Von allgemeiner Gültigkeit
Brown, Natasha (25.02.2025)Von allgemeiner Gültigkeit · Brown, Natasha
Roman | Ein Glanzstück über die Fabrikation der Wahrheit
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Brown, Natasha
ISBN: 978-3-518-43219-8
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 25.02.2025
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Brown, Natasha
- Übersetzer: Bonné, Eva
- ISBN: 978-3-518-43219-8
- Veröffentlichung: 25.02.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 158 Seiten
- Maße: 132 x 20 x 208 (B/T/H)
- Gewicht: 295
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Universality
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Nach ihrem gefeierten Debüt Zusammenkunft endlich der neue Roman!Granta´s Best of Young British Novelists
Auf einer verlassenen Farm in Yorkshire wird ein Mann mit einem Goldbarren fast totgeschlagen. Für die junge Londoner Journalistin Hannah ist es nicht bloß eine Geschichte mit Potenzial, sondern ihre letzte Hoffnung, nicht abzurutschen: in berufliche Bedeutungslosigkeit, Armut, Provinz. Sie recherchiert – mit letzter Kraft – und bringt einen moralisch bankrotten Investmentbanker, eine antiwoke-Kolumnistin und eine radikale anarchistische Bewegung mit dem Goldbarren in Verbindung. Was sie dann schreibt, geht viral, big-time, und bringt Hannah zurück ins Gespräch, mit Freundinnen, Redakteuren, einer Netflix-Produktionsfirma. Doch ihre spektakuläre Reportage und der sich einstellende Erfolg werfen schnell eine grundsätzlichere Frage auf: Was ist von allgemeiner Gültigkeit in diesem zerbrochenen Land?
In ihrem neuen Roman stellt Natasha Brown ›Macht‹ und ›Wahrheit‹ als Rhetorik bloß. Mit voyeuristischer Lust und einmaliger Brillanz vermisst sie unsere Worte und das, was wir sagen. Von allgemeiner Gültigkeit wird so zu einem verdorbenen Freudenfest der Sprache und ihrer ungeheuren Gestaltungskraft. Und zur gnadenlosen Familienaufstellung einer Gesellschaft, die jeden Halt zu verlieren droht.
Rezensionen „Von allgemeiner Gültigkeit"
»In einem Zeitungsinterview sagte ... Brown, Schreiben sei für sie nur eine Karrierepause. ... Ganz schön souverän, wenn in einer Auszeit eine so ironische Gesellschaftstheorie entsteht. Es wäre schade, Brown wieder ... zu verlieren.«DER SPIEGEL (Nora Zukker)
»Es handelt sich um eine Lektüre, die einen nicht mehr loslässt. In lebendigen Szenen verbirgt sich ein analytisches Wollen. Mit Adleraugen schaut diese Autorin auf unsere westlichen Wirren.«
der Freitag (Irmtraud Gutschke)
»[Eine] glänzende Satire auf die medialen und sozialen Mechanismen der Gegenwart ...«
Der Tagesspiegel (Oliver Pfohlmann)
»Man könnte Browns Roman als Komödie lesen – in jedem Fall muss man wachsam sein, um seine Pointe zu verstehen, am Ende ist man sie sonst selbst.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Tobias Rüther)
»Natasha Brown blickt dem modernen Leben tief ins Herz, in seine Befremdlichkeit und Heuchelei.«
The Observer (Tobias Rüther)
»Von allgemeiner Gültigkeit untersucht die verschlagene Macht der Sprache.«
The Guardian (Tobias Rüther)
»Eine bestechende Idee, ein traumhafter Stil, einer der mitreißendsten Frühlingstitel dieses Jahres.«
Elle (Tobias Rüther)
»Brown erzählt in ihrem Roman kenntnisreich, ironisch, lebendig und unterhaltsam von den Mechanismen der modernen Medienlandschaft und den Spannungslinien, die viele westliche Gesellschaften durchziehen.«
Ultimo (Tobias Rüther)
»... gute Unterhaltung mit Stoff zum Nachdenken.«
P.S., die linke Zürcher Zeitung (Kathrina Straub)
»Natasha Brown seziert alle diese Themen fein und vor allem aus verschiedenen Perspektiven: der der strauchelnden Journalistin, der des beraubten Millionärs und der einer antiwoken Kolumnistin.«
Tages-Anzeiger (Annik Hossmann)
»Kein Zweifel, Natasha Brown führt uns direkt an die inneren Frontlinien unserer westlichen Gesellschaften.«
SWR (Eberhard Falcke)
»Ein buchgewordenes Plädoyer für das Hinsehen, für das Mitdenken.«
Deutschlandfunk Kultur (Sonja Hartl)
»... vergnüglich kurzweilig und anregend klug ...«
Der Standard (Michael Wurmitzer)
»Ein Roman, der nicht bei aktuellen Themen hängen bleibt, sondern von allgemeiner Gültigkeit.«
Rolling Stone (Birgit Schmitz)
Biografie – Brown, Natasha
Eva Bonné übersetzt Literatur aus dem Englischen, u. a. von Michael Cunningham, Anne Enright, Richard Flanagan und Sara Gran. Sie erhielt den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis 2022.
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