Recht gegen rechts
(26.03.2025)Recht gegen rechts
Report 2025 | Ausgezeichnet mit dem Hans Frankenthal-Preis der Stiftung Auschwitz-Komitee
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Verlag: S. FISCHER
Reihe: Recht gegen rechts (5)
ISBN: 978-3-10-397708-0
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 26.03.2025
- Verlag: S. FISCHER
- ISBN: 978-3-10-397708-0
- Veröffentlichung: 26.03.2025
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 256 Seiten
- Maße: 125 x 190 (B/H)
- Gewicht: 227
- Reihe: Recht gegen rechts (5)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Die jährliche Dokumentation zum Umgang des Rechtsstaats mit Rechtsextremismus
- »Ein vielseitiges Lesebuch … Nicht nur die juristischen Experten und Expertinnen verstehen es, sondern auch die lesenden Bürger und Bürgerinnen. Wichtig und spannend.«Esther Dischereit, Deutschlandfunk Kultur (über den Report 2020)
Wie man den Rechtsstaat gegen Rechtsextremismus verteidigt: Der jährliche Report
Der Report »Recht gegen rechts« deckt rechte Tendenzen innerhalb der Justiz, der Verwaltung und der Parlamente auf und analysiert erfolgreiche rechtliche Gegenstrategien.
Unsere Demokratie wird von rechts angegriffen: Nach den Wahlen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen ist eine rechtsextreme Partei in mehreren Landesparlamenten mächtiger denn je. Spätestens damit ist die Gefahr von rechts für unsere Gesellschaft nicht mehr zu leugnen. Der Rechtsstaat muss sich verteidigen. Doch wie entschlossen treten seine Institutionen den rechten Tendenzen inner- und außerhalb von Justiz, Verwaltung und Parlamenten entgegen?
Journalist*innen und kritische Jurist*innen schreiben in diesem Band u. a. über die Auswirkungen der Wahlergebnisse in Thüringen, Sachsen und Brandenburg auf die Institutionen des Rechtsstaats, über die Neubesetzung des Berliner Verfassungsgerichts und die Ablehnung von Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız sowie über die Entlassung eines Polizeianwärters nach rassistischen Chatnachrichten.
Eine kritische Bestandsaufnahme von prominenten Autor*innen zu den wichtigsten aktuellen Fällen.
Biografie
Nele Austermann, geb. 1988, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Europäische Rechtspolitik der Universität Bremen und Vorstandsmitglied des Vereins Demokratischer Juristinnen und Juristen. Sie promoviert zum Thema »Europäisches Migrationsmanagement«.
Leonard Ihßen, geb. 1996, arbeitet als Journalist und für die Gesetzeskampagne »Freiheitsfonds«, die Menschen aus dem Gefängnis freikauft, wenn sie wegen Fahren ohne Ticket einsitzen. Für den Report »Recht gegen rechts« ist er unter anderem als Social Media-Redakteur tätig. Er lebt in Berlin.
Heike Kleffner, geb. 1966, ist freie Journalistin und Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Seit den 1990er Jahren publiziert sie über Rechtsextremismus, zuletzt erschienen von ihr, gemeinsam mit Matthias Meisner herausgegeben, die Bücher »Extreme Sicherheit: Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz« sowie »Unter Sachsen. Zwischen Wut und Willkommen«.
Kati Lang, geb. 1979, vertritt als Rechtsanwältin Betroffene von rechten, rassistischen und antisemitischen Gewalttaten, u. a. im Verfahren gegen die rechtsterroristische »Gruppe Freital« sowie in Verfahren anlässlich des Rohrbombenanschlags auf die Dresdner Moschee und des antisemitischen Attentats von Halle. Sie hat zum Umgang der Justiz mit vorurteilsmotivierter Gewalt promoviert.
Maximilian Pichl, geb. 1987, hat Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft studiert. Er forscht an der Universität Kassel und der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Ronen Steinke, geb. 1983, ist Jurist, Autor und Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Zuletzt erschien im Berlin Verlag sein Buch »Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich. Die neue Klassenjustiz«.
Tore Vetter, geb. 1992, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Europäische Rechtspolitik der Universität Bremen. Er promoviert zum Thema »Eigenverfassung von Versammlungen«.
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