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Produktinformationen "Schalom Habibi"
Von der deutschen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, vollzieht sich gerade eine fundamentale Zeitenwende in den Beziehungen zwischen Israel und einer Reihe arabischer und muslimischer Staaten, von den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Aserbaidschan über Marokko, dem Sudan und Kurdistan bis hin zum Oman und Saudi-Arabien, und darüber hinaus. Arye Sharuz Shalicar beleuchtet aus persönlicher Perspektive und Erfahrung diesen historischen Neuanfang zwischen "Kaltem Krieg" und echter Freundschaft. Und er blickt dabei auch „unter den Teppich“ dieser Beziehungen. Er vermittelt das Gefühl, wie schwierig es ist, sowohl individuell als auch staatlich, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Weg zu neuen jüdisch-muslimischen Freundschaften zu gehen, der abseits negativer Berichterstattung aber viele positive Entwicklungen aufweist, die jedoch kaum zur Geltung kommen, da der Fokus nach wie vor auf den sogenannten Nahostkonflikt gerichtet ist. „Schalom Habibi“ ist das erste deutschsprachige Buch, verfasst von einem Deutsch-Israeli, das aus erster Hand über die neuen jüdisch-muslimischen bzw. israelisch-arabischen Beziehungen berichtet.

Rezensionen „Schalom Habibi"

»Shalicar schreibt von einer Zeitenwende im Verhältnis zwischen Israel und einer ganzen Reihe arabischer und muslimischer Staaten. Er beschreibt das Glas nicht als halb leer, sondern als halb voll. Von den europäischen Nahostexperten – er schreibt sie in Anführungszeichen – und von der Öffentlichkeit, insbesondere der deutschen, werde dies nicht wahrgenommen.« Berliner Zeitung, 29. September 2022 »Shalicar schildert wunderbar die Möglichkeit von Freundschaft zwischen nur scheinbar Unversöhnlichen.« Stern 46/2022 »Das früher in der Region vollkommen isolierte Israel hat inzwischen auch Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Marokko und dem Sudan. Shalicar leuchtet aus der Erfahrung seiner eigenen Biografie diese historischen Umwälzungen hin zu einer möglichen jüdisch-muslimischen Freundschaft aus – und damit ist er der erste Israeli, der in deutscher Sprache über dieses Thema schreibt, das der deutschen Öffentlichkeit bislang eher verborgen geblieben ist.« loyal. Magazin für Sicherheitspolitik, Oktober 2022 »„Schalom Habibi“ bietet einen perfekten Einstieg um den Konflikt im Nahen Osten, der auch auf deutschen Straßen ausgetragen wird, zu verstehen. Das Buch hebt sich von vielen anderen Büchern zur Thematik ab, weil es hier nicht aus zweiter Hand berichtet wird: Hier schreibt jemand, der den Konflikt seit seiner Jugend in Berlin „hautnah“ miterlebt hat und den Friedensprozess seit Jahren aktiv begleitet. Die Botschaft des Buches ist eine positiv: Es gibt sehr positive Entwicklungen – schaut auf diese, nicht nur auf Konflikte und denkt nicht in Stereotypen.« Ruhrbarone, 21. Oktober 2022 »Shalicar ist ein lesenswerter Rundumschlag über die positiven Veränderungen im Nahen Osten gelungen und zeigt, dass nicht nur eine Normalisierung zwischen dem jüdischen Staat und den muslimischen Nachbarstaaten möglich ist, sonder auch zwischen Muslimen und Juden.« Jüdische Rundschau, Oktober 2022 »Ich liebe Bücher, die eine einfache, für alle verständliche Sprache haben und Shalom Habibi ist so ein Buch. Wer es nicht versteht, möchte es nicht verstehen. Da ist auch kein Raum es falsch zu verstehen.« ich mein's gut!, 2. Oktober 2022 »„Shalom Habibi“ lebt von persönlichen Erfahrungen und vom Sachverstand eines Autoren, der diese Entwicklungen sehr nah miterlebt. […] Weil das deutsche Israel-Bild mehr Tiefenschärfe braucht und ein Update, auch, um festgefahrenen Einseitigkeiten das Wasser abzugraben.« Thüringer Allgemeine, 3. Dezember 2022 "Die Deutschen machten es sich zu leicht, wenn sie Judenfeindlichkeit den Zugewanderten aus dem arabischen Raum zuschieben, denn sie sei auch im deutschen Denken noch tief verwurzelt, meint Shalicar. Es sei eben nur zu verpönt, sich antisemitisch zu geben, also kleideten viele Deutsche ihre Ressentiments in vermeintlich objektiver Israel-Kritik." Badische Zeitung, 1. Februar 2023 "Mit Blick auf das christliche Weihnachtsfest sei die neue Realität im Nahen Osten Shalicars Ansicht nach in außenpolitischer Hinsicht, aber auch mit Blick auf die zahlreichen entstehenden persönlichen Kontakte zwischen Juden und Arabern, mit Sicherheit eine Zeitenwende." loyal. Magazin für Sicherheitspolitik, Februar 2023 "Das Buch adressiert weitere Themen, die sich vor allem an eine deutsche Leserschaft richten und der deutschen Wahrnehmung und Erinnerung von Israels geistig-historisch-geopolitischer Platzierung die Augen öffnen will. Shalicar zielt also auch auf die kollektiven Schmerzpunkte der Deutschen: auf die Beziehungen zum jüdischen Staat Israel, die Scheinheiligkeiten in den Solidaritätsbekundungen gegenüber Israel bzw. den Juden und den Palästinensern und die grundlegende Bereitschaft, sich den neuen Entwicklungen zu stellen und eigene Narrative zu hinterfragen." SIRIUS – Zeitschrift für Strategische Analysen, 7. Juni 2023


Biografie – Shalicar, Arye Sharuz

S
Shalicar, Arye Sharuz
wird 1977 als Sohn persisch-jüdischer Eltern geboren und wächst in Berlin auf. Als er 13 Jahre alt ist, wird er monatelang von muslimischen Jugendlichen antisemitisch angegriffen, bis er es schafft, sich in ihre Parallelgesellschaft zu integrieren. Er wird Teil der muslimischen Jugendbandenszene Berlins, u.a. als Mitglied der Black Panthers, und gründet die deutschlandweit berüchtigte Graffitigang Berlin Crime. 2001 wandert er nach Israel aus, wo er zunächst seinen Pflichtdienst in der Armee leistet. Anschließend nimmt er an der Hebrew University in Jerusalem ein Studium der Internationalen Beziehungen, Nahost-Studien sowie Europastudien auf, das er mit Auszeichnung abschließt. Von 2009 bis 2016 ist er offizieller Sprecher des IDF, wo er bis in den Rang eines Majors aufsteigt. Seit 2017 ist er Abteilungsleiter im Büro des israelischen Ministerpräsidenten. Er schreibt regelmäßig zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen und ist ein gefragter Experte und Kommentator in den Medien.

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