An einem Freitag im April
Antrim, Donald (15.11.2022)An einem Freitag im April · Antrim, Donald
Eine Geschichte von Suizid und Überleben
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Antrim, Donald
- Übersetzer: Stingl, Nikolaus
- ISBN: 978-3-498-00171-1
- Veröffentlichung: 15.11.2022
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 160 Seiten
- Maße: 132 x 20 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 290
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: One Friday in April: A Story of Suicide and Survival
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
«Ein Meisterwerk, tiefgründig, mutig, mitfühlend, das unsere Einstellung zum Thema Selbstmord für immer verändern wird.» George Saunders
- «Ein fesselndes, notwendiges Buch.» The New York Times«Das herzzerreißende und Augen öffnende Porträt des Schmerzes, den psychische Erkrankungen verursachen.» The Washington Post
Als an einem Freitagabend im April 2006 die Sonne am Himmel untergeht, findet sich Donald Antrim auf dem Dach seines Wohnhauses in Brooklyn wieder – bereit, hinunterzuspringen. Er hängt sich ans Geländer der Feuertreppe, lässt prüfend mit einer Hand los. Was ihn dazu bewegt hat, gerade an diesem Tag aufs Dach zu klettern, weiß er nicht, doch es war kein impulsiver Akt: Suizid gehört als Gedanke schon lange zu seinem Leben. Denn Selbstmord ist für ihn eine Krankheit, ein andauernder Schmerz in Folge von Trauma und Isolation.
Präzise und schonungslos ehrlich schildert Antrim, was ihn auf das Dach führte und was danach geschah. Er befreit die Krankheit so von dem Geheimnis und dem Stigma, das sie von jeher umgibt. Ein zutiefst wahrhaftiges Buch, nicht nur über Suizid, sondern über uns alle, unsere Kultur, unsere Existenz – und darüber, wie wir ein besseres, authