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Krummes Holz

Linhof, Julja (17.02.2024)
Produktinformationen "Krummes Holz"
  • Klett-Cotta
  • Linhof, Julja
  • 978-3-608-96609-1
  • 17.02.2024
  • Hardcover
  • 272 Seiten
  • 128 x 210 (B/H)
  • 363
  • deutsch
  • 3. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Leichtlesen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Eine großartige neue Stimme in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

Ausgezeichnet mit dem ZDF-Aspekte-Literaturpreis 2024

 »Krummes Holz« entwickelt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Unbedingte Leseempfehlung!« Florian Valerius

Es ist ein drückend schwüler Sommer, in dem Jirka an den Hof seiner Eltern im Krummen Holz zurückkehrt. Mehrfach hat er die Bitte seiner älteren Schwester Malene ignoriert, ihr gegen den Vater beizustehen. Als Jirka jetzt auf dem heruntergewirtschafteten Gutshof eintrifft, scheint keiner mehr auf ihn zu warten. Vom Vater findet sich keine Spur, und von seiner dementen Großmutter und seiner unversöhnlichen Schwester schlägt ihm eine Wand des Schweigens entgegen. Nur einer spricht mit ihm – Leander, der Sohn des letzten Verwalters. Doch obwohl die Feindseligkeit seiner Schwester kaum auszuhalten ist, lässt sich mit Leanders Nähe noch schwerer umgehen. Zu intensiv sind die Erinnerungen, die sich mit jedem neuen Tag in den Vordergrund drängen. »Krummes Holz« erzählt mit flirrender Intensität von der Kraft eines Geschwisterbandes in einer glücklosen Kindheit und darüber, wie zwischen all den enttäuschten Hoffnungen die Liebe zu finden ist.

Die Jury des ZDF-aspekte-Literaturpreises:

»Nichts wächst einfach und gerade in Julja Linhofs fesselndem Anti-Heimatroman 'Krummes Holz'. In einem Alter, in dem andere von zu Hause weggehen, um fürs Leben zu lernen, kommt der 19-jährige Jirka aus dem Internat auf den Hof seiner Familie zurück. Es ist ein Zuhause, in dem niemand auf ihn wartet. In dem alten Bauernhaus dominieren Gefühlskälte und Schweigen. Die depressive Mutter ist verstorben, vom gewalttätigen Vater fehlt jede Spur, Jirkas Schwester Malene redet nicht mehr mit ihm. Und mit dem älteren Verwaltersohn Leander verbindet ihn ein Geheimnis …«

Rezensionen „Krummes Holz"

»Ein krasser Plot, düstere Stimmung und poetische Sprachbilder. Ein wirklich furioses Debüt.« ZDF aspekte, 18. Oktober 2024
ZDF

»Poetisch mythisch und gleichzeitig lebenswirklich macht Julja Linhof in ihrem Debüt die Unwägbarkeiten sichtbar, die das Heranwachsen mit sich bringt. Jirka stellt sich den Traumata seiner Kindheit und durchbricht mit größter Empfindsamkeit die Sprachlosigkeit seiner Familie. Damit aus dem krummen Holz, aus dem er gemacht ist, doch noch etwas Schönes wachsen kann.« Jury des ZDF-"aspekte"-Literaturpreises, ZDF, 11. Oktober 2024
ZDF

»Ihr Erstlingswerk beeindruckt nicht nur mit einer unheimlich dichten und fesselnden Sprache, sondern ist behutsam, eindrücklich und mitreißend zugleich. Ein ideales Buch – nicht nur für heiße Sommertage.« Oliver Nowack, WDR, 07. August 2024
WDR (Oliver Nowack)

»Die Autorin Julia Linhof erzählt in ›Krummes Holz‹ so dicht, dass von Beginn an eine enorme Sogkraft entsteht. Sie holt ihre Leser:innen hinein in die Geschichte und lässt sie den heißen Sommer fühlen. […] Ein beeindruckendes Debüt.« WDR 2, 21.02.2024
WDR 2 (Oliver Nowack)

»Die 1991 geborene Autorin erzählt die in den frühen 80er spielende Story mit einer einfühlsamen und ruhigen Sprache, die mithin eine faszinierende Sogkraft auf die Leser ausübt. […] Wir hoffen auf mehr solch ausgezeichneter Literatur von Julja Linhof.« Gérard Otremba, Sounds & Books, 09. Januar 2025
Sounds & Books (Gérard Otremba)

»so dermaßen gut geschrieben« Moritz Neumeier, Rbb Fritz – Talk ohne Gast, 30. Mai 2024
rbb (Moritz Neumeier)

»Der intensive und äußerst gelungene Auftakt macht neugierig auf hoffentlich weitere Romane der Autorin.« Sabine Bovenkerk-Müller, Schreiblust Leselust, 13. April 2024
Schreiblust-Leselust (Sabine Bovenkerk-Müller)

