30. April 1945
Kluge, Alexander (08.04.2015)30. April 1945 · Kluge, Alexander
Der Tag, an dem Hitler sich erschoß und die Westbindung der Deutschen begann
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Kluge, Alexander
- ISBN: 978-3-518-46588-2
- Bestellnummer: ST 4588
- Veröffentlichung: 08.04.2015
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 316 Seiten
- Maße: 117 x 18 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 338
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- »Alexander Kluge hat die faszinierende Chronik des 30. April 1945 verfasst: 24 Stunden, die unvergesslich bleiben.« Frankfurter Allgemeine Zeitung»In einer klaren, betörend schnörkellosen Sprache geschrieben.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung»Erneut ist Kluge ein Stichwortgeber durchdringender Einsichten … In einem grandiosen Buch zeigt sich, um was für ein Überlebendes es sich beim 30. April 1945 handelt.« Frankfurter Rundschau
Rezensionen „30. April 1945"
»Ein grandioses Geschichtspanorama«DIE WELT (Stephan Schlak)
»Es ist ein sehr komisches Buch geworden, mit seiner Lust am Erfinden und Fingieren, seiner virtuosen Mimikry, seiner angenehmen Weitschweifigkeit, von Brecht ebenso inspiriert wie vom Kinematographen.«
Süddeutsche Zeitung (Fritz Göttler)
»... Kluge rekonstruiert in einer paradoxen Bewegung dieses Durcheinander, und man könnte beim Lesen selbst durcheinandergeraten, wäre es nicht in dieser klaren, betörend schnörkellosen Sprache geschrieben.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Julia Encke)
»Und wie immer lässt Kluge die Weltgeschichte durch den Mund der großen Dichter und Denker sprechen ... Und doch trifft es immer wieder den Punkt der Gegenwart.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Andreas Kilb)
»Das ›Unheimliche‹ gehört zu den Obsessionen von Kluge. Auch in diesem Buch hat er das bewiesen. Es ist ein Geschichtsbuch und eines seiner schönsten. Ein Seitenstück zur Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss.«
Radio Bremen (Jürgen Werth)
»Erneut hat Kluge in den Versatzstücken subjektiver Wahrnehmung(ssplitter) die Totalität von Umsturzverhältnissen rekonstruiert. Dieses Bruchstückverfahren hat sich schon deswegen nicht überlebt, weil die Geschichte sich nicht überlebt hat. In einem grandiosen Buch zeigt sich, um was für ein Überlebendes es sich beim 30. April 1945 handelt.«
Frankfurter Rundschau (Christian Thomas)
»Diese Prosa, wahr und erfunden und in beidem wahrhaftig, schaltet von Heidegger zu Heiner Müller, von der UNO-Gründung in San Francisco zu Visionen Einar Schleefs ... Ein Strom aus unzähligen Quellen sucht sich seinen Weg durch die Geschichte, reißt überall kleinste Partikel Leben mit, lauter Botschaften, aus einem Zusammenhang gerissen, in einen neuen Zusammenhang getaucht.«
neues deutschland (Hans-Dieter Schütt)
»Wieder ein Kluge-Buch voller Überraschungen und Denkanstöße.«
Nürnberger Zeitung (Herbert Heinzelmann)
»Der 82-jährige Autor und Filmemacher hat gründlich in der ihm eigenen Patchwork-Technik Ereignisse zusammengetragen. Eine faszinierende Chronik ist entstanden.«
Saarbrücker Zeitung (Roland Mischke)
Biografie – Kluge, Alexander
Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, war Jurist, Autor, Filme- und Ausstellungsmacher; von sich selbst sagte Kluge jedoch: »Mein Hauptwerk sind meine Bücher.« Für sein Werk erhielt er viele Preise, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Theodor-W.-Adorno-Preis, Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf und 2019 den Klopstock-Preis der Stadt Halberstadt. Alexander Kluge verstarb am 25. März 2026 in München.
»Ich bin und bleibe in erster Linie ein Buchautor, auch wenn ich Filme hergestellt habe oder Fernsehmagazine. Das liegt daran, daß Bücher Geduld haben und warten können, da das Wort die einzige Aufbewahrungsform menschlicher Erfahrung darstellt, die von der Zeit unabhängig ist und nicht in den Lebensläufen einzelner Menschen eingekerkert bleibt. Die Bücher sind ein großzügiges Medium und ich trauere noch heute, wenn ich daran denke, daß die Bibliothek in Alexandria verbrannte. Ich fühle in mir eine spontane Lust, die Bücher neu zu schreiben, die damals untergingen.«
Alexander Kluge (Dankesrede zum Heinrich-Böll-Preis, 1993)
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