Wiederholung
Hjorth, Vigdis (26.02.2025)Wiederholung · Hjorth, Vigdis
Roman
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- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Hjorth, Vigdis
- Übersetzer: Haefs, Gabriele
- ISBN: 978-3-10-397690-8
- Veröffentlichung: 26.02.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 160 Seiten
- Maße: 132 x 17 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 241
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Gjentakelsen
- Originalsprache: nor
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
»Es wird Zeit, diese leidenschaftliche norwegische Existenzialistin zu entdecken.« Iris Radisch, Die Zeit
Eine Frau geht durch den Wald, und alles, was sie vergessen will, kehrt zu ihr zurück. So nähert sie sich Atemzug für Atemzug dem sechzehnjährigen Mädchen, das sie einmal gewesen ist. Der erste Kuss auf einer Party. Der erste überwältigende Rausch, der den Körper so leicht werden ließ. Die Mutter, die mit Argusaugen über sie wacht und ihren unbändigen Lebenshunger kontrolliert. Der Vater, der sich immer weiter distanziert.
In ihrem neuen Roman, der mit dem wichtigsten Literaturpreis Norwegens, dem Kritikerpreis, ausgezeichnet wurde, kehrt Vigdis Hjorth zu ihren großen Lebensthemen zurück: Sie erzählt vom schmerzhaften Kampf einer jungen Frau gegen das Geheimnis einer Familie, vom Ringen um die eigene Wahrheit und davon, dass manche Erinnerung einen so lange heimsucht, bis neues Erkennen möglich ist. Ein essenzielles, universelles Buch von der bedeutendsten Gegenwartsautorin Norwegens.
Rezensionen „Wiederholung"
[...] ein beklemmend-klaustrophobisches Familienporträt, das nach der Lektüre noch lange nachhalltLiteraturkritik (Oliver Pfohlmann)
Wer verstehen will, welch zerstörerische Macht die Familie sein kann, muss die autofiktionalen Werke Hjorths lesen, wie diesen dichten, bitteren, komischen Adoleszenzroman.
WELT Plus (Richard Kämmerlings)
Der schmale Band macht greifbar, wie qualvoll sich Schweigen anfühlen kann – und wie befreiend es ist, damit aufzuhören.
Münchner Merkur (Richard Kämmerlings)
[...] Hjorth [...] gehört zu den Großen unserer Zeit.
WDR Westart (Uli Hufen)
Hjorth hat die Geschichte stark verdichtet, und ihr karger Stil ist ausgesprochen eindringlich.
Hannoversche Allgemeine Zeitung (Martina Sulner)
[...] literarische[s] Kunstwerk.
3sat Kultur Buchzeit (Live-Ausgabe der LBM 2025) (Kathrin Schumacher)
Tatsächlich schafft [Hjorth] es, [...] die großen Themen, die ihr Œuvre bestimmen, aufzunehmen und wie unter einem Brennglas anzuschauen.
3sat Kultur Buchzeit (Live-Ausgabe der LBM 2025) (Sandra Kegel)
[...] ihr Werk [...] quillt über vor Humor und Selbstironie und taucht gleichzeitig in die tiefsten Tiefen des menschlichen Schmerzes ein.
rbb radio 3 (Irène Bluche)
[...] herausragend [...].
ARD Druckfrisch (LBM-Ausgabe Best of Druckfrisch) (Denis Scheck)
[...] spannungsgeladen, tragisch und komisch zugleich.
rbb radio 3 (Irène Bluche)
[..] dichte, schnörkellose Literatur aus Norwegen über Familie als Kampfzone. [...] starke Stimme [...].
ARD-Morgenmagazin (Thomas Schindler)
[...] so großartig wie beklemmend.
Die Presse (Linda Stift)
[...] das zeitlose Drama eines Bruchs. [...] Hjorth sei nicht nur allen ans Herz gelegt, die skandinavische Literatur mögen.
Hamburger Abendblatt (Thomas Andre)
Hier sitzt jedes Wort fest an seinem Platz, klar, funkelnd, keins zu viel [...]. Die Literatur ist bisweilen größer als das Leben und steckt voller ungeahnter Erkenntnisse.
Tagesspiegel (Gerrit Bartels)
[...] psychologisch raffiniert.
ZEIT online Bücherpodcast (Iris Radisch Adam Soboczynski)
[...] ungeheuer fesselnd.
emotion (Christine Ellinghaus)
Hjorths Erzählen ist ein stetiges Umkreisen und langsames Entblößen eines Kerns, der sich immer wieder entzieht.
Die Welt/Literarische Welt (Richard Kämmerlings)
Ein Strudel von Sprache, bis zur Auflösung fast rhapsodisch raunend.
Nürnberger Nachrichten (Wolf Ebersberger)
Ein tieftrauriges Buch, das sensibilisieren und Augen öffnen kann. Gerade die Unbestimmtheit macht diesen [dramaturgisch exzellent konzipierten] Roman so authentisch.
Freie Presse (Welf Grombacher)
[...] schafft [...] ein Gefühl des Hastens, des Flüsterns, des Heimlichtuns, wie das zittrige, flinke Schreiben in das Tagebuch, aus Angst, die Gedanken wieder zu verlieren.
logbuch (kreuzer-Sonderheft zur Leipziger Buchmesse) (Johanna Klima)
[...] zeigt eindrucksvoll, dass man mit den frühen Wunden niemals fertig wird.
Journal Frankfurt (Christoph Schröder)
Ein veritabler Paukenschlag zum Auftakt des Gastauftritts von Norwegen auf der Leipziger Buchmesse.
ARD/Druckfrisch (Denis Scheck)
Literatur ist ein Medium ultimativer Wahrheit, und Hjorth schafft es mit jedem ihrer Romane, diese Wahrheit zutage zu fördern.
Tagesspiegel (Gerrit Bartels)
Biografie – Hjorth, Vigdis
Vigdis Hjorth, 1959 in Oslo geboren, ist eine der meistrezipierten Gegenwartsautorinnen Norwegens. Sie ist vielfache Bestsellerautorin, wurde für ihr Werk unter anderem mit dem norwegischen Kritikerprisen und dem Bokhandlerprisen ausgezeichnet und war für den Literaturpreis des Nordischen Rates, den National Book Award sowie den International Booker Prize nominiert. Bei S. FISCHER erschienen die Romane »Die Wahrheiten meiner Mutter« und »Ein falsches Wort«. Für ihren Roman »Wiederholung« wurde Vigdis Hjorth 2024 mit dem Kritikerprisen ausgezeichnet. Nach Stationen in Kopenhagen, Bergen, in der Schweiz und in Frankreich lebt Vigdis Hjorth heute in Oslo.
Dr. Gabriele Haefs, geboren 1953, studierte Sprachwissenschaft in Bonn und Hamburg. Sie übersetzt aus dem Norwegischen, Dänischen, Schwedischen, Englischen, Niederländischen und Irischen, u.a. Werke von Jostein Gaarder, Anne Holt und Sigrid Undset. Für ihre Arbeiten hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Sie lebt in Hamburg.
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