Weshalb die Herren Seesterne tragen
Weidenholzer, Anna (29.08.2016)Weshalb die Herren Seesterne tragen · Weidenholzer, Anna
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- Verlag: Matthes & Seitz Berlin
- Autor: Weidenholzer, Anna
- ISBN: 978-3-95757-323-0
- Veröffentlichung: 29.08.2016
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 192 Seiten
- Maße: 123 x 21 x 204 (B/T/H)
- Gewicht: 300
- Sprache: deutsch
- Originalsprache: ger
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
»Wir dürfen nicht aufhören Fragen zu stellen, und wir müssen viele sein.«
Longlist Deutscher Buchpreis 2016
Karl, ein pensionierter Lehrer, macht sich eines Tages auf, herauszufinden, was das Glück sei. Einen nur leicht veränderten Fragebogen im Gepäck, mithilfe dessen das ›Bruttonationalglück‹ in Bhutan ermittelt wird, lässt sich der Glücksforscher in einem schneelosen Skiort nieder, dessen Bewohner er nun in unbekanntem Auftrag nach ihrer Lebenszufriedenheit befragen will. Das Hotel Post, in dem Karl als einziger Gast unterkommt, wird bewirtschaftet von einer namenlosen Frau und ihrer Hündin Annemarie. Von hier aus beginnt er seine Forschungen, unterbrochen von konfliktgeladenen Telefongesprächen mit seiner Frau Margit. Bald erhält seine Reise Züge einer Flucht, und der Fragende wird unmerklich zum Objekt der Befragung anderer.
Rezensionen „Weshalb die Herren Seesterne tragen"
»Anna Weidenholzer holt Menschen aus den Winkeln, in denen wir sie abgestellt haben, und lässt sie erzählen. Von der komplizierten Sache mit dem Glück und der Zufriedenheit.« - Johanna Öttl, Die PresseDie Presse (Johann Öttl)
»Weidenholzer verfügt über ein feines Gespür für die Freuden, Sorgen und Ängste der sogenannten kleinen Leute. Und sie gibt ihre Figuren nie der Lächerlichkeit preis.« - Sebastian Fasthuber, Falter
Falter (Sebastian Fasthuber)
»Anna Weidenholzer hat mit ›Weshalb die Herren Seesterne tragen‹ einen Roman über das leise, schleichende Unglück geschrieben, das das Leben so vieler Menschen überzieht, ohne dass es wirklich greifbar wäre und ohne dass man zu sagen vermöchte, wann es angefangen hat.« - Wiebke Porombka, Deutschlandfunk
Deutschlandfunk (Wiebke Porombka)
»Gekennzeichnet von Demut, Respekt und Nüchternheit gelingt es Weidenholzer dann bei aller Tiefe in Inhalt und Konzeption, Erzählerin zu bleiben - ohne dabei Plakativ, zu laut und aufdringlich zu sein.« - Daniel Conrad, Luxemburger Wort
Luxemburger Wort (Daniel Conrad)
»Die österreichische Autorin setzt in ihrem Roman auf skurrile Szenen aus dem Alltag, die sie in schnörkelloser Sprache erzählt.« - Nadine Sapotnik, Schwäbische Zeitung
Schwäbische Zeitung (Nadine Sapotnik)
»Was Weidenholzer auszeichnet, sind ein enorm feiner Pinselstrich, ein exzellenter Blick für das Detail und die Gabe, scheinbar erratisch von ihrem Plot abzuschweifen, ohne dabei den Erzählfaden zu verlieren.« Christoph Schröder, TAZ
taz (Christoph Schröder)
»Die feinsinnig versponnene Parabel lebt von kleinen hinreißenden Beobachtungen« Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung (Sandra Kegel)
»Anna Weidenholzer schreibt einen feinen Stil von schlichter Eleganz« - Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten
Oberösterreichische Nachrichten Magazin (Christian Schacherreiter)
»Inspiriert von der realen Initiative des Königs von Bhutan beschreibt Anna Weidenholzer in ihrem lakonischen und eigenwilligen Roman die Forschungsreise Karls, der seine österreichischen Zeitgenossen nach ihrer Lebenszufriedenheit befragt – mit ungeahnten Folgen.« - börsenblatt, Mai 2016.
Börsenblatt (Christian Schacherreiter)
Biografie – Weidenholzer, Anna
Anna Weidenholzer, geboren 1984 in Linz, lebt in Wien. Mit ihrem ersten Buch, Der Platz des Hundes (2010), war sie 2011 für das Europäische Festival des Debütromans in Kiel nominiert. Ihr zweiter Roman Der Winter tut den Fischen gut war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2013 wurde sie mit dem Reinhard-Priessnitz-Preis ausgezeichnet. Ihr Roman Weshalb die Herren Seesterne tragen wurde 2016 für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2017 erhielt sie den Outstanding Artist Award für Literatur der Republik Österreich.
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