Gaston Bachelard
2 Titel im Sortiment
Gaston Bachelard, 1884 in Bar-sur-Aube geboren, revolutionierte als Philosophie die Wissenschaftstheorie und Dichtung. Er führte Begriffe wie das Erkenntnishindernis ein und kritisierte traditionelle Ansätze von Descartes und Bergson. Dabei betonte er die Bedeutung der Flexibilität im Denken und die Verbindung von wissenschaftlichen und poetischen Ansätzen. Seine Werke, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, beeinflussten zahlreiche Disziplinen und Denker. Er lehrte u. a. an der Sorbonne in Paris, wo er 1962 starb, und wurde vielfach ausgezeichnet. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Essai sur la connaissance approchée (1928) La Valeur inductive de la Relativité (1929) und La Poétique de l’éspace (1957).
Hans-Jörg Rheinberger, 1946 im Schweizerischen Grabs geboren, studierte Philosophie in Tübingen und Berlin sowie Biologie in Berlin. Als Molekularbiologe und Wissenschaftshistoriker war von 1997 bis 2014 Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist als Übersetzer und Autor tätig.