Am Tag davor
Chalandon, Sorj (23.10.2020)Am Tag davor · Chalandon, Sorj
Roman
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- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Autor: Chalandon, Sorj
- Übersetzer: Große, Brigitte
- ISBN: 978-3-423-14781-1
- Veröffentlichung: 23.10.2020
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 320 Seiten
- Maße: 122 x 23 x 191 (B/T/H)
- Gewicht: 268
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Le Jour d'avant
- Originalsprache: fre
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- 4:0 im Literarischen Quartett – der Erfolgsroman des französischen Bestsellerautors jetzt im TaschenbuchEin erschütternder Roman über Schuld, Verdrängung und zwei Brüder, die einander bewunderten»Ich habe selten ein so differenziertes Buch über Schuld und Rache gelesen.« Thea Dorn in ›Das Literarische Quartett‹ (ZDF)
»Ein großes Buch von einer unglaublichen erzählerischen Kraft.« Volker Weidermann in ›Das Literarische Quartett‹ (ZDF)
Der Tag vor der Katastrophe: Der 16-jährige Michel fährt gemeinsam mit seinem geliebten großen Bruder Joseph auf dem Moped durch die Straßen seiner französischen Heimatstadt. Gemeinsam fühlen sie sich unbesiegbar. Am Tag darauf kommen bei einem Grubenunglück 42 Bergmänner ums Leben, aufgrund eines fatalen
Fehlers der Werksleitung. Joseph erliegt seinen Verletzungen. Michel flüchtet sich nach Paris, auch um die Worte des Vaters zu vergessen: »Du musst uns rächen!« Doch der Schmerz vergeht nicht, und so beginnt Michel Jahre später seinen Rachefeldzug. Noch weiß er nicht, dass die Nacht vor dem Unglück anders war, als er sie in Erinnerung hat.
Rezensionen „Am Tag davor"
Sorj Chalandon erzählt eindringlich davon, wie unerbittlich Schuld und Verdrängung ein ganzes Leben bestimmen können.WDR 3 (Andreas Wirthensohn)
Buch wie eine Netflix-Serie, nur geiler und klüger!
instagram.com (Sophie Passmann)
Sorj Chalandon ist ein großer, packender Roman geglückt, den Brigitte Große vorzüglich übersetzt hat.
Die Furche (Rainer Moritz)
Chalandon ist eine Art Kriminalroman gelungen, in dem derjenige, der am Ende schuldig gesprochen wird, nicht die Schuld und schon gar nicht die Verantwortung trägt.
Tages-Anzeiger (Kathrin Kramer)
›Am Tag davor‹ von Sorj Chalandon liest sich wie ein Krimi, ist aber zornige Anklage.
Basler Zeitung (Kathrin Kramer)
Was für eine Geschichte!
Sonntag Express (Kathrin Kramer)
In seinem detailgenau recherchierten Roman ›Am Tag davor‹ verbindet Chalandon die Zeit, in der man die Kohlearmee für die Modernisierung des Landes brauchte, mit der Gegenwart.
Deutschlandfunk Kultur (Sigrid Brinkmann)
Sein Roman ist Hommage an die Opfer und eine subtile Auseinandersetzung mit der Erinnerung in einem.
Neue Zürcher Zeitung (Jürgen Ritte)
Über 40 Jahre später erzählt er nun die Geschichte der Bergwerkskatastrophe mit fiktiven Elementen - ein spannender Roman über Schuld, Verdrängung und Rache.
Bücherjournal (Jürgen Ritte)
Chalandons Roman ist eine Hommage an die Toten von1974, aber auch an alle anderen Bergleute, die unter Tage Gesundheit und Leben ließen.
WDR 5 (Dina Netz)
Spannend wie ein Krimi, düster wie eine Kohlenhalde: Der preisgekrönte Schriftsteller Sorj Chaladon erzählt im Roman ›Am Tag davor‹ die Vorgeschichte eines Grubenunglücks – tiefgründig und ungemein bewegend.
