Tewje, der Milchmann
Alejchem, Scholem (14.03.2016)Tewje, der Milchmann · Alejchem, Scholem
Roman. Übersetzt und mit einem Nachwort von Armin Eidherr
Hardcover
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Produktdetails
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Produktinformationen "Tewje, der Milchmann"
- Verlag: Manesse
- Autor: Alejchem, Scholem
- Übersetzer: Eidherr, Armin
- ISBN: 978-3-7175-2410-6
- Veröffentlichung: 14.03.2016
- Umfang: 288 Seiten
- Maße: 142 x 29 x 221 (B/T/H)
- Gewicht: 493
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Tevjeh der milchiger
- Originalsprache: yid
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Arm an Geld, reich an Kindern, träumt der Milchmann Tewje von einem Leben ohne Not und Leid. Doch nach einem unverhofften Geldsegen wendet sich das Blatt, und unser Held muss mitansehen, wie man ihm seine Familie und seine Heimat nimmt. So bleibt er ganz allein in der Welt zurück, mit nichts als seinem Gottvertrauen und seinem unerschütterlichen jüdischen Humor. Allen Schikanen des Daseins setzt er ein humanes, verschmitztes Trotzdem entgegen, das Trotzdem des wahren Humoristen, der noch unter Tränen lacht und scherzt. Mit seinem Hauptwerk hat Scholem Alejchem seinen Ruf als einer der größten Humoristen der Weltliteratur begründet und dem untergegangenen Milieu des Schtetls ein Denkmal gesetzt. Keine nostalgische Verklärung, keine geschönte Idylle, sondern ein berührend tragikomischer Blick auf die Katastrophen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts drohend am Horizont aufziehen: Pogrome, Vertreibungen, Revolutionen. Dies macht den jiddischen Schicksalsroman zu einem der wichtigsten Bücher der Weltliteratur.
Rezensionen „Tewje, der Milchmann"
«Die einfühlsame Übersetzung des österreichischen Jiddisten Armin Eidherr bietet eine Gelegenheit, einen jiddischen Volksschriftsteller, der zugleich ein grosser Erzähler ist, kennenzulernen.»Neue Zürcher Zeitung, Stefana Sabin
»Neben Mendele Moicher Sforim (1836–1917) und Jizchok Leib Perez (1852–1915) galt Alejchem schon zu Lebzeiten als wichtigster jiddischsprachiger Schriftsteller«
Jüdische Allgemeine, Welf Grombacher
«Nicht umsonst wird das Buch immer wieder als Jahrhundertroman bezeichnet, der sich bemerkenswert mit dem Generationenkonflikt, mit Modernisierung, Politisierung und Säkularisierung der Juden Osteuropas beschäftigt.»
Illustrierte Neue Welt (A), Evita Wiecki
»Ein an Tragikomik kaum zu überbietender Text, der einen gleichzeitig zum Lachen wie zum Weinen bringt. … Eine wunderbare Übersetzung.«
Münchner Feuilleton, Florian Welle
«Subtile Textgebilde, gespickt mit Ironie und Zitaten aus Talmud und Midrasch - Weltliteratur! … Die Neuübersetzung durch den Jiddisten Armin Eidherr ist als Glücksfall zu bezeichnen.»
Die Furche (A), Erich Klein
«Die schlicht schöne Sprache und der unfassbar anrührende Stil machen diesen Klassiker zu einem unverwechselbaren Meisterwerk.»
Luxemburger Journal, Marcus Stölb
Biografie – Alejchem, Scholem
A
Scholem Alejchem (1859-1916), eigentlich Schalom Rabinowitsch, aus der Ukraine stammend, wanderte 1905 in die Schweiz und dann nach Amerika aus. Bereits mit einundzwanzig Jahren Rabbiner, begründete er mit lebensnahen Milieu-Romanen seinen Ruf als größter Humorist der jiddischen Literatur. Die von ihm geschaffenen Charaktere aus allen Schichten des jüdischen Volkes Osteuropas haben geradezu metaphorische Bedeutung erlangt.
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