Ohne Rücksicht auf Verluste
Tschermak, Moritz & Schönauer, Mats (11.05.2021)Ohne Rücksicht auf Verluste · Tschermak, Moritz & Schönauer, Mats
Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet
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- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Tschermak, Moritz & Schönauer, Mats
- ISBN: 978-3-462-05354-8
- Veröffentlichung: 11.05.2021
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 336 Seiten
- Maße: 135 x 28 x 214 (B/T/H)
- Gewicht: 453
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- »Mats Schönauer und Moritz Tschermak betreiben mit dem BILDblog eine wahnsinnig wichtige Instanz in der Kontrolle eines der mächtigsten Influencer dieses Landes.« RezoBILDblog hat über 300.000 Follower bei Twitter und Facebook.Mit einem Nachwort von Kevin Kühnert
»BILD – ein immer wieder rückfälliger Triebtäter. Unverbesserlich? Gemeingefährlich! Eine überzeugende und erschütternde Beweisführung.« Günter Wallraff.
BILD ist das mächtigste Medium des Landes – auch in Zeiten des Internets. Sie bestimmt, worüber Deutschland spricht. Welchen Anteil hat die Redaktion am Aufstieg der Populisten? Wie geht sie mit Minderheiten um? Und auf welche Weise manipuliert sie die Öffentlichkeit? 44 Jahre nach Günter Wallraffs »Aufmacher« gibt nun ein Buch neue, erschreckende Einblicke in die Machenschaften der BILD-Medien.
Die Journalisten Mats Schönauer und Moritz Tschermak beobachten und analysieren seit einem Jahrzehnt, wie BILD arbeitet. Als ehemaliger und aktueller Chefredakteur des mehrfach ausgezeichneten BILDblogs decken sie unermüdlich die Verfehlungen der Boulevardredaktion auf. Sie stellen fest: Unter dem neuen BILD-Chef Julian Reichelt ist das Blatt noch brutaler geworden, noch menschenverachtender, noch populistischer.
Anhand von hunderten Beispielen und Belegen – akribisch recherchiert und mit analytischem Scharfsinn aufgeschrieben – erklären sie, wie BILD systematisch Ängste vor Fremdem schürt, den Ruf unschuldiger Menschen zerstört, demokratische Institutionen torpediert und der AfD in den Bundestag verholfen hat. Sie lassen Opfer der Berichterstattung zu Wort kommen und sprechen mit Menschen, die BILD von innen kennen. Eine spannende Dokumentation des Schaffens und Wirkens eines Mediums, das keine Rücksicht auf Verluste kennt.
Rezensionen „Ohne Rücksicht auf Verluste"
»Was für alle, die immer noch so denken: ›Come on, so läuft das eben in der Medienwelt.‹ Aber wenn man sich das mal so anguckt, wird einem doch schon ziemlich schlecht.«Podcast Fest & Flauschig (Olli Schulz)
»Ein tolles Buch.«
Podcast Fest & Flauschig (Jan Böhmermann)
»Detailliert weist das Autorenduo [...] auf 270 gleichermaßen fesselnden wie erschreckenden Seiten nach, dass sich an den bereits von Wallraff angeprangerten fragwürdigen Methoden nichts geändert hat.«
Neue Westfälische (Tilmann P. Gangloff)
»›Ohne Rücksicht auf Verluste‹ [ist] eine wichtige konzentrierte Erinnerung daran, was für einen Gegner das Ideal des informierten Diskurses in diesem Boulevardblatt hat.«
Stuttgarter Zeitung (Thomas Klingenmaier)
»Ein wichtiges Buch.«
Augsburger Allgemeine (Daniel Wirsching)
»Wer sich ohnehin um den Zusammenhalt der Gesellschaft sorgt, für den ist dieses Buch teils schwer auszuhalten. Und gerade deshalb so wichtig.«
stern (Daniel Wirsching)
»Eine besonders dichte, ausführliche und überzeugende Analyse des Geschäftsmodells hinter der Zeitung. […] ein wichtiges Buch.«
taz (Simon Sales Prado)
»Detailliert weist das Autorenduo auf 270 gleichermaßen fesselnden wie erschreckenden Seiten nach, dass sich an den bereits von Wallraff angeprangerten fragwürdigen Methoden nichts geändert hat.«
Aachener Zeitung (Simon Sales Prado)
»Trotzdem wird das Buch den ›Bild‹-Oberen gar nicht schmecken, liest es sich doch wie eine Dokumentation mal menschlichen, mal journalistischen Versagens. In 14 Kapiteln widmen sich die Autoren minutiös dem Verhältnis der ›Bild‹ zu Migration, Hartz-IV-Empfängern, Frauen oder Rechtspopulisten.«
Rhein-Zeitung (Finn Holitzka)
»Wie sie hier das geballte Wissen über die ›Bild‹-Arbeit zusammenstellen (das Buch hat über 1300 Fußnoten) ist beeindruckend.«
Rhein-Zeitung (Finn Holitzka)
»Schönauer und Tschermak leisten mit ihrem Buch etwas Wichtiges: Sie kontextualisieren die Arbeit von ›Bild‹.«
Süddeutsche Zeitung (Cornelius Pollmer)
»Eine sehr spannende und packende Lektüre, die eine sehr hohe Intensität hat.«
WDR 5 Töne, Texte, Bilder (Kevin Barth)
Biografie – Tschermak, Moritz
Moritz Tschermak, Jahrgang 1987, gründete noch während des Journalistik-Studiums zusammen mit Mats Schönauer das Regenbogenpresse-Watchblog Topfvollgold. Seit 2016 leitet er das BILDblog. Zuvor schrieb er für verschiedene Medien, darunter das Magazin der Süddeutschen Zeitung, das ZEITmagazin und DER SPIEGEL.
Mats Schönauer, geboren 1989, studierte Journalistik und ist seit fast zehn Jahren BILDblogger, von 2013 bis 2016 als Chefredakteur. Mit Moritz Tschermak gründete er 2013 das Regenbogenpresse-Watchblog Topfvollgold, das er bis heute betreibt und für das er 2017 mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet wurde. Er arbeitet u.a. für Die Zeit und Übermedien.
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