Selbs Betrug
Schlink, Bernhard (21.06.1994)Selbs Betrug · Schlink, Bernhard
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- Verlag: Diogenes
- Autor: Schlink, Bernhard
- ISBN: 978-3-257-22706-2
- Bestellnummer: 562/22706
- Veröffentlichung: 21.06.1994
- Umfang: 352 Seiten
- Maße: 113 x 19 x 180 (B/T/H)
- Gewicht: 261
- Reihe: detebe, Selb-Trilogie (2)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 32
- Copyright: © 1994
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Nervenkitzeln
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Der zweite Fall des Privatdetektivs Gerhard Selb führt den alternden Ermittler tiefer in die moralischen Abgründe seiner eigenen Vergangenheit als ehemaliger Nazi-Staatsanwalt. Bernhard Schlink verbindet in diesem psychologischen Krimi Selbstbetrug und Schuldverarbeitung zu einem fesselnden Porträt eines Mannes, der sich seiner dunklen Geschichte stellen muss. Mit feinem erzählerischen Geschick offenbart der Roman, wie Verdrängung und persönliche Verstrickung die Gegenwart heimsuchen.
Privatdetektiv Gerhard Selb sucht im Auftrag eines Vaters nach der Tochter, die von ihren Eltern nichts mehr wissen will. Er findet sie, aber der, der nach ihr suchen läßt, ist nicht ihr Vater, und es sind nicht ihre Eltern, vor denen sie davonläuft. Vor wem? Warum sagt die Polizei nicht, warum sie hinter ihr her ist? Warum sagt der Arzt im Psychiatrischen Landeskrankenhaus, sie sei tot?
Selb lebt in Mannheim. Er hat eine Vergangenheit als Nazi–Staatsanwalt, eine Gegenwart als Privatdetektiv und weiß nicht, ob er mit fast 70 Jahren noch eine Zukunft hat. Er raucht. Er hat eine Freundin, Brigitte, und einen Kater, Turbo. Er spielt Schach. Aber er löst seine Fälle nicht wie Schachprobleme. Er verstrickt sich in sie, und die Wahrheit, die er herausfindet, ist stets auch eine Wahrheit über ihn selbst.Rezensionen „Selbs Betrug"
»Bernhard Schlink gehört zu den größten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.«(Michael Kluger / Frankfurter Neue Presse)
Biografie – Schlink, Bernhard
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