witzig und klug die spannendste Familiengeschichte, die ich seit langem gelesen habe.« Ninia LaGrande Binias
»Der Roman des Jahres.« Kareen Dannhauer
»In einem umwerfenden Stakkato aus kurzen, klaren Sätzen setzt Erzählerin Nelli ein. Elina Penner erschafft eine starke Frauenfigur, der man gern zuhört und auf unbekanntes Terrain folgt.« Börsenblatt
»Ein ungewöhnliches Debüt. Sie schafft unvergessliche Charaktere und unvergleichliche Szenen, fein austariert zwischen zarter Tragik und dunkler Komik.« Emotion
In ihrem Debütroman erzählt Elina Penner von Nelli, die als kleines Mädchen als Russlanddeutsche nach Minden kommt. Sie spricht Plautdietsch und isst Tweeback und versucht, in der Provinz und dem neuen deutschen Leben anzukommen. Aber die Geschichten über ihr früheres Leben lassen sie nicht los, und als ihre geliebte Oma stirbt, gerät in Nelli etwas durcheinander. Ihr Mann Kornelius eröffnet ihr, sie für eine andere zu verlassen. Und Nelli ist sich am nächsten Morgen nicht sicher, ob sie ihn nicht aus Versehen umgebracht hat...
Elina Penner erzählt mit Komik und dunklem Humor von einer Gemeinschaft von Menschen, die aneinander festhalten, weil sie nichts anderes haben. Mittendrin eine junge Frau, die zusammenbricht – und ihren eigenen Weg sucht.
Rezensionen „Nachtbeeren"
»Elina Penners ›Nachtbeeren‹ ist ein tragischer, ein lustiger, ein unterhaltsamer und ein lehrreicher Roman.«Frankfurter Rundschau
»Mit Sprachwitz und einem Sinn fürs Absurde erzählt Elina Penner in ihrem zum Teil autobiografischen Debüt von der Suche einer Russlanddeutschen nach ihren Wurzeln und einem Boden, der sie trägt.«
Brigitte Woman
»Die Sätze sind kurz und treffend.«
Landeszeitung für die Lüneburger Heide
»›Nachtbeeren‹ lässt neben Nelli auch deren gläubigen Sohn Jakob und den schwulen Bruder Eugen zu Wort kommen. Dabei setzt der Roman auch auf Genreelemente: Die Handlung kommt in Gang, als Jakob seinen Vater auf mehrere Gefrierbeutel verteilt in der Kühltruhe findet. Nun müssen die Onkel ran, und im weiteren Verlauf lernt man so einiges über die Sprache des Plautdietsch.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Es ist ein sprachliches Vergnügen, wie sie [Elina Penner] Wörter ihrer Muttersprache Plautdietsch einstreut«
Zeit Magazin
»Vieles vom Vokabular, von den Gebräuchen und Glaubenssätzen wird im Buch beiläufig erklärt, manches auch nicht. Das geht nie zu Lasten der Verständlichkeit, erzeugt aber beim nicht eingeweihten Leser ein fasziniertes Befremden. Das dass genauso gewollt ist, erweist sich schon in den allerersten Sätzen.«
WDR 5 - Scala
»Penners Schreibstil besticht mit kurzen klaren Sätzen, die hängenbleiben und Charakteren, die man nicht vergisst.«
Mindener Tageblatt (Claudia Hyna)
»ein starkes Debüt einer unkonventionellen Autorin«
Westfalen-Blatt (Claudia Hyna)
»Was da geschehen ist und dann passiert, erzählt Elina Penner mit Gespür für Dialoge und Verknappungen.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Claudia Hyna)
»[...] mit viel Witz und dunklem Humor.«
STERN (Claudia Hyna)
»Schwere Kost? Nein. Elina Penner erschafft eine starke Frauenfigur, der man gern zuhört und auf unbekanntes Terrain folgt.«
Börsenblatt (Claudia Hyna)
Biografie – Penner, Elina
Elina Penner, 1987 noch gerade so als Sowjet-Bürgerin geboren, erklärt seit über 30 Jahren, wieso sie mennonitisch-plautdietsche Deutsche und nicht Russin ist. Dank ihres 2022 erschienenen Debütromans »Nachtbeeren« wird das mit dem Erklären weniger. Da sie Gegensätzliches liebt, hat sie sowohl in Bayern als auch in Berlin studiert. Sie lebt seit Jahren wieder in der ostwestfälischen Heimat, von wo aus sie das Online-Magazin »Hauptstadtmutti« betreibt. Texte von ihr erschienen bei Der Spiegel, Vogue, 11 Freunde.
Im Aufbau Verlag liegen ebenfalls von ihr »Migrantenmutti« und »Die Unbußfertigen« vor.
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