Was man sät
Rijneveld, Lucas (17.02.2021)Was man sät · Rijneveld, Lucas
Roman
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Rijneveld, Lucas
- Übersetzer: Beuningen, Helga
- ISBN: 978-3-518-47165-4
- Bestellnummer: ST 5165
- Veröffentlichung: 17.02.2021
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 316 Seiten
- Maße: 118 x 24 x 192 (B/T/H)
- Gewicht: 301
- Reihe: suhrkamp taschenbuch (5165)
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: De avond is ongemak
- Originalsprache: dut
- Auflage: 3
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Lesemotiv: Leichtlesen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- International Booker Prize 2020ORF BestenlisteANV Debutantenprijs 2019»Ein ungewöhnliches, besonderes Buch. Düster, fast apokalyptisch, anziehend und abstoßend zugleich ... Was man sät ist sicher keine aufbauende Lektüre. Aber eine lohnende.« Frankfurter Allgemeine Zeitung»Es ist nicht möglich, sich dem rauschhaften Sog zu entziehen und den Roman von Lucas Rijneveld beiseitezulegen.« literaturkritik.de »Rijneveld schreibt die Geschichte dieser Familie, der nichts erspart bleibt, in einem so überbordenden Stil, wie Bruegel seine Winterbilder gemalt hat.« Deutschlandfunk Kultur »Das Buch sollte jeder lesen, der eine Ahnung davon bekommen möchte, welche Wucht Literatur entfalten kann.« Wilhelmshavener Zeitung
Kurz vor Weihnachten bemerkt die zehnjährige Jas, dass der Vater ihr Kaninchen mästet. Sie ist sich sicher, dass es dem Weihnachtsessen zum Opfer fallen wird. Das darf nicht passieren. Also betet Jas zu Gott, er möge ihren älteren Bruder anstelle des Kaninchens nehmen. Am selben Tag bricht ihr Bruder beim Schlittschuhlaufen ins Eis ein und ertrinkt. Die Familie weiß: Das war eine Strafe Gottes, und alle Familienmitglieder glauben, selbst schuld an der Tragödie zu sein. Jas flieht mit ihrem Bruder Obbe und ihrer Schwester Hanna in das Niemandsland zwischen Kindheit und Erwachsensein, in eine Welt voll okkulter Spiele und eigener Gesetze, in der die Geschwister immer mehr den eigenen Sehnsüchten und Vorstellungswelten auf die Spur kommen.
Was bedeuten Familie, Glaube, Zusammenhalt? Wie kann man anderen beistehen, wenn man mit den eigenen Dämonen zu kämpfen hat? Lucas Rijneveld hat einen gewagten, einen kräftigen und lebendigen Roman geschrieben, der unsere innersten Gewissheiten hinterfragt.
Rezensionen „Was man sät"
»Von einer Wucht und Schönheit, wie sie nicht häufig vorkommen.«DER SPIEGEL (Claudia Vogt)
»Was man sät [entwickelt] einen so ungeheuren Sog, dass man sich ... fragt, ob [Rijneveld] auch im richtigen Leben so eine Energie verströmt.«
DIE ZEIT (Ilka Piepgras)
»Selbstbewusst und brutal, dabei weniger beliebig als kontrolliert erzählt, präsentiert Was man sät eine denkwürdig schräge Erzählerfigur und ein bemerkenswertes neues Talent.«
der Freitag (Holly Williams)
»... ein ungewöhnliches, besonderes Buch. Düster, fast apokalyptisch, anziehend und abstoßend zugleich... Was man sät ist sicher keine aufbauende Lektüre. Aber eine lohnende. «
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Anna Vollmer)
»Wer gerade schlechte Laune hat, sollte Was man sät lieber nicht lesen, obwohl das Buch – auch das muss sofort klargestellt werden – jeder lesen sollte, der eine Ahnung davon bekommen möchte, welche Wucht Literatur entfalten kann.«
Wilhelmshavener Zeitung (Martin Münzberger)
»Rijneveld schreibt die Geschichte dieser Familie, der nichts erspart bleibt, in einem so überbordenden Stil, wie Bruegel seine Winterbilder gemalt hat, wuselnd, unruhig ... «
Deutschlandfunk Kultur (Peter Urban-Halle)
»Marieke Lucas Rijneveld hat sich einer schwierigeren Aufgabe verschrieben – und sie mit Bravour gemeistert: Sie spricht vom Scheitern aller Systeme, die ein Leben Zusammenhalten sollten.«
Tageblatt Luxemburg (Peter Urban-Halle)
»Wenige Zeilen genügen der niederländischen Autorin Marieke Lucas Rijneveld in ihrem Debütroman, um ihre Leser mitten in die Lebenswelt einer strenggläubigen Bauersfamilie zu katapultieren.«
Heilbronner Stimme (Peter Urban-Halle)
»Der Roman besticht nicht nur durch die glaubhaft dargestellten Menschen, sondern auch durch eine lebhafte, dichte Erzählweise. Und die lebendige Sprache, deren Metaphern aus der bäuerlichen Umgebung stammen und tatsächlich wie aus Jas' zehnjährigem Kindermund klingen, nehmen erst recht für den Roman ein.«
Neue Rhein Zeitung (Eva Karnofsky)
»Es ist nicht möglich, sich dem rauschhaften Sog zu entziehen und den Roman von Marieke Lucas Rijneveld beiseite zu legen.«
literaturkritik.de (Thorsten Schulte)
Biografie – Rijneveld, Lucas
Helga van Beuningen, geboren 1945 in Obergünzburg, studierte Englische und Niederländische Sprache in Heidelberg, wo sie anschließend 15 Jahre lang Niederländisch lehrte. Seit 1984 lebt sie als freie Übersetzerin in Bad Segeberg.
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