Lapidarium
Goetz, Rainald (22.05.2024)32,00 €
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Goetz, Rainald
ISBN: 978-3-518-43187-0
Veröffentlichung: 22.05.2024
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Goetz, Rainald
- ISBN: 978-3-518-43187-0
- Veröffentlichung: 22.05.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 367 Seiten
- Maße: 153 x 19 x 227 (B/T/H)
- Gewicht: 496
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- 70. Geburtstag am 24. Mai 2024Drei neue Theaterstücke in einem Band
LAPIDARIUM ist ein Buch mit drei Theaterstücken, die sich der Dunkelmaterie im Mensch des frühen XXI. Jahrhunderts zuwenden: Folter, Terror, Suizid.
Im Gesellschaftsstück REICH DES TODES wird der politische Prozess gezeigt, der von 9/11, dem islamistischen Terroranschlag, zur systematischen Folter von Kriegsgefangenen in den US-amerikanischen Lagern von Guantánamo und Abu Ghraib geführt hat. Am Extremfall des Versagens demokratischer Herrschaft im führenden Staat der westlichen Welt, in den USA, zeigt sich beispielhaft POLITISCHE THEORIE.
Das Familienstück BARACKE verfolgt den Lebenslauf der Liebe, der vom Verliebtsein zu einem Kind führt, das Vater und Mutter erschafft, die Enge der kleinen neobürgerlichen Kleinfamilie, den Stumpfsinn, Gewalt im Inneren, im Keller des Hauses, Gewalt als politisch deklarierte Tat, bis hin zu den Morden, die der NSU, auch in Bezug auf die Taten der RAF, begangen hat. Die Energien, hier in Deutschland, die das hervorbringen: DIE ELEMENTAREN STRUKTUREN DER VERWANDTSCHAFT.
Das Ichstück LAPIDARIUM: Selbstporträt, Tagebuch der letzten Tage, Alter, Freundschaft, Tod. Der Tod erscheint dem Ich, die Sterbenden, die Toten, und mit den gegenwärtigen die früheren Jahre, Bilanz, im bayrischen Süden, Mai und November 2023, für Franz Xaver Kroetz. Wie wollen wir sterben, wie leben? Entwurf einer ANTHROPOLOGIE IN PRAGMATISCHER ABSICHT.
Biografie – Goetz, Rainald
Rezensionen „Lapidarium"
»Der ewige Dichter des Jetzt hat der Gegenwart noch etwas zu sagen.«Süddeutsche Zeitung (Jens-Christian Rabe)
»Er bleibt einer der besten schriftstellerischen Zeitgenossen der letzten 40 Jahre.«
neues deutschland (Vincent Sauer)
»Das dauernde Verschwinden von Momenten, Körpern, Wesen stachelt Goetz zu seinem großen Projekt auf. Er dokumentiert, leugnet, widerlegt das Verrinnen von allem – mit diesen 26 Dingern, die er immer neu kombiniert. Zu Räumen, in denen ewige Gegenwart herrscht. Als Spieler, wie es in unserer Sprache keinen anderen gibt.«
DIE ZEIT (Peter Kümmel)
»Wer sich über Tage hinweg in Rainald Goetz’ Texte hineinbegibt, bemerkt an sich selbst irgendwann eine Schärfung der Sinne und des Urteils, eine Unduldsamkeit gegenüber allem Vorgestanzten, Halbgedachten; die Stimme, die aus diesen Buchstaben spricht, ihre ethische und ästhetische Autorität, begleitet den Leser auf seinen Wegen und Begegnungen, macht ihn zu einem aufmerksameren Menschen. Literatur kann vermutlich kaum etwas Größeres leisten.«
DER SPIEGEL (Andreas Bernard)
»Auch mit 70 noch ein ›Punk des Denkens‹.«
Der Kurier (Wolfgang Kralicek)
»Seine Schriften zeugen von andauernder intellektueller Jugendlichkeit ... Goetz ist unleugbar einer der wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren, vielleicht sogar der wichtigste.«
Deutschlandfunk Kultur (Enno Stahl)
| Hauptlesemotive: | Auseinandersetzen |
|---|---|
| Produktart: | Buch gebunden |
| Produktform: | Hardcover |
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