Wer soll was tun?
Rostalski, Frauke (18.09.2025)Wer soll was tun? · Rostalski, Frauke
Warum wir nicht zum Klimaschutz verpflichtet sind und worin unsere Verantwortung eigentlich besteht
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Produktdetails
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Produktnummer:
9783406837500
Verlag: C.H.Beck
Autor: Rostalski, Frauke
Reihe: Beck Paperback (6600)
ISBN: 978-3-406-83750-0
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 18.09.2025
Verlag: C.H.Beck
Autor: Rostalski, Frauke
Reihe: Beck Paperback (6600)
ISBN: 978-3-406-83750-0
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 18.09.2025
Produktinformationen "Wer soll was tun?"
- Verlag: C.H.Beck
- Autor: Rostalski, Frauke
- ISBN: 978-3-406-83750-0
- Veröffentlichung: 18.09.2025
- Umfang: 213 Seiten
- Maße: 124 x 205 (B/H)
- Gewicht: 258
- Reihe: Beck Paperback (6600)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- Copyright: © 2025
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Orientieren
- Nebenlesemotive: Verstehen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Hafermilch, Elektroauto, Wärmepumpe und der Urlaub vor der eigenen Haustür sind zu Insignien einer ökologischen und deshalb besseren Lebensweise geworden. In Sachen Klimawandel scheinen sich viele einig zu sein: Wir alle sind verpflichtet, unseren individuellen Verbrauch von Treibhausgasen umfangreich zu reduzieren. In ihrem aufrüttelnden Essay tritt Frauke Rostalski diesem Narrativ entgegen und sagt: Eine Pflicht zur Reduktion des CO2-Ausstoßes besteht derzeit gar nicht. Nationale wie individuelle Heldentaten verlaufen im Sand oder erweisen sich schlimmstenfalls sogar als kontraproduktiv, solange auf internationaler Ebene kein effektives System existiert, in das sie sich einfügen.
Rechtliche und ethische Pflichten sind stets daran gebunden, dass das, was verlangt wird, überhaupt geeignet ist, zu dem gewünschten Ziel beizutragen. Die harte Wahrheit lautet aber, dass der Klimawandel ein globales Problem ist, das auch nur auf globaler Ebene effektiv gelöst werden kann. Hier steht in erster Linie die Politik in der Pflicht, auf ein effektives globales Konzept zur Bekämpfung des Klimawandels hinzuwirken. Derweil ist eine Abkühlung unserer Klimadebatte geboten, in der Bekenntniszwänge und emotionale Anschuldigungen eine Mauer der Antipathie aufrichten, die sachliche Auseinandersetzungen behindert. Allen sollte klar sein: Klimaschutz ist keine Frage der Haltung oder starker Symbole. Er verlangt vielmehr zielführende Handlungen, bei denen es nicht bloß darum geht, die eigene moralische Überlegenheit gegenüber seinen Mitmenschen zur Schau zu stellen.
Rezensionen „Wer soll was tun?"
"Frauke Rostalski rüttelt in ihrem neuen Buch an dem Tabu." WELTplus, Axel Bojanowski "Eine interessante Lektüre. ... Interessant ist, dass Rostalski bei ... abstrakten Prinzipienfragen nicht stehen bleibt, sondern ihr Abwehrargument gegen die aktuelle Klimamoral auch in der Sache begründet." Süddeutsche Zeitung, Gustav Seibt "stellt viele Glaubenssätze und Gesprächsangebote infrage, das macht das Buch sehr spannend ... große Provokation im besten Sinne" ARD, ZDF, 3sat Buchmessenbühne, Jagoda Marini? "Widerspricht dem Narrativ der individuellen Schuld." RBB radioeins, Julia MengerBiografie – Rostalski, Frauke
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Frauke Rostalski ist Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Universität zu Köln. Seit 2020 ist sie Mitglied des Deutschen Ethikrates. Mit ihrem Buch "Die vulnerable Gesellschaft. Die neue Verletzlichkeit als Herausforderung der Freiheit" war sie 2024 für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert.
Themen:
Klimaschutz
Verantwortungsethik
Klimapolitik
Sachbuch
Fridays For Future
Klimagerechtigkeit
Freiheitsrechte
CO2-Preis
Gesellschaftsanalyse
Politische Philosophie
Kritik Pariser Abkommen
Klimaclub
Rechtsphilosophie
Individuelle Klimaverantwortung
Moralspektakel
Trittbrettfahrerproblem
Leakage-Effekte
Verhältnismäßigkeit
Effektivität
Zumutbarkeitsgrenzen
Akademiker
Diskurskultur
Ethikrat
Kollektive Klimaverantwortung
Gesinnungsethik
Demokratiekritik
Lebensschutz
Versachlichung Umweltdiskussion
Streitschrift
Gegenposition Klimaschutznarrativ
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