Deutschlandfunk Kultur (Carolin Fischer)
Ein spannender Roman über Schuld, Verdrängung und Rache.
ARTE (Carola Wittrock)
Ich habe selten ein so differenziertes Buch über Schuld und Rache gelesen.
ZDF, 0 (Thea Dorn)
Ein großes Buch von einer unglaublichen erzählerischen Kraft.
ZDF, 0 (Volker Weidermann)
Der erste Teil des Romans ist eine Mischung aus Familiengeschichte und Kriminalroman. Und dann der Paukenschlag, wenn die Geschichte einer jähe, völlig unerwartete Wendung nimmt.
WDR 5, 0 (Christine Westermann und Andreas Wallentin)
Legende und Wahrheit durchdringen sich bei diesem Autor auf vielschichtige Weise, und das Bemerkenswerte ist die enorme erzählerische Klarheit und Schnörkellosigkeit, mit der ihm das gelingt.
Wiener Zeitung extra, 01./02.06.2019 (Andreas Wirthensohn)
Sorj Chalandon erzählt von einer fiktiven Familie, verknüpft ihre Geschichten aber so eng mit Politik und Wirtschaft jener Jahre, dass sein Buch auch ein Denkmal für eine vergessene Arbeitswelt ist.
Berliner Zeitung, 27./28.04.2019 (Cornelia Geissler)
Chalandon ist eine Bereicherung für alle Büchereien. Unbedingt einstellen!
borromaeusverein.de (Cornelia Geissler)
Es gibt sie glücklicherweise immer wieder - diese Romane, die dich umhauen.
Wilhelmshavener Zeitung (Martin Münzberger)
Chalandons Roman liest sich spannend wie ein Krimi, auch wenn er natürlich weit mehr als das ist.
fabelhafte-buecher.de (Ramaon Zeller)
Eine packende Story über Schuld, Verdrängung, Rache und Sühne mit viel authentischem Hintergrund.
Kleine Zeitung (Werner Krause)
Es ist eine vielschichtige Abrechnung und eine Reise in die soziale Finsternis, bei der sich die Grenzen zwischen Wahrheit und deren Verdrängung immer wieder verschieben.
Kleine Zeitung (Werner Krause)
Ein derart intensiver Roman, dass man ihn nicht aus der Hand legen kann.
Morgenpost am Sonntag (Werner Krause)
Dies ist ein Buch, das nicht mit dem letzten Satz endet.
Augsburger Allgemeine (Werner Krause)
Sorj Chalandons Stärke ist die Lakonie und das unbedingte Vermeiden von Übertreibung; ich glaube, das macht ›Am Tag davor‹ für mich so bewegend.
BuchMarkt (Barbara Meixner)
Dieses Buch ist im besten Sinne schnonungslos.
Badische Zeitung (Franz Schmider)
Eine zutiefst bewegende Geschichte über Schuld und Verdrängung, Rache und Sühne.
Mainhattan Kurier (Franz Schmider)
Besonders packt die Sprache: schlicht, ohne Pathos, aber doch ungemein bewegend.
Der evangelische Buchberater, 04/2019 (Volker Dettmar)
Welche Kraft Literatur, welche Kraft Sprache entfalten kann, das lässt sich kaum wunderbarer erleben als mit diesem Roman des großen, französischen, in Deutschland endlich entdeckten Autors: Sorj Chalandon.
Münchner Feuilleton, Dezember 2019 (Gisela Fichtl)
Der Stil erinnert an einen Émile Zola (1840-1902) unserer heutigen Zeit. Große Kunst!
Frankreich erleben, Herbst 2019 (Gisela Fichtl)
Der Roman zeigt die Brutalität des Konzepts von Gerechtigkeit, das die Rache als blinden Fleck stets in sich trägt.
ZDF, 0 (Svenja Faßpöhler)
Ein erschütternder Roman über Schuld, Verdrängung und zwei Brüder, die einander bewunderten.
Buch-Magazin, August 2019 (Bernd Kielmann)
Biografie – Chalandon, Sorj
Leseprobe
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