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Und das wäre erst der Anfang

Sutter, Julia (05.03.2026)
Produktinformationen "Und das wäre erst der Anfang"
  • Frankfurter Verlagsanstalt
  • Sutter, Julia
  • 978-3-627-00346-3
  • 05.03.2026
  • Hardcover
  • 384 Seiten
  • 125 x 205 (B/H)
  • Debütromane in der FVA
  • deutsch
  • 1
  • - Leser*innen zeitgenössischer Literatur, die authentische Familiengeschichten mit ökologischem Bewusstsein schätzen - Menschen in Umbruchphasen, die sich mit Themen wie Trauer, Identitätssuche und dem Loslassen von Vergangenem auseinandersetzen - Freund*innen der Schweizer Literatur, die Naturverbundenheit und familiäre Dynamiken authentisch abbildet - Alle, die sich von sterbenden Fichten, blühenden Kirschbäumen und der zarten Rückkehr ins Elternhaus berühren lassen wollen
  • 7 %
  • Entspannen
  • Leichtlesen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Ein literarisches Debüt, das berührt und bleibt: Julia Sutters Roman verbindet persönliche Trauer mit der Klimakrise zu einer eindringlichen Erzählung über eine Generation, die lernen muss, mit Verlust umzugehen – im Privaten wie im Globalen. Die sterbenden Fichten werden zur kraftvollen Metapher für das, was unwiederbringlich verloren geht.
  • Junge Schweizer Literatur: Sutter schreibt aus dem Herzen der Schweiz – von Kirschen, Berglandschaften und familiären Strukturen – und trifft dennoch einen Nerv, der weit über die Landesgrenzen hinausreicht.
  • Hochaktuell und emotional: Der Roman spricht zentrale Themen unserer Zeit an: Klimawandel, Generationenkonflikte, die Suche nach Halt in einer sich rasant verändernden Welt.
Julia Sutter schafft in ihrem feinfühligen Debütroman ein atmosphärisch dichtes Porträt einer jungen Frau, die lernen muss, dass Verlust nicht nur Endpunkt, sondern auch Anfang sein kann.

In den Wäldern sterben die Fichten. Krystina zählt mit ihrer Chefin die toten Bäume und erstellt eine Statistik, die Klimakrise und Spätfolgen von Monokulturen deutlich macht. Sie ist 27 und steckt mitten in ihrer Masterarbeit. Und vor Kurzem ist ihre Mutter gestorben.
Es gibt kein Skript für den Tod der eigenen Mutter, keine Verhaltensregeln. Und es gibt weder richtiges noch falsches Trauern. Krystina klammert sich an Vergangenes, versucht verzweifelt, die Familie zusammenzuhalten und das Auseinanderdriften der vier Schwestern zu verhindern. Doch alle scheinen sich immer weiter von ihr wegzubewegen. Während Lisa in die nächste Schwangerschaft flüchtet und Agnes ans andere Ende der Welt, verschwindet Zischge in ihrem Labor. Und Krystinas Freund Maurin wickelt sich nachts so fest in seine Decke ein, dass sie ihn nicht mehr erreichen kann. So durchkämmt sie Wälder, zählt sterbende Fichten und kehrt zurück ins Haus ihrer Kindheit. Dort wird sie wieder zum Kind, weil sich damals alles noch so leicht angefühlt hat, weil das Gefühl, einen Hang hinunterzurennen, im Erwachsenenalter verloren geht. Doch die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Julia Sutter erzählt die Geschichte einer Person, die akzeptieren muss, dass das Leben im Privaten wie im Globalen nur eine Richtung kennt: vorwärts.

Rezensionen „Und das wäre erst der Anfang"

»Klimakrise und Trauerbewältigung – das sind zwei schwere Themen. Dennoch liest sich der Roman erstaunlich flott. Das liegt an Sutters klarer und schnörkelloser Sprache, am verschmitzten Humor, den sie zwischen den Zeilen immer wieder aufblitzen lässt. Hinzu kommt die empathische Erzählweise. Bis zum Schluss bleibt die Autorin dicht an ihrer Protagonistin dran, lotet jede Facette dieser komplexen, auch widersprüchlichen Figur aus.«St. Gallener Tagblatt


Biografie – Sutter, Julia

Autorenbild
Sutter, Julia
Julia Sutter, geboren 1987, lebt mit ihrer Familie in St. Gallen. Sie absolvierte den Bachelor in Literarischem Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Zur Förderung ihrer literarischen Projekte und für die Arbeit an »Und das wäre erst der Anfang« erhielt sie Atelierstipendien sowie Werkbeiträge von Stadt und Kanton St. Gallen. Neben dem Schreiben arbeitet sie in der Abteilung Kommunikation der reformierten Kantonalkirche.
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