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Weiße Nacht

Suah, Bae (18.08.2021)
Produktinformationen "Weiße Nacht"
  • Suhrkamp
  • Suah, Bae
  • Bring, Sebastian
  • 978-3-518-43017-0
  • 18.08.2021
  • Hardcover
  • 159 Seiten
  • 135 x 20 x 215 (B/T/H)
  • 302
  • deutsch
  • Allyeojiji anh-eun bamgwa haru
  • kor
  • 1
  • 7 %
  • Entspannen
  • Eintauchen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Kafka in Seoul

Die 28-jährige Ayami ist Assistentin im einzigen Hörtheater von Seoul, nun wird es für immer geschlossen. Ohne eine Vorstellung davon zu haben, wie ihr Leben künftig aussehen soll, streift sie bis spät in die Nacht mit dem Theaterdirektor durch die Straßen der Stadt, sie suchen nach einer gemeinsamen verschollenen Freundin und sprechen über Lyrik, Teilzeitjobs und die Vergeblichkeit von Liebe. Am nächsten Tag verdingt sie sich als Dolmetscherin eines gerade angereisten Krimiautors, sie sprechen über Literatur, Fotografie und die Vergeblichkeit, in den Norden zu reisen. Und während die Sommerhitze Seoul in einen Tempel betäubender Mattigkeit verwandelt, hält allmählich die Vergangenheit Einzug und lässt die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum zerfließen.

Weiße Nacht ist ein flirrender Fiebertraum, in dem wir eine Welt eintauchen, die unter dem Sichtbaren liegt. Eine Welt, in der mehrere Versionen unserer selbst gleichzeitig existieren und die von Schönheit und Güte und Abgründigem bewohnt ist.

Rezensionen „Weiße Nacht"

»Die koreanische Schriftstellerin Bae Suah entführt uns in ein surreales Seoul.«
DIE ZEIT (Roman Lach)

»Weiße Nacht ist als Produkt [Baes] impulshaften Schreibens zu erkennen. Der Roman mutet wie ein verschriftlichtes Gemälde Salvador Dalis an. ... Dem Übersetzer Sebastian Bring ist es gelungen, Baes bildhafte Sprache ins Deutsche zu übertragen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Anna Schiller)

»Der Roman gilt als ein Meisterwerk des Surrealismus. Es ist eine beklemmende Geschichte, die einen aber durch eine eigentümlich rauschhafte Sprache sofort in den Bann zieht.«
Neue Zürcher Zeitung (Hoo Nam Seelmann)

»Es ist diese eigenartige, leicht morbide, grau-violett anmutende Stimmung, die den Roman prägt und auszeichnet. ... Die Atmosphäreimponiert, die Szenen, das Setting.«
Frankfurter Rundschau (Martin Oehlen)

»Die Polyvalenz macht diesen Roman zu einem literarischen Hochgenuss ...«
Berliner Zeitung (Stella Jaeger)

»Weiße Nacht zu lesen fühlt sich an, als würde man in ein surrealistisches Gemälde eintauchen. Gerade wenn man denkt, man hätte seinen Halt gefunden, schmilzt die Zeit dahin und die Grenze zwischen Realität und Traum zerfließt.«
The Guardian (Stella Jaeger)

»Absolut einzigartig … Kaum war ich fertig, schlüpfte alles Gelesene in mein Unterbewusstsein.«
The Daily Telegraph (Stella Jaeger)

»Bae Suahs verstörender, wunderbar orchestrierter Roman Weiße Nacht ist ein Buch der Doppelgänger, der Schatten und Parallelwelten.«
Financial Times (Stella Jaeger)

»[Ein] Spiel zwischen Tag und Traum, [dem man] fasziniert folgt.«
Seniorweb (Eva Caflisch)

»Wie tropische Pflanzen in einem Gewächshaus blühen die Sätze in Suahs phantastischem Roman, und die Schatten, die sie auf die Seele werfen, führen makabre Tänze auf.«
Badische Zeitung (Eva Caflisch)

»Das ist spannende experimentelle Literatur, die Lesende intelligent herausfordert und dabei mitreißend erzählt.«
SR Literatur (Meike Stein)

»... die konventionellen Grenzen [verwischen] in diesem Roman, der von einer großen Kraft zeugt und von viel Tempo getragen wird.«
literaturkritik.de (Stefanie Steible)

Biografie – Suah, Bae

S
Suah, Bae

Bae Suah, geboren 1965 in Seoul, studierte Chemie und schrieb versehentlich ihre erste Kurzgeschichte, als sie das 10-Fingersystem am Computer lernte. Heute gilt sie als die originellste Stimme der koreanischen Gegenwartsliteratur. Sie hat u.a. Kafka, W.G. Sebald und Christian Kracht ins Koreanische übersetzt und hat zahlreiche Romane und Erzählungsbände veröffentlicht. Weiße Nacht ist ihr erster Roman auf Deutsch. Bae Suah lebt in Seoul und Berlin.


Sebastian Bring hat Koreanisch, Japanisch und Übersetzungswissenschaft studiert und u.a. Werke von Ae-ran Kim, Sun-won Hwang und Hye-kyung Lee übersetzt.
Weitere Ausgaben:

Leseprobe
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