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wrong

Goetz, Rainald (22.05.2024)
Produktinformationen "wrong"
  • Suhrkamp
  • Goetz, Rainald
  • 978-3-518-12827-5
  • ES 2827
  • 22.05.2024
  • Hardcover
  • 367 Seiten
  • 109 x 18 x 178 (B/T/H)
  • 263
  • edition suhrkamp (2827)
  • deutsch
  • Originalausgabe
  • 7 %
  • Verstehen
  • Auseinandersetzen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • Kleinere interventionistische Texte aus den letzten fünfzehn JahrenInspiriert von der Direktheit der mitmenschlichen Begegnung und dem Darlegungsfuror in mündlicher Rede

WRONG ist ein Band mit kleineren interventionistischen Texten, die in den letzten fünfzehn Jahren, der Zeit der Arbeit am Buch SCHLUCHT, entstanden sind.

WRONG: Auftritt, Vortrag, Lehre, Interview, Kritik: alles falsch, alles immer wieder: wrong. Und doch ist es wichtig, daß man sich als Autor auch direkt, mit solchen Textaktionen, am öffentlichen Gespräch beteiligt, lebendig, wirr, flirrend, das Ich ungeschützt präsentiert, nicht nur in die finale Totengestalt des Werks hineinkonzentriert.

So schreiben, wie man reden würde, wenn man dem Gegenüber schnell erklären will, was man zu Joachim Bessing denkt, zu Michel Houellebecq, zu Albert von Schirnding oder zum Rechtsstreit des Suhrkamp Verlags mit dem Investor Barlach. In den Interviews geht es um die eigenen Bücher, den Fotoband elfter september 2010, den Roman Johann Holtrop oder das Theaterstück Reich des Todes. In zwei Reden und zwei Aufsätzen – der Antrittsvorlesung »Leben und Schreiben«, der Rede »Büchnerpreis«, der Produktionspoetik »Spekulativer Realismus« und der Rezeptionspoetik »Absoluter Idealismus« – hat Rainald Goetz seine Autorschaft grundlegend zu bestimmen versucht, aber vom Gestus her auch hier inspiriert von der Direktheit der mitmenschlichen Begegnung und dem Darlegungsfuror in mündlicher Rede. Dadurch ist WRONG ein helles Buch geworden.

Rezensionen „wrong"

»Wrong never felt so right!«
WELT AM SONNTAG (Jakob Hayner)

»Der ewige Dichter des Jetzt hat der Gegenwart noch etwas zu sagen.«
Süddeutsche Zeitung (Jens-Christian Rabe)

»Er bleibt einer der besten schriftstellerischen Zeitgenossen der letzten 40 Jahre.«
neues deutschland (Vincent Sauer)

»Das dauernde Verschwinden von Momenten, Körpern, Wesen stachelt Goetz zu seinem großen Projekt auf. Er dokumentiert, leugnet, widerlegt das Verrinnen von allem – mit diesen 26 Dingern, die er immer neu kombiniert. Zu Räumen, in denen ewige Gegenwart herrscht. Als Spieler, wie es in unserer Sprache keinen anderen gibt.«
DIE ZEIT (Peter Kümmel)

»Wer sich über Tage hinweg in Rainald Goetz’ Texte hineinbegibt, bemerkt an sich selbst irgendwann eine Schärfung der Sinne und des Urteils, eine Unduldsamkeit gegenüber allem Vorgestanzten, Halbgedachten; die Stimme, die aus diesen Buchstaben spricht, ihre ethische und ästhetische Autorität, begleitet den Leser auf seinen Wegen und Begegnungen, macht ihn zu einem aufmerksameren Menschen. Literatur kann vermutlich kaum etwas Größeres leisten.«
DER SPIEGEL (Andreas Bernard)

»Auch mit 70 noch ein ›Punk des Denkens‹.«
Der Kurier (Wolfgang Kralicek)

»Eine herrlich chaotische Suada auf das Alter, den Tod, das Schreiben.«
WDR 3 (Nicole Strecker)

»Seine Schriften zeugen von andauernder intellektueller Jugendlichkeit ... Goetz ist unleugbar einer der wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren, vielleicht sogar der wichtigste.«
Deutschlandfunk Kultur (Enno Stahl)

»... so lebendig wie unberechenbar.«
SWR (Jörg Magenau)

»Rainald Goetz ist immer der Zeitgenosse, immer Beobachter und Akteur, Sammler und Schreiber.«
Rolling Stone (Sebastian Zabel)

»Sowohl aus biographischem als auch aus poetologischem Interesse heraus handelt es sich um einen äußerst lesenswerten Band von und über Rainald Goetz.«
De Gruyter (Lore Knapp)

Biografie – Goetz, Rainald

Autorenbild
Goetz, Rainald
Rainald Goetz, geboren 1954, studierte Medizin und Geschichte, lebt in Berlin. Autor der Bücher Irre, Krieg, Kontrolliert, Festung und Heute Morgen. Zum Abschluss des Buchs Schlucht erscheint im Frühjahr 2024 das Buch Lapidarium mit den drei Theaterstücken Reich des Todes, Baracke und Lapidarium, gleichzeitig kommt in der edition suhrkamp der Band wrong heraus, eine Sammlung von Reden und Aufsätzen aus der Zeit der Arbeit am Buch Schlucht.
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