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Und du bist nicht zurückgekommen

Loridan-Ivens, Marceline & Perrignon, Judith (12.04.2017)
Produktinformationen "Und du bist nicht zurückgekommen"
  • Suhrkamp
  • Loridan-Ivens, Marceline & Perrignon, Judith
  • Moldenhauer, Eva
  • 978-3-518-46766-4
  • ST 4766
  • 12.04.2017
  • Taschenbuch
  • 109 Seiten
  • 119 x 10 x 189 (B/T/H)
  • 111
  • deutsch
  • Et tu n'es pas revenu
  • fre
  • 1
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Entspannen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • »Ein wahrhaftiges und wortgewaltiges Zeitzeugnis, dem man gebannt bis zur letzten Zeile folgt.« Brigitte WomanDas einzigartige Zeugnis einer der letzten Holocaust-Überlebenden»Als das Buch im Februar in Frankreich erschien, schickte es Schockwellen durch die Feuilletons und Kultursender, so komprimiert ist der Schmerz, der aus diesen gerade mal hundertelf Seiten spricht, so konzis sind ihre Erinnerungen.« Süddeutsche Zeitung»Die Sprache leicht und luzide; der Ton wehmütig, heiter und fragend; der Blick klar und illusionslos. Der Inhalt schnürt die Kehle zu.« Neue Zürcher Zeitung

Marceline ist fünfzehn, als sie zusammen mit ihrem Vater ins Lager kommt. Sie nach Birkenau, er nach Auschwitz. Sie überlebt, er nicht. Siebzig Jahre später schreibt sie ihm einen Brief, den er niemals lesen wird.
Einen Brief, in dem sie das Unaussprechliche zu sagen versucht: Nur drei Kilometer sind sie voneinander entfernt, zwischen ihnen die Gaskammern, der Hass, die ständige Ungewissheit, was geschieht mit dem anderen? Einmal gelingt es dem Vater, ihr eine kleine Botschaft auf einem Zettel zu übermitteln. Aber sie vergisst die Worte sofort – und wird ein Leben lang versuchen, die zerbrochene Erinnerung wieder zusammenzufügen.
Marceline Loridan-Ivens schreibt über diese Ereignisse und über ihre unmögliche Heimkehr, sie schreibt über ihr Leben nach dem Tod, das gebrochene Weiterleben in einer Welt, die nichts von dem hören will, was sie erfahren und erlitten hat. Und über das allmähliche Gewahrwerden, dass die Familie ihren Vater dringender gebraucht hätte als sie: »Mein Leben gegen deines.«
Und du bist nicht zurückgekommen ist eine herzzerreißende Liebeserklärung, ein erzählerisches Meisterwerk, ein einzigartiges Zeugnis von eindringlicher moralischer Klarheit – das wohl letzte Zeugnis seiner Art.

Rezensionen „Und du bist nicht zurückgekommen"

»... eine literarische Rarität.«
Der Tagesspiegel (Ulrike Baureithel)

»Als das Buch im Februar in Frankreich erschien, schickte es Schockwellen durch die Feuilletons und Kultursender, so komprimiert ist der Schmerz, der aus diesen gerade mal hundertelf Seiten spricht, so konzis sind ihre Erinnerungen.«
Süddeutsche Zeitung (Alex Rühle)

»… eine Liebeserklärung an den verlorenen Vater, die niemanden ungerührt lässt.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Sandra Kegel)

»Ein wahrhaftiges und wortgewaltiges Zeitzeugnis, dem man gebannt bis zur letzten Zeile folgt.«
Brigitte Woman (Johanna Wiencken)

»Die Sprache leicht und luzide; der Ton wehmütig, heiter und fragend; der Blick klar und illusionslos. Der Inhalt schnürt die Kehle zu.«
Neue Zürcher Zeitung (Matthias Hennig)

»Ein packendes biografisches Dokument, das die Unmöglichkeit des Weiterlebens nach dem Grauen und die grausame Erinnerungslosigkeit einer nicht damit konfrontierten Gesellschaft umkreist.«
RBB Inforadio (Karoline Knappe)

»Ein eindrucksvolles Werk.«
Jüdische Allgemeine Online (Jakob Mühle)

»Man liest es benommen, bewegt, erschüttert.«
Le nouvel Observateur (Jakob Mühle)

»In der Literatur geschehen manchmal Wunder, dann erscheint ein solches Buch, das ohne jedes Pathos und ohne jede Inszenierung auskommt, von einer Autorin, die die Dinge sagt, wie sie sind.«
le Magazine Littéraire (Jakob Mühle)

»Das unvergessliche Zeugnis einer Überlebenden.«
Elle (Jakob Mühle)

»Man könnte meinen, dass nach den Büchern Primo Levis oder Robert Antelmes, nach Filmen Claude Lanzmanns alles gesagt gewesen wäre. Marceline Loridan-Ivens zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist.«
Le Journal du Dimanche (Jakob Mühle)

»Ein Zeugnis von seltener Intensität und außergewöhnlicher Kraft.«
Le Figaro (Jakob Mühle)

Biografie – Loridan-Ivens, Marceline

L
Loridan-Ivens, Marceline

Marceline Loridan-Ivens, 1928 als Marceline Rozenberg geboren, wurde im März 1944 mit ihrem Vater nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie ist Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie lebte bis zu ihrem Tod am 18. September 2018 in Paris.


Judith Perrignon, 1967 geboren, ist Journalistin und Autorin. Sie arbeitete unter anderem im Politikressort der französischen Zeitung Libération und schrieb zahlreiche Biographien, Essays und Romane. Sie lebt in Paris.


Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt am Main geboren, war seit 1964 als Übersetzerin tätig. Sie übersetzte Literatur und wissenschaftliche Schriften französischsprachiger Autoren ins Deutsche, u.a. von Claude Simon, Jorge Semprún, Marcel Mauss, Mircea Eliade, Gilles Deleuze und Lévi-Strauss. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis und dem Paul-Celan-Preis. Eva Moldenhauer verstarb am 22. April 2019.

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