Pompeji oder Die fünf Reden des Jowna
Ruge, Eugen (20.04.2023)Pompeji oder Die fünf Reden des Jowna · Ruge, Eugen
Roman | »Ein Buch wie ein Vulkan: kraftvoll und faszinierend.« (Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau… mehr lesen
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- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Autor: Ruge, Eugen
- ISBN: 978-3-423-28332-8
- Veröffentlichung: 20.04.2023
- Umfang: 368 Seiten
- Maße: 128 x 29 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 475
- Sprache: deutsch
- Auflage: 5. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Nach den Bestsellern ›In Zeiten des abnehmenden Lichts‹ und ›Metropol‹ nun ein fulminanter Geschichtsroman über den verheerenden Ausbruch des Vesuvs 79 n. ChristusÜber Aufstieg und Fall, Wahrhaftigkeit und Lüge: eine Zeitreise in Vergangenheit und ZukunftBrillant und fesselnd erzählt von einem der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart – fast 1 Million verkaufte Bücher
Eine fulminant erzählte Zeitreise in eine ferne Vergangenheit, in der wir uns spiegeln und erkennen – vom Autor der Bestseller ›In Zeiten des abnehmenden Lichts‹ und ›Metropol‹.
Als auf einem Berg oberhalb der Stadt Pompeji tote Vögel gefunden werden, hat der Zuwanderer Jowna alias Josephus alias Josse eine Eingebung: Wenn da wirklich ein Vulkan grollt, wie von manchen behauptet wird, sollte man das Weite suchen. Ohne Schulbildung, Geld und Einfluss gelingt es ihm, sich an die Spitze einer Aussteigerbewegung zu setzen.
Bald fürchtet das Stadtoberhaupt Fabius Rufus, die Vulkangerüchte könnten Pompeji schaden. Erst als sich ein paar wohlhabende Bürger für die Gründung einer neuen Siedlung zu interessieren beginnen, die in sicherer Entfernung am Fenster des Meeres liegt, schaltet sich Livia ein, die mächtigste Frau der Stadt.
Allmählich wird der Aussteiger Josse zum Aufsteiger. Seine Weggefährten mit ihrer Schwäche für Fliegenpilzsud und Philosophie werden ihm zur Last, die eigenen Ideen fangen an, ihn zu stören. Doch wie wirft man Überzeugungen über Bord, ohne seine Anhängerschaft zu verprellen? Wie macht man eine Kehrtwende, ohne sich zu drehen?
Eugen Ruges ›Pompeji‹ ist eine Erfindung, die auf geschichtlicher Wahrheit beruht und zugleich durch ihre Gegenwärtigkeit verblüfft: die Geschichte einer verhängnisvollen Verblendung im Vorfeld einer Katastrophe. Eine schillernde Parabel über Verführbarkeit, Verrat und Wahn.
Rezensionen „Pompeji oder Die fünf Reden des Jowna"
Eine wunderbare Hauptfigur, eine ebenso abgründige wie komische Aufsteigergeschichte, ein eminent kluger Roman.ZDF, Das Literarische Quartett (Thea Dorn)
Ein Buch wie ein Vulkan: kraftvoll und faszinierend. (...) Selten strotzte die Antike so sehr vor Vitalität und Aktualität.
Frankfurter Rundschau (Martin Oehlen)
Der Sprachwitz und die immer neu gewendeten Ereignisse sind so furios, dass es großen Spaß macht, den Ereignissen zu folgen. (…) Ein großartiges Buch, in dem sich das Kluge und das Unterhaltsame aufs Schönste aneinander steigern.
Mitteldeutsche Zeitung (Ulrich Steinmetzger)
Sorgfältig recherchiert und voller historischer Fakten. Eine spannende Geschichte darüber, wie eine Gesellschaft sehenden Auges in die Katastrophe geht – gestern wie heute.
WDR 5, Bücher (Theresa Hübner)
Er spielt virtuos die Rolle eines ironisch allwissenden Geschichtsschreibers. (…) Wie nicht anders zu erwarten, ist Ruges Pompeji ein Spiegel der Gesellschaft der Gegenwart.
Der Spiegel, Bestseller (Wolfgang Höbel)
Verblüffend gegenwärtig (…). Nach der Lektüre möchte man gerne noch tiefer in diese antike Welt eintauchen und alles erfahren über eine Stadt, die einfach in einer Wolke aus heißer Asche und einem Strom aus Lava verschwand.
Süddeutsche Zeitung (Christian Mayer)
Meisterhaft erzählt der Buchpreis-Träger von Menschen, die nicht erkennen wollen, dass ihnen der Untergang droht.
Stuttgarter Zeitung (Ulla Hanselmann)
Eine stellenweise bitterböse Parabel auf die Entscheidungsunfähigkeit der Politik in der Gegenwart. Denn was der Ausbruch des Vesuvs für die Römer war, das könnte der Klimawandel für unsere Welt werden.
Neue Zürcher Zeitung (Christian Wildhagen)
Die pompejanische Farce von eigensüchtigen Streitereien und kleinlichen Intrigen geht der Tragödie des Untergangs in der Vulkanasche voraus. Viel besser, als es Eugen Ruge hier getan hat, lässt sich von solch menschlichem Scheitern am Allzumenschlichen kaum erzählen.
BR (Eberhard Falcke)
Der Roman lebt von der nuancierten Gesellschaftssatire und der psychologisch triftigen Figurenzeichnung. (…) Es ist eine aufgeregte, wechselvolle, zwischen Vergnügungssucht und Endzeitbewusstsein schwankende Zeit, die Eugen Ruges faszinierender Roman zum Spiegelkabinett macht.
Deutschlandfunk Kultur (Wolfgang Schneider)
Ruge verbindet kunstvoll die historischen Fakten mit Fiktion zum stimmigen Ganzen. Trotz des Themas kommt sein Roman unterhaltsam, satirisch und leichtfüßig daher. Hervorragend.
Münchner Merkur (Wolfgang Schneider)
Eugen Ruge hat einen großen Sinn für Humor. Der paart sich gern mit einer Kälte der Beobachtung. Hinreißend (...).
Die Zeit (Adam Soboczynski)
Gegenwart pur. So lebendig war die Antike selten. Und nie so teuflisch amüsant. (...) Eugen Ruge ist bei Weitem nicht der Erste, der den Untergang Pompejis in einen Roman verwandelt. (...) Und trotzdem schafft er eine Spannung, die über alle Kapitel trägt.
Sächsische Zeitung (Karin Grossmann)
Eugen Ruge ist vielleicht einer meiner liebsten deutschen Gegenwartsautoren – immer witzig, er kann gute Geschichten erfinden, und es gibt viel zu lachen.
ZDF, Das Literarische Quartett (Eva Menasse)
Und irgendwie kommt uns das alles bekannt vor: die Klimaleugner, die Geschäftemacher, die Vergnügungssüchtigen im Angesicht der Katastrophe. Eugen Ruges neuer Roman „Pompeji“ (...) zeichnet zugleich das überraschend gegenwärtige Bild einer zu Grunde gehenden Gesellschaft. (...) Eine herausragende Satire!
SWR 2 Kaffee oder Tee (Jörg Magenau)
Biografie – Ruge, Eugen
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