Laura Ima Messina
1 Titel im Sortiment
Laura Imai Messina kommt aus Rom und lebt in Japan, in einer Stadt am Meer, etwa eine halbe Stunde mit dem Zug von Tokio entfernt. Sie hat einen japanischen Mann, zwei Kinder, die Italienisch und Japanisch sprechen, und ein Haus voller Bücher. Laura schreibt und unterrichtet an der Universität. Ihr Roman Die Telefonzelle am Ende der Welt war ein Bestseller und wurde in 25 Sprachen übersetzt. Goro Goro ist ihr erstes Buch für Kinder.
Wenn sich im Land Yamato jemand verletzt, ruft er nicht nur „Aua!“, sondern fügt noch ein „itai!“ hinzu („Oh, das tut weh“ auf Japanisch). Wenn man Angst hat oder einem etwas peinlich ist, kann man auch diese Gefühle durch einen Laut ausdrücken: „biku biku“ und „piri piri“. Deshalb wollte ich gern einige Begriffe aus dem reichen lautmalerischen Wortschatz des Japanischen in meine Geschichten einbauen ... Und „goro goro“ ist einer davon. Es bedeutet, das Vergehen der Zeit freudig zu genießen. „Goro goro machen“ heißt, nichts zu tun, sich zu entspannen und diese Freizeit zu genießen. Aber nicht nur das. „Goro goro“ beschreibt auch den Klang von etwas Großem und Schwerem, das langsam wegrollt, z.B. ein Stein. Oder den Klang von einem knurrenden Magen. Oder ein Donnern in der Ferne. „Goro goro“ ist auch das Schnurren der Katze ...
Philip Giordano ist ein italienischer Illustrator mit philippinischen und schweizerischen Wurzeln aus einer kleinen Küstenstadt in Ligurien. Er besuchte die Akademie der Schönen Künste in Mailand, das IED (Europäisches Institut für Design) und erhielt anschließend einen Master in Animationstechniken in Turin.