Scheiblettenkind
Müller, Eva (23.11.2022)Scheiblettenkind · Müller, Eva
Graphic Novel | Der erste autofiktionale Comic über Klassismus
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Müller, Eva
Reihe: suhrkamp taschenbuch (5287)
ISBN: 978-3-518-47287-3
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 23.11.2022
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Müller, Eva
- ISBN: 978-3-518-47287-3
- Bestellnummer: ST 5287
- Veröffentlichung: 23.11.2022
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 279 Seiten
- Maße: 212 x 30 x 294 (B/T/H)
- Gewicht: 1168
- Reihe: suhrkamp taschenbuch (5287)
- Sprache: deutsch
- Auflage: Originalausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Die erste autofiktionale Graphic Novel über KlassismusUnd zugleich eine Alltagskulturgeschichte der Bundesrepublik von den 1980ern bis heuteBei der Arbeit an dem Buch hat sie sechs Stipendien erhalten (u.a. in Frankreich, Finnland und Japan).Nominierung als Finalistin beim Leibinger Comicbuch-Preis
»Scheiblettenkind«, »Schmuddelkuh«, »Assitussi« – das sind nur einige der Schimpfwörter, die sich Eva Müllers Protagonistin immer wieder in ihrer Jugend von Gleichaltrigen anhören musste. Schimpfwörter, mit denen sie, die nicht aus privilegierten Verhältnissen stammt, ausgegrenzt wurde und die sie auf ihren Platz verweisen sollten.
In dieser autofiktionalen Graphic Novel erzählt sie ihre Geschichte und die Geschichte ihrer Familie. Sie erzählt in klaren, kraftvollen, eindrücklichen Bildern von erstaunlich ästhetischer Vielfalt über die bäuerliche Herkunft der Großeltern, vom westlichen Arbeitermilieu der Eltern, über das Aufwachsen in Unbildung und Armut, über soziale Scham, den Gestank von Frittierfett, über ihre Billigklamotten mit albernen Aufnähern, ihre Entfremdung von ihren Ursprüngen und schließlich ihre Emanzipation als Künstlerin ‒ und mit dabei ist immer die Schlange Selbstzweifel, die unabhängig von ihrem Erfolg bis heute nicht von ihrer Seite weichen will.
»Meine Klasse schwebte immer über mir. Sie beschämte mich und erinnerte mich daran, dass ich in einem Haus ohne Bücher groß wurde. Sie erinnerte mich daran, dass ich eine Person bin, deren Eltern nie ein Kunstmuseum besucht haben und deren Großmutter noch nie das Meer gesehen hat.«
Rezensionen „Scheiblettenkind"
»In Scheiblettenkind zeigt Eva Müller den mühsamen Weg, die Scham über die eigene Herkunft abzulegen, die sie immer wieder in Form einer Schlange ...«neues deutschland (Jonas Engelmann)
»Eva Müller findet eindrückliche Bilder für den Kampf gegen Vorurteile. Witzig: Karl Marx als Hipster, der Missstände kommentiert. Sie sind so aktuell wie zu seiner Zeit.«
Der Tagesspiegel (Silke Merten)
»Diese [Graphic Novel] ist mehr als eine Sprechblasengeschichte, [sie] ist ein gezeichneter Roman, ein großes feinsinniges Vergnügen.«
DER SPIEGEL (Sebastian Hammelehle)
»In schwarz-weißen, oft ruppigen, manchmal verführerisch schönen Bildern erzählt Müller von einer Jugend ohne Geld und ohne Bücher … Scheiblettenkind ist nicht so krass wie etwa die Bücher von Édouard Louis, dafür sind die Figuren und ihre Lebensumstände vertrauter.«
Süddeutsche Zeitung (Martina Knoben)
»Großartig! Eine sehr zugängliche, eine verdammt empathiefördernde Graphic Novel zum Thema Klassismus. Das Buch kann vielen helfen nachzuvollziehen, warum es so schwer ist, die eigene Klasse hinter sich zu lassen.«
radioeins rbb (Marie Kaiser)
»Mit Scheiblettenkind illustriert Eva Müller auf bedeutende Weise, wie lebensbestimmend es ist, in Armut aufzuwachsen.«
PAGE (Levke Marie Nielsen)
»Eva Müller ist mit ihren fein ausgearbeiteten, strukturell interessanten und abwechslungsreichen Zeichnungen und der ausführlichen persönlichen Milieustudie mit historischem Hintergrund ein eindrückliches Werk gelungen.«
Missy Magazin (Amelie Persson)
»[Scheiblettenkind] zeigt anschaulich, wie Arbeiterkinder oder solche aus der unteren Mittelschicht mit Ausgrenzung konfrontiert werden, wenn sie sich auf den steinigen Weg des Bildungsaufstiegs machen – gestern wie auch heute!«
rbbKultur (Amelie Persson)
»Eine aufwühlende Graphic Novel … Es ist keine klassische Aufsteigerstory mit Happy End, die da erzählt wird, sondern eine Abrechnung mit dem nicht enden wollenden Klassismus in unserer Gesellschaft.«
Münchner Merkur (Ulrike Fricke)
»Das Buch glänzt vor allem durch viele originelle Einfälle.«
ver.di Publik (Christian Baron)
»Mit Scheiblettenkind lenkt die Künstlerin und Autorin den sich nicht abwendenden Blick auf zu lange schon existierende und weiterhin um sich greifende strukturelle Probleme – ihre Thematisierung ist ein wichtiger Beitrag zur Armutsbekämpfung.«
PAGE (Christian Baron)
Biografie – Müller, Eva
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