Zugwind
Fingerova, Iryna (20.02.2026)Zugwind · Fingerova, Iryna
Roman | Ein Buch, das Mut macht: vom Leben einer jungen ukrainischen Ärztin und dem Versuch, Trost i… mehr lesen
24,00 €
Preise inkl. MwSt. · Kostenloser Versand ab 25,00 € ·
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
- Verlag: Rowohlt
- Autor: Fingerova, Iryna
- Übersetzer: Walosczyk, Jakob
- ISBN: 978-3-498-00800-0
- Veröffentlichung: 20.02.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 304 Seiten
- Maße: 125 x 205 (B/H)
- Gewicht: 348
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Ein Buch das Halt gibt, eine Lektüre, die Mut macht
Iryna Fingerova erzählt so bewegend wie authentisch vom Leben einer jungen ukrainischen Hausärztin in Deutschland, während in ihrem Heimatland Krieg herrscht. Von ihrer Wut und Trauer und ihrem Versuch, Trost und Schönheit in alltäglichen Dingen zu finden.
Mira Zehmann ist Hausärztin, Mutter, Ehefrau. Sie stammt aus einer jüdischen Familie in Odesa, vor Jahren hat sie zusammen mit ihrem Mann die Ukraine verlassen, um in Deutschland ihr eigenes Leben zu leben – für sich und ihre kleine Tochter. Doch als in ihrer alten Heimat Bomben explodieren, gerät ihre Welt aus den Fugen, und ein erbarmungsloser Zugwind weht durch ihr Leben.
Die Hausarztpraxis wird zur Anlaufstelle, lang ist die Schlange der ukrainischen Patienten, die alle zu Mira wollen auf der Suche nach Trost, nach Heilung und Mitgefühl. Ob eine Affäre hilft, Miras Unmut über den unendlich langen Besuch der Schwiegermutter zu überwinden? Als Mira verfolgt, wie ihre Patienten zwischen den Welten reisen, steht für sie fest: Sie muss nach Odesa, muss ihre über neunzigjährige Oma besuchen, das Meer sehen, mit ihren Freunden tanzen gehen.
Rezensionen „Zugwind"
Stark und fesselnd.Frankfurter Allgemeine Zeitung (ALEXANDER KOŠENINA)
Ein erschütternder Roman darüber, was ein Krieg mit den Seelen der Menschen macht.
Freundin (ALEXANDER KOŠENINA)
Umwerfend!
Hamburger Morgenpost (ALEXANDER KOŠENINA)
Trost bezieht der Roman aus einer ungeheuren Energie seiner Protagonistin. Angesichts der Einsicht in die eigene Sterblichkeit ist der Lebenswille umso unbändiger.
Frankfurter Rundschau (Christian Thomas)
Wir haben nur ein Leben, und dieses eine Leben ist wertvoll. Dass Fingerova diese Losung nicht einfach behauptet, sondern sinnlich umsetzt, gehört zur Verführungskraft ihres Buches. In zig Szenen und witzigen Dialogen zeigt sie, wie Klugheit und Ambivalenz, Lebensfreude und Mitgefühl, Liebe und Schwermut koexistieren.
Neue Zürcher Zeitung (Ilma Rakusa)
Iryna Fingerova erzählt mit Furor, Wehmut und Witz, was das Leben zwischen den Welten fordert.
Emotion (Ilma Rakusa)
Wie hält man es aus, wenn die Welt um einen herum immer wieder zusammenbricht, in der der Alltag aber weitergeht? Iryna Fingerova gibt Einblicke in Lebensrealitäten, die der Krieg geformt hat.
MDR "Artour" (Ilma Rakusa)
Was die Flucht mit den Menschen macht, davon erzählt Fingerova als Ärztin mit einer sachlichen, genauen Art. Aber auch mit einem sehr menschlichen Blick.
SWR Kultur am Morgen (Ilma Rakusa)
Die Sprache in "Zugwind" ist eindrücklich, impulsiv und poetisch, inklusive Ausflügen in den magischen Realismus. In diesem Buch, das so schwere Themen wie Flucht, Vertreibung, Identitätsverlust behandelt, schwingen viel Optimismus und Hoffnung mit.
SPIEGEL plus (Katharina Stegelmann)
Iryna Fingerova ist ein starker Roman gelungen.
MDR (Katharina Stegelmann)
Der Zugwind aus dem Titel ist kein wirkliches Ereignis, sondern ein Zustand: ein ständiges Ziehen, ein Unwohlsein, das durch alle Ritzen kommt. Fingerovas Stil ist direkt und durchlässig. Er verzichtet auf große Gesten, doch nicht auf Intensität und am wenigsten auf Humor.
MDR (Katharina Stegelmann)
Biografie – Fingerova, Iryna
Iryna Fingerova, geboren und aufgewachsen in Odesa, lebt heute in Deutschland und arbeitet als Ärztin, Journalistin und Schriftstellerin. Ihr Schreiben umfasst Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Essays und Kinderbücher. Iryna Fingerova ist Gründerin und Kuratorin des in Odesa ansässigen Theaters der Ohren, das einen festen Platz in der Kulturszene der Stadt einnimmt. Zugwind ist ihr dritter Roman und der erste, den sie in Teilen auf Deutsch verfasst hat.
Jakob Walosczyk, geb. 1981 in Zabrze, studierte Anglistik und Slavistik. Seit 2014 übersetzt er Literatur aus dem Ukrainischen, Polnischen und Russischen.
Leseprobe
Anmelden