»Wir haben es nicht gut gemacht.«
Bachmann, Ingeborg & Frisch, Max (23.11.2022)»Wir haben es nicht gut gemacht.« · Bachmann, Ingeborg & Frisch, Max
Der Briefwechsel | Ein einzigartiges Dokument der Liebesbeziehung eines der berühmtesten Paare der d… mehr lesen Der Briefwechsel | Ein einzigartiges Dokument der Liebesbeziehung eines der berühmtesten Paare der deutschsprachigen Literatur weniger
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Bachmann, Ingeborg & Frisch, Max
ISBN: 978-3-518-43069-9
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 23.11.2022
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Bachmann, Ingeborg & Frisch, Max
- ISBN: 978-3-518-43069-9
- Veröffentlichung: 23.11.2022
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 1039 Seiten
- Maße: 138 x 62 x 208 (B/T/H)
- Gewicht: 967
- Sprache: deutsch
- Auflage: 4
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Der lang erwartete, bisher unpublizierte Briefwechsel eines der berühmtesten Paare der deutschsprachigen Literatur300 überlieferte Schriftstücke aus fünfzehn Jahren (1958 bis 1972)Einzigartiges Dokument einer Liebesbeziehung mit allen Höhen und Tiefen50. Todestag Ingeborg Bachmanns am 17. Oktober 2023
Der dramatische Briefwechsel, vonseiten der Bachmann- wie der Frisch-Forschung kenntnisreich kommentiert, zeichnet ein neues, überraschendes Bild der Beziehung und stellt tradierte Bewertungen und Schuldzuweisungen in Frage.
Frühjahr 1958: Ingeborg Bachmann – gefeierte Lyrikerin, Preisträgerin der Gruppe 47 und ›Coverstar‹ des Spiegel – bringt gerade ihr Hörspiel Der gute Gott von Manhattan auf Sendung. Max Frisch – erfolgreicher Romancier und Dramatiker, der noch im selben Jahr den Büchner-Preis erhält – ist in dieser Zeit mit Inszenierungen von Biedermann und die Brandstifter beschäftigt. Er schreibt der »jungen Dichterin«, wie begeistert er von ihrem Hörspiel ist. Mit Bachmanns Antwort im Juni 1958 beginnt ein Briefwechsel, der – vom Kennenlernen bis lange nach der Trennung – in rund 300 überlieferten Schriftstücken Zeugnis ablegt vom Leben, Lieben und Leiden eines der bekanntesten Paare der deutschsprachigen Literatur. Nähe und Distanz, Bewunderung und Rivalität, Eifersucht, Fluchtimpulse und Verlustangst, aber auch die Schwierigkeiten des Arbeitens in einer gemeinsamen Wohnung und die Spannung zwischen Schriftstellerexistenz und Zweisamkeit – die Themen der autobiografischen Zeugnisse sind zeitlos. In den Büchern von Bachmann und Frisch hinterließ diese Liebe Spuren, die zum Teil erst durch die Korrespondenz erhellt werden können. Die Briefe zeigen die enge Verknüpfung von Leben und Werk, sie sind intime Mitteilungen und zugleich Weltliteratur.
Rezensionen „»Wir haben es nicht gut gemacht.«"
»Der von Hans Höller, Renate Langer, Thomas Strässle und Barbara Wiedermann grossartig edierte Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch ist das Höllentor einer Liebe, die auch den Leser in Mitleidenschaft zieht.«Neue Zürcher Zeitung (Paul Jandl)
»Es ist eine spektakuläre Spiegelung, dass ausgerechnet zwei Menschen, die ihr Leben miteinander in ihrer Literatur so genutzt (ausgebeutet) haben, zugleich ihre Literatur in ihrem Leben miteinander so nutzen.«
Frankfurter Rundschau (Judith von Sternburg)
»Eine epochale Korrespondenz ...«
Süddeutsche Zeitung (Helmut Böttiger)
»Der Briefwechsel zwischen Max Frisch und Ingeborg Bachmann ist eine literarische Sensation.«
WELT AM SONNTAG (Richard Kämmerlings)
»Dieser Briefwechsel ist so viel mehr als Pingpong. Er ist von einer unglaublichen Intensität ... Wir haben es nicht gut gemacht liest sich wie ein epischer, mitunter hoch poetischer Liebesroman.«
Der Tagesspiegel (Gerrit Bartels)
»Der ergreifende Briefwechsel zwischen dem Liebespaar Ingeborg Bachmann und Max Frisch verändert die Literaturgeschichte.«
NZZ am Sonntag (Manfred Läubli, Manfred Papst, Peer Teuwsen)
»Diese Geschichte zweier getrieben Liebender ist in der Tat ein Stoff wie für einen Roman ... Beider Liebe, das zeigen diese dreihundert Korrespondenzstücke, war nicht lebbar. Nun aber ist sie lesbar.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Andreas Platthaus)
»Sie waren das berühmteste Paar der deutschsprachigen Literatur. Jetzt endlich, viele Jahre nach ihrem Tod, erscheinen die Briefe zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Sie sind eine Sensation.«
DIE ZEIT (Iris Radisch)
»Der Briefwechsel der beiden Schriftsteller nimmt den Leser mit durch die Höhen und Tiefen ihrer Liebe, die in Enttäuschung, Verletzung, im Desaster endet. Stilistisch großartig, menschlich berührend.«
Hessische/ Niedersächsische Allgemeine (Claudia Feser)
»Ein Lesebuch im besten Sinne, ein überragendes Zwei-Personen-Stück in Briefen.«
profil (Claudia Feser)
»Ein gewaltiges Schauspiel … Mich hat lange keine Lektüre so mitgenommen wie diese hier.«
ZDF - Das Literarische Quartett (Thea Dorn)
»Tiefe auslotend, intensiv, komplex, mit feinem Sprachstil.«
Nordkurier (Roland Gutsch)
»Dieser Briefwechsel setzt einem durchaus zu. Aber man weiß jetzt viel besser, wie es zu Frischs Roman Mein Name sei Gantenbein kam, und die Hintergründe von Bachmanns spätem, ästhetisch eindrucksvollen Todesarten- Projekt werden zum ersten Mal voll ausgeleuchtet.«
Deutschlandfunk (Helmut Böttiger)
»Der hervorragend kommentierte Briefwechsel Wir haben es nicht gut gemacht. liest sich stellenweise wie ein Roman. Das Hin und Her zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch hat zeitlosen Wiedererkennungswert. Es berührt und erschüttert.«
SRF 2 Kultur (Franziska Hirsbrunner)
»...das Herausgeberteam [hat] vorzüglich ediert und kommentiert, sodass sich diese komplexe Beziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch nun umfassend darstellen lässt.«
Aargauer Zeitung (Julian Schütt)
Biografie – Bachmann, Ingeborg
Max Frisch, geboren am 15. Mai 1911 in Zürich, arbeitete zunächst als Journalist, später als Architekt, bis ihm mit seinem Roman Stiller (1954) der Durchbruch als Schriftsteller gelang. Es folgten die Romane Homo faber (1957) und Mein Name sei Gantenbein (1964) sowie Erzählungen, Tagebücher, Theaterstücke, Hörspiele und Essays. Frisch starb am 4. April 1991 in Zürich.
Hans Höller, geboren 1947, war bis 2012 Professor für Neuere Deutsche Literatur am Fachbereich Germanistik der Universität Salzburg und bis 2020 einer der Gesamtherausgeber der Salzburger Bachmann Edition. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher zur zeitgenössischen Literatur, Mitherausgeber mehrerer Bände der Thomas-Bernhard-Werkausgabe und der Jean-Améry-Ausgabe.
Renate Langer ist Lehrbeauftragte am Institut für Germanistik der Universität Salzburg, Herausgeberin der Bände 3 und 6 der Thomas-Bernhard-Werkausgabe und Herausgeberin mehrerer Bände der Salzburger Bachmann Edition.
Thomas Strässle, geboren 1972 in Baden, Schweiz, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Musikwissenschaft in Zürich, Cambridge und Paris. Parallel dazu ließ er sich zum Flötisten ausbilden. Heute ist er Leiter des transdisziplinären Y Instituts an der Hochschule der Künste Bern und Professor für Neuere deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Außerdem ist er Präsident der Max Frisch-Stiftung an der ETH Zürich.
Barbara Wiedemann, geboren 1953, Literaturwissenschaftlerin mit editionsphilologischem Schwerpunkt, ist Lehrbeauftragte an der Universität Tübingen, Herausgeberin von Werken und Briefen Paul Celans, Verfasserin quellenkritischer Studien zu Paul Celan im Kontext der zeitgenössischen Literatur (u. a. von Ingeborg Bachmann und Nelly Sachs).
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