Situation und Konstellation
Rosa, Hartmut (13.01.2026)Situation und Konstellation · Rosa, Hartmut
Vom Verschwinden des Spielraums | Warum uns die Energie ausgeht | Spiegel-Bestseller
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Rosa, Hartmut
- ISBN: 978-3-518-58833-8
- Veröffentlichung: 13.01.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 247 Seiten
- Maße: 132 x 32 x 208 (B/T/H)
- Gewicht: 380
- Sprache: deutsch
- Auflage: 5
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Das neue Buch des BestsellerautorsÜber den Mehltau des LebensEin schmales Werk zu einem großen ProblemWerden wir zu Agenten der Algorithmen?
»Nur wo wir handeln, fühlen wir uns lebendig, und nur im Handeln gewinnen wir soziale Energie.«
Die Lehrerin, die Noten nicht zur Ermutigung vergeben kann, die Ärztin, die Bildschirme statt Patienten behandelt, der Schiri, dessen Augenmaß vom VAR verdrängt wird: Unmerklich verändert sich in der Gegenwartsgesellschaft der Charakter unseres Handelns. Insbesondere im Berufsleben, aber zunehmend auch in der Freizeit zeichnen uns Richtlinien und Formulare, Algorithmen und Apps die Wege zur Entscheidungsfindung minutiös vor. An die Stelle situationssensiblen Überlegens und Urteilens tritt die konstellationsbasierte Vollzugslogik der Maschinen, mit denen wir tagein, tagaus hantieren. »Stimme zu« / »Stimme nicht zu« – so werden Handelnde zu Vollziehenden.
Diese Entwicklung, sosehr sie der Gerechtigkeit und Transparenz dienen mag, hat einen hohen Preis, den Hartmut Rosa in seinem neuen Augenöffner auf anschauliche Weise beziffert. Denn wenn Ermessensspielräume verschwinden und die Kreativität menschlichen Handelns aus den alltäglichen Praxisvollzügen eliminiert wird, wächst das Gefühl der Ohnmacht. Und mit der Urteilskraft verkümmert die Handlungsenergie als solche. Doch wie können wir diesem individuellen und kollektiven Energieverlust der Gesellschaft entgegenwirken? Indem wir, so Rosa, die menschliche Handlungsfähigkeit stärken, und zwar auf allen Ebenen der sozialen Existenz.
Rezensionen „Situation und Konstellation"
»... das menschenfreundlich Zugewandte und das Anekdotische gerade [sind die] Stärke [von Rosas Überlegungen]. Zumal die Anekdoten ja nicht zufällig gewählt sind, sondern ein feines Gespür für den Geist der Zeit beweisen.«Süddeutsche Zeitung (Jens-Christian Rabe)
»Rosa liefert keinen fertigen Denkbausatz, sondern Bausteine zum Weiterdenken. So öffnen sich Spielräume ...«
der Freitag (Katharina Körting)
»Der Soziologe erzählt mit suggestiver Kraft von immer mehr Situationen, in denen Mensch die Urteilskraft nicht mehr selbst in der Hand hat ...«
DIE WELT (Katharina Körting)
»[Das] Unbehagen über unsere technisierte, bürokratisierte Gesellschaft bringt Hartmut Rosa auf den Punkt.«
NZZ am Sonntag (Martina Läubli)
»[Situation und Konstellation ist] ganz schön und ganz lebendig. ... «
DIE ZEIT (Maja Beckers)
»Es gibt Bücher, die haben die Kraft, nicht nur den Blick auf die Welt zu verändern, sondern auch den Blick, den man auf sich selbst wirft. Dieses gehört dazu.«
DER SPIEGEL (Tobias Becker)
»Hartmut Rosa schlägt in seinem Buch von alltäglichen Erlebnissen gekonnt die Brücke zur großen Gesellschaftstheorie und zur Politik ...«
rbb (Gesa Ufer)
»Hartmut Rosa schlägt in seinem Buch von alltäglichen Erlebnissen gekonnt die Brücke zur großen Gesellschaftstheorie und zur Politik ...«
rbb (Gesa Ufer)
»[Rosa] liefert einen theoretisch fundierten Beitrag zu den Problemen der Gegenwart.«
Morgenpost am Wochenende (Gesa Ufer)
»Rosas Buch verhilft dazu, nicht nur anders auf unsere Welt zu schauen, sondern auch unser eigenes Tun zu hinterfragen.«
MDR (Holger Heimann)
»Mit seiner Auseinandersetzung mit dem ›Verschwinden des Spielraums‹ ist er einmal mehr am Puls der Zeit und erweist sich wie einst Schiller, der den Kant’schen Vernunftbegriff als einseitig kritisierte, da etwa die Sinnlichkeit auf der Strecke bleibe, als genuiner Aufklärer.«
Berliner Morgenpost (Felix Müller)
»Dieses soziologische Buch ist spannend wie ein Roman.«
Rheinische Post (Max Florian Kühlem)
»Der Essay ist ein lebendiges Plädoyer für einen mündigen Liberalismus.«
Philosophie Magazin (Kilian Thomas)
Biografie – Rosa, Hartmut
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