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Briefe nach Breslau

Lasker-Wallfisch, Maya (20.07.2021)
Produktinformationen "Briefe nach Breslau"
  • Insel Verlag
  • Lasker-Wallfisch, Maya
  • Heimburger, Marieke
  • 978-3-458-68157-1
  • IT 4857
  • 20.07.2021
  • Taschenbuch
  • 254 Seiten
  • 118 x 21 x 191 (B/T/H)
  • 251
  • insel taschenbuch (4857)
  • deutsch
  • 1
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • Spiegel-BestsellerBestseller in Focus, stern und BörsenblattDie Geschichte eines transgenerationalen Traumas»Mayas mutiges Buch hat das Verständnis für transgenerationelle Übertragungen, den Blick auf mehrere Generationen in historischen Kontexten, stark bereichert.« Der Freitag»Briefe nach Breslau ist ein Buch, das berührt. Maya Lasker-Wallfisch schreibt einfühlsam und schafft es, ein sensibles Thema lebendig zu porträtieren.« Deutschlandfunk

In Mayas Familie herrscht Schweigen. Über die deutsche Vergangenheit und den Holocaust, den die Mutter in Auschwitz überlebt hat, wird nicht gesprochen. Aber Maya trägt die Verwundungen ihrer Familie weiter. Mit zu langen Nächten, Drogen, Schulden und den falschen Typen treibt sie durch das London der siebziger Jahre. Um zu überleben, das wird ihr schlagartig klar, muss sie das Schweigen überwinden. Sie beginnt zu schreiben: Briefe nach Breslau an die von den Nazis ermordeten Großeltern. Stück für Stück setzen ihre Worte eine Familie wieder zusammen, erzählen die Geschichte dreier Generationen im Spiegel der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts.

Dieses Buch ist der Versuch einer Rettung. Maya Lasker-Wallfisch schreibt darin an gegen die Sprachlosigkeit, mutig und gefühlvoll. Sie macht erfahrbar, wie ein transgenerationales Trauma das eigene Leben bestimmt, wie die eigene Geschichte immer abhängt, von dem, was zuvor geschehen ist.

Rezensionen „Briefe nach Breslau"

»... ein eindrucksvolles Buch.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Marta Kijowska)

»Berührende Erzählung über das nachwirkende Trauma, die Schoah überlebt zu haben.«
FOCUS (Marta Kijowska)

»Maya Lasker-Wallfisch schreibt mit ihren Briefen nach Breslau eine ergreifende Familiengeschichte – und eine moderne Theorie der Erinnerung.«
DIE WELT (Manuel Brug)

»Mayas mutiges Buch hat das Verständnis für transgenerationelle Übertragungen, den Blick auf mehrere Generationen in historischen Kontexten, stark bereichert. Es erinnert an die gefährlichen psychologischen und politischen Hinterlassenschaften der Nazi-Diktatur und beweist, dass der destruktive Bann der Vergangenheit gebrochen werden kann.«
der Freitag (Alexandra Senfft)

»[Lasker-Wallfisch] beschreibt in ... Briefe nach Breslau eindrucksvoll, wie Traumata von Überlebenden oft an Nachkommen weitergegeben werden.«
Regensburger Zeitung (Leticia Witte)

»Sie schildert unumwunden die brüske Art ihrer Mutter und klagt dennoch nicht an. Es ist kein Buch der Wut, der Abrechnung, des Zorns, sondern eine Erzählung der Verzweiflung, der nachgetragenen Trauer, der Zärtlichkeit. Erst durch das Schreiben, sagt die 62-jährige Maya Lasker-Wallfisch, wisse sie, wer sie sei, erst jetzt könne sie sich sehen und werde gesehen.«
Deutschlandfunk Kultur (Gabriele von Arnim)

»Familien-Traumata vererben sich überall, auch an die Kriegskinder und Enkel in Deutschland und anderswo. Daher ist es für jeden Menschen, den die Entwicklung der kriegstraumatisierten Seelen interessiert, ein unbedingt empfehlenswertes Werk.«
RBB radioeins (Maria Ossowski)

»Ihre klugen und nicht belehrenden Briefe nach Breslau verdienen viele Leser, die neue Eindrücke und manche Erklärungen über den Holocaust und seine Opfer gewinnen mögen und darüber hinaus eine einzigartige Familiengeschichte erzählt bekommen.«
Nordwest-Zeitung (Hans Begerow)

»Ein hochinteressantes und tief berührendes Buch.«
Münchner Merkur (Hans Begerow)

»Ein wichtiges Buch, das auf eindringliche Weise deutlich macht, wie sich der Holocaust nicht nur auf die Überlebenden, sondern auch auf die zweite Generation ausgewirkt hat, auf die Kinder der Überlebenden, die nichts über die Familiengeschichte wussten, da ihre Eltern sie vor dem Wissen um das Grauen der Shoah schützen wollten und daher lange Zeit geschwiegen haben.«
aviva-berlin.de (Doris Hermanns)

»Briefe nach Breslau ist ein Buch, das berührt. Maya Lasker-Wallfisch schreibt einfühlsam und schafft es, ein sensibles Thema lebendig zu porträtieren.«
Deutschlandfunk (Peter Sawicki)

Biografie – Lasker-Wallfisch, Maya

L
Lasker-Wallfisch, Maya

Maya Lasker-Wallfisch, geboren 1958 in London, arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als psychoanalytische Psychotherapeutin. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von transgenerationalen Traumata. Sie ist die Tochter von Anita Lasker-Wallfisch, gemeinsam kämpfen sie für eine lebendige Erinnerungskultur und gegen Antisemitismus. Briefe nach Breslau. Meine Geschichte über drei Generationen, ihr erstes Buch, erschien im Frühjahr 2020.


Marieke Heimburger übersetzt aus dem Englischen (u. a. Maya Angelou, Marie Benedict, Maya Lasker-Wallfisch) und aus dem Dänischen (u. a. Jussi Adler-Olsen). 2022 erhielt sie als Auszeichnung für ihr bisheriges übersetzerisches Werk das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium.
Taylor Downing, geboren 1951, ist Historiker, Autor und Medienproduzent. Er hat mehrere Bestseller zu militärischen und historischen Themen geschrieben und über 200 Fernsehdokumentationen produziert, von denen viele ausgezeichnet wurden.
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