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Produktinformationen "Wir Strebermigranten"
  • Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
  • Smechowski, Emilia
  • 978-3-446-25683-5
  • 516/25683
  • 24.07.2017
  • Hardcover
  • 224 Seiten
  • 133 x 24 x 211 (B/T/H)
  • 334
  • deutsch
  • 3
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Dieses Buch erzählt die persönliche Migrationsgeschichte einer Familie, die 1988 von Polen nach Westberlin aufbricht und dabei ihre Identität neu verhandeln muss. Smechowski verbindet ihre individuelle Erfahrung mit größeren Fragen nach Heimat, Zugehörigkeit und den Kosten von Anpassung in einer sich vereinigenden Deutschland. Das Werk bietet einen intimen Einblick in die oft unsichtbaren Kämpfe von Migrantenfamilien zwischen Assimilation und kultureller Bewahrung.

Emilia Smechowski über die Geschichte ihrer Familie, die in den 1980ern aus Polen nach Deutschland kam. "Wir Strebermigranten" – ein beeindruckendes Debüt

  • Wenige wissen, dass aus keinem anderen Land mehr Menschen einwandern als aus Polen - denn sie sind „unsichtbar“
  • Eine großartig erzählte persönliche Geschichte, die zugleich die Geschichte von Millionen polnischen Deutschen ist
  • Eine Geschichte von Anpassung und Scham – und ein Plädoyer für Zugehörigkeit, die nicht Selbstverleugnung ist
Emilia war noch Emilka, als ihre Eltern mit ihr losfuhren – raus aus dem grauen Polen, nach Westberlin! Das war 1988. Nur ein Jahr später hatte sie einen neuen Namen, ein neues Land, eine neue Sprache: Sie war jetzt Deutsche, alles Polnische war unerwünscht. Wenn die neuen Kollegen der Eltern zum Essen kamen, gab es nicht etwa Piroggen, sondern Mozzarella und Tomate. Und als Emilia ein Deutschdiktat mit zwei Fehlern nach Hause brachte, war ihre Mutter entsetzt: Was war schiefgelaufen? Ergreifend erzählt Emilia Smechowski die persönliche Geschichte einer kollektiven Erfahrung: eine Geschichte von Scham und verbissenem Aufstiegswillen, von Befreiung und Selbstbehauptung.

Rezensionen „Wir Strebermigranten"

"'Wir Strebermigranten' ist vieles in einem: Die Autobiographie einer noch jungen Frau, ein Essay, eine Familien- und eine Emanzipationsgeschichte, ein Beitrag zur aktuellen Flüchtlingsdebatte und das psychologische Porträt einer ganz bestimmten Einwanderungsgeneration... Dem jahrelangen Versteckspiel ihrer Familie setzt Schmechowski nun die geradezu schmerzliche Offenheit ihres Buches entgegen." Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.09.17 "Emilia Smechowskis zwischen Essay und Roman changierendes Buch besticht durch seinen schnörkellosen Stil. Oft sind es ihre beiläufig-lakonischen Beobachtungen, die ein stimmiges Gesamtbild einer deutschen Migrationskultur ergeben." Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 04.08.17 "Ein Buch, das dazu beitragen wird, mehr polnische Geschichte in Deutschland zu erfragen und erfahren." Joachim Dicks, NDR Kultur, 28.07.17 "Es ist die Geschichte einer Befreiung - und zugleich eine Reflexion über Migranten, Integration und Heimat." Isabel Fannrich-Lautenschläger, Deutschlandfunk, 24.07.17 "Wirklich ein tolles, ein fesselndes, ein sehr offenes Buch." Katty Salié, ZDF aspekte, 20.07.17 "Emilia Smechowski ist die mutigste Autorin ihrer Generation." Maxim Biller "Eigentlich ist dieses Buch ein Familienroman. Er handelt von Kindern und Eltern, von Enge und Freiheit, und wie jeder großartige Familienroman erzählt er eine ganz besondere Geschichte, die zugleich die Geschichte sehr vieler Familien ist. Und am Ende fragt man sich, woher eigentlich die Vorstellung kommt, Menschen wären erst dann so richtig in ihrem neuen Land angekommen, wenn sie als Einwanderer nicht mehr zu erkennen sind." Isabel Bogdan


Biografie – Smechowski, Emilia

S
Smechowski, Emilia
Emilia Smechowski, 1983 in Polen geboren, floh mit ihrer Familie 1988 nach Westberlin. Für ihre Reportagen wurde sie vielfach preisgekrönt, u. a. mit dem Deutschen Reporterpreis. 2017 erschien ihr Buch Wir Strebermigranten, 2019 folgte Rückkehr nach Polen. Nach einem Jahr in Danzig lebt sie nun wieder in Berlin und arbeitet als stellvertretende Chefredakteurin beim ZEITmagazin.
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