»Julja Linhof inszeniert ihren hervorragend recherchierten Blick in das bäuerliche Hinterland der alten Bundesrepublik als Beginn einer langsamen seelischen Entkrampfung in einer bildstarken, knapp geschnittenen, die Zerrissenheit und inneren Widersprüche präzise sezierenden Prosa.« Christoph Vormweg, Deutschlandfunk, 08. April 2024
Deutschlandfunk (Christoph Vormweg)

»Geschickt, bedrückend ehrlich und psychologisch aufarbeitend lässt die Autorin die Ge-schehnisse durch Jirka, der eigentlich Georg heißt erzählen. Eine tief ergreifende Geschichte die auf mehr so starke Bücher der Autorin hoffen lässt. Eine klare Leseempfehlung.« Sonja Schwatke, Buchreisender, 03. April 2024
Buchreisender (Sonja Schwatke)

»›Krummes Holz‹ fesselt mit intensiver Atmosphäre und eindrucksvoller Sprache. Julja Lin-hof schafft ein eindringliches Debüt, das lange nachhallt.« Andrea Berreßem, Bibliomaniacs, 03. April 2024
Bibliomaniacs (Andrea Berreßem)

»[Linhof erzählt] aus einem Guss zupackend und zärtlich, präzise und poetisch […]. So entsteht ein Sog der einen Seite um Seite die Widersprüche in den Seelen der drei aushalten lässt, bis man am Ende dieses Debütwunders umdreht, um es noch einmal und ganz anders zu lesen.« Thomas Neubacher-Riens, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 03. April 2024
Hessische/Niedersächsische Allgemeine HNA (Thomas Neubacher-Riens)

»Julja Linhofs Debütroman hat mich emotional berührt wie kein Buch zuvor.« Selina Jüngling, Emotion, Ausgabe 04/2024
Emotion (Selina Jüngling)

»Julja Linhof hat einen bedrückenden Roman über die Einsamkeit misshandelter Kinder geschrieben, brutal und dennoch zart. Ihre Bilder sind eindrucksvoll, bleiben einem in Netzhaut und Gedächtnis hängen.« Die Presse am Sonntag, 31. März 2024
Die Presse am Sonntag (Selina Jüngling)

»›Krummes Holz‹ ist ein wunderbarer, tiefgründiger, doppelbödiger Heimatsroman, dicht, poetisch, sehr atmosphärisch […]« Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 21. März 2024
Hamburger Abendblatt (Thomas Andre)

»Mit einer sprachlichen Brillanz erschafft Julja Linhof eine Atmosphäre, die uns eintauchen lässt und uns nicht wieder loslässt. Diesem Roman kann man sich nicht entziehen. Großartig!« Sonja Vieth, Westfalenpost, 20. März 2024
Westfalenblatt (Sonja Vieth)

»Julja Linhof ist eine Autorin, von der wir zukünftig hoffentlich noch viel lesen werden. Denn ihr Debüt-Roman ›Krummes Holz‹ ist ein sprachliches Feuerwerk, das mit seinen intensiven Beschreibungen und seiner dichten Atmosphäre zutiefst berührt.« Sylvia Paschert, Recklinghäuser Zeitung, 09. März 2024
Recklinghäuser Zeitung (Sylvia Paschert)

»[E]in ganz erstaunliches Debüt […] Dass es einem so gelingt, so Figuren über Blendungen so genau, so subtil zu schildern, findet man nicht alle Tage.« Rainer Moritz, Deutschlandfunk Kultur, 09. März 2024
Deutschlandfunk Kultur (Rainer Moritz)

»Atmosphärisch dicht und mit zärtlicher Intensität entfaltet Julja Linhof die Geschichte eines ungleichen Geschwisterpaars, das trotz aller Kerben, die das Leben in sie geschlagen hat, nicht aufgibt, nach einem Stück vom Glück zu suchen. Lohnt sich.« Matthias Eichardt, Stadtmagazin 07, März 2024
07 das Stadtmagazin (Matthias Eichardt)

»Julja Linhof erzählt im eigenen Sprachstil mit schönen, poetisch anmutenden Umschreibungen in ihrem Debütroman ›Krummes Holz‹ von der Suche dreier junger Menschen, deren Kindheit von Kaltherzigkeit geprägt war. Sie streben nach einer Verankerung im Leben, die ihnen Sinn gibt und ihr Herz wärmt.« Ingrid Eßer, Buchsichten, 17. Februar 2024
Buchsichten (Ingrid Eßer)

Biografie – Linhof, Julja

L
Linhof, Julja

Julja Linhof, geboren 1991, wuchs in Westfalen zwischen Hellwegbörde und Arnsberger Wald auf. Von 2012 bis 2015 studierte sie in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut. Seit sie die Stadt 2015 für ihr Illustrationsstudium verlassen hat, lebt und arbeitet sie in Hamburg. 


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