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Klaras Nein

Aaron, Soazig (15.01.2026)
Produktinformationen "Klaras Nein"
  • Friedenauer Presse
  • Aaron, Soazig
  • Osterwald, Grete
  • 978-3-7518-8045-9
  • 15.01.2026
  • Hardcover
  • 218 Seiten
  • 128 x 18 x 205 (B/T/H)
  • 282
  • Friedenauer Presse Winterbuch
  • deutsch
  • Le Non de Klara
  • fre
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Das Buch, das ein neues Kapitel der Shoah-Literatur eröffneteKein Zeugnis, sondern authentische Fiktion, die dort beginnt, wo ein Großteil der Erinnerungsliteratur endet: mit der Rückkehr aus dem KZ

Klara wurde als deutsche Jüdin aus Frankreich deportiert und war 29 Monate in Auschwitz. Als der Krieg endet und die Lager befreit werden, kehrt sie als eine der letzten KZ-Überlebenden nach Paris zurück, wo sie eine Zeit lang bei ihrer Schwägerin Angelika unterkommt. Doch die überstandenen Erlebnisse prägen sie noch immer zutiefst: Abgemagert, das Haar kurz, die Augen leer, ist Klara auch innerlich nicht mehr dieselbe. Ihr altes Ich hat sie abgelegt, sie verweigert alles, was damit zusammenhängt, auch die deutsche Sprache und sogar den Kontakt zu ihrer dreijährigen Tochter, die, bei Klaras Deportation noch ein Baby, von einer Freundin gerettet und gestillt wurde und der man später sagen soll, ihre Mutter habe die Internierung nicht überlebt. Angelika ist erschrocken angesichts der Unnahbarkeit dieses nunmehr fremden Menschen, doch sie ist bestrebt, Klaras zerstörte Seele zu begreifen, und hält die mühsamen Versuche der Annäherung in einem Tagebuch fest.  

Mit größtmöglicher Sensibilität wagt sich Soazig Aaron an ein Thema, von dem bisher nur die Shoah-Überlebenden erzählten, und beweist so die Kraft der Fiktion, Erinnerung nicht nur zum Leben zu erwecken, sondern auch zu bereichern.

Biografie – Aaron, Soazig

A
Aaron, Soazig

Soazig Aaron, 1949 in Rennes geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Geschichte einige Jahre in einer Pariser Buchhandlung. Klaras Nein ist ihr erstes Buch. Als Historikerin hat sie Berichte von Überlebenden der Konzentrationslager gelesen, schrieb den Roman aber ohne persönliche Bezugnahmen. Sie lebt in der Bretagne.

 Grete Osterwald lebt als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen in Frankfurt am Main. Für ihr umfangreiches Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Zu den von ihr übersetzten Autorinnen und Autoren zählen u.a. Georges Duby, Hédi Kaddour sowie Nicole Krauss, Siri Hustvedt und J.G. Farrell.

Jorge Semprún, 1923 in Madrid geboren, war ein spanischer Schriftsteller und Überlebender des Konzentrationslagers Buchenwald. Nach seiner Amtszeit als spanischer Kultusminister lebte er bis zu seinem Tod 2011 in Paris. 1994 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für sein Lebenswerk.

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