Wer möchte nicht im Leben bleiben
Bukowski, Helene (26.02.2026)Wer möchte nicht im Leben bleiben · Bukowski, Helene
Roman | Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026
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Verlag: Claassen
Autor: Bukowski, Helene
ISBN: 978-3-546-10158-5
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 26.02.2026
- Verlag: Claassen
- Autor: Bukowski, Helene
- ISBN: 978-3-546-10158-5
- Veröffentlichung: 26.02.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 384 Seiten
- Maße: 128 x 36 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 446
- Sprache: deutsch
- Auflage: 3. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Bukowski erzählt mit großer Zärtlichkeit und fragt nach dem Wert von Talent, dem Preis von Erfolg und dem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.
Ein Aufbegehren gegen die Einsamkeit
1985 nimmt sich eine junge Pianistin in Neubrandenburg das Leben. Jahrzehnte später stößt die Schriftstellerin Helene Bukowski auf ihre Geschichte. Behutsam nähert sie sich Christina, sucht in ihrer Biografie nach Rissen und Erschütterungen, aber auch nach Augenblicken großen Glücks. Sie lernt einen Vater kennen, der in der Tochter seine eigenen Träume verwirklichen will, eine Mutter, die es liebt, zu fotografieren, und ein Klavier, das unverrückbar in der Wohnung steht. Bukowski folgt Christina nach Berlin, an die Spezialschule für Musik, mit ihren kalten Übungsräumen und dem täglichen Drill. Später nach Moskau, zum Studium am Konservatorium, durch sturzbachartigen Regen und Nächte voller Schnee. Und sie findet eine Krankheit, für die es erst heute eine Diagnose gibt.
»Bukowskis Sprache hat eine geradezu magische Schönheit« Deutschlandfunk
»Wie Helene Bukowski aus dem Nachlass einer jungen Frau ein ganzes Leben rekonstruiert und daraus diesen schmerzlichen und klaren Roman komponiert, ist großartige Literatur.« Marion Brasch
Rezensionen „Wer möchte nicht im Leben bleiben"
»Eine zarte berührende Geschichte.«emotion (Tine Ellinghaus)
»Ein Roman, der mich bewegt hat, wie kaum einer in diesem Jahr.«
WDR Westart (Ulrich Hufen)
»›Wer möchte nicht im Leben bleiben‹ ist furchtlos, schwermütig-schön und klingt noch lange nach…«
SR HF (Juliane Bergemann)
»Am Beispiel des tragischen Vorwendeschicksals ihrer Heldin nähert sich Helene Bukowski auf behutsamste Weise der Frage nach der eigenen Identität als Kind der Nachwendegeneration mit familiärem Hintergrund in der DDR und zeigt eindrücklich, welch enormes literarisches Potential in dieser Auseinandersetzung steckt.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Timo Posselt)
»Obwohl oder gerade weil die Autorin Christinas Leben angemessen fiktionalisiert, bleibt es einem nach der Lektüre noch lange im Gedächtnis. Und auch das titelgebende Lied vergisst man so schnell nicht mehr.«
MDR Artour (Bettina Baltschev)
»Das System spukt die junge Frau als Splitter aus … Mit 24 Jahren nimmt sich die junge Frau in ihrer elterlichen Wohnung im Scheibenhochhaus in Neubrandenburg das Leben. Vierzig Jahre später wird es mit großer Zartheit noch einmal erzählt, wird Helene Bukowski zur Freundin an Christinas Seite. Der Roman, ein Fund.«
Augsburger Allgemeine (Stefanie Wirsching)
»Mit dem erzählenden Ich und dem imaginären Du erreicht Helene Bukowski durchgängig eine große Nähe zum lesenden Gegenüber. Gleichzeitig behält ihr Roman eine Offenheit durch viele Fragen, die er anreißt und die über die Handlungszeit hinausreichen. Dieses Buch wird niemanden kalt lassen.«
Berliner Zeitung (Cornelia Geissler)
»Eine Wahrheit kann es ohnehin nicht geben. Aber diese Entscheidung für eine radikale Empathie, mit der Helene Bukowski so vielschichtig und literarisch fantasievoll von Lebenshunger und Dunkelheit schreibt. Entstanden ist ein Buch, das sich auch dem Tod verstehend nähert und doch viel mehr eines über das Leben ist.«
taz (Carola Ebeling)
»Ein trauriges, ein diszipliniertes, ein sehr gekonntes Buch.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Jan Brachmann)
»Helene Bukowski hat sich minuziös hineingehört, -gedacht und -gelesen in ein Leben, in eine junge Künstlerinnenkarriere, in ein Kapitel der DDR-Geschichte – und uns, bei aller Tragik des Stoffs, mit einem berückenden und beglückenden Roman beschenkt.«
Deutschlandfunk Kultur (Wiebke Porombka)
»Helene Bukowski hat sich minutiös hineingehört, -gedacht und -gelesen in ein Leben, in eine junge Künstlerinnenkarriere und in ein Kapitel der DDR-Geschichte und beschenkt uns bei aller Tragik des Stoffes mit einem berückenden und beglückenden Roman.«
Deutschlandfunk Büchermarkt (Wiebke Porombka)
»Warum hat sich Christina mit nur 24 Jahren, kurz nach ihrer Rückkehr aus Moskau, 1985 das Leben genommen? Der Roman lässt Ahnungen, Vermutungen, Interpretationen zu, behauptet dabei aber nie die Wahrheit zu kennen. Das ist eine große Stärke dieses Romans, der auch mit seiner präzisen wie spielerischen, bildstarken Sprache überzeugt. Gerade für die Musik und das Klavierspiel findet die in Berlin aufgewachsene Autorin klingende Bilder, für die sie sich Inspiration in der Natur holt.«
Radio3 (Nadine Kreuzahler)
»Formal wählt Bukowski eine ungewöhnliche Perspektive: Die Erzählerin spricht Christina im Du an, sie überbrückt damit die Jahrzehnte und füllt Leerstellen... Das Du eröffne Freiheit – auch gegenüber dem dokumentarischen Material – und setze der historischen Einsamkeit eine literarische Gegenwart entgegen.«
SWR Kultur (Nina Wolf)
»›Wer möchte nicht im Leben bleiben‹ ist furchtlos, schwermütig-schön und klingt noch lange nach.«
NDR Kultur (Alexander Solloch)
»Bukowski hat dieses Leben aufgeschrieben, einfühlsam und berührend, und erzählt damit auch, warum die Kunst nicht ohne Freiheit existieren kann.«
Harper`s Bazaar (Alexander Solloch)
Biografie – Bukowski, Helene
Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin, studierte am Literaturinstitut Hildesheim. 2019 erschien ihr Debütroman »Milchzähne«, der für das Kino adaptiert wurde. 2022 folgte »Die Kriegerin«. Ihre Bücher wurden vielfach besprochen und in mehrere Sprachen übersetzt. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin wieder in ihrer Geburtsstadt und der Niederlausitz.
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