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Shamar Rinpoche
Shamar Rinpoche
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Shamar Rinpoche, Mipham Chökyi Lodrö (1952–2014), war der 14. Shamarpa. Im tibetischen Buddhismus bezeichnet „Shamarpa“ oder „Rot-Hut[-Lama]“ die zweitälteste Reinkarnationslinie nach jener des Karmapa. Shamar Rinpoche, der aus Derge in Osttibet stammte, wurde im Jahr 1957 vom 16. Karmapa (1924–1981) anerkannt und erhielt unter dessen Leitung eine umfassende buddhistische Ausbildung. Shamarpa war ein hochgeschätzter und respektierter verwirklichter Lehrer, der international tätig war. Sein besonderes Anliegen war es, buddhistische Praxis frei von schulspezifischer Abgrenzung zu vermitteln. Mit Nachdruck betonte er immer wieder, dass Meditation auf der Grundlage eines guten Verständnisses, also der richtigen Sicht, praktiziert werden sollte und dass eine tatsächlich befreiende Form der Meditation die Stabilisierung durch Geistesruhe erfordere. Besonderen Wert legte er auf die Praxis von Mahāmudrā, eingebettet in Geistesruhe, Tiefe Einsicht, Lojong und Chenresig-Meditation. Neben seiner buddhistischen Lehrtätigkeit engagierte er sich auch für soziale Projekte.
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Buddha-Natur - unser Potential für Weisheit, Mitgefühl und Freude
Shamar Rinpoche
Norbu Verlag in der...
16.10.2023
16.10.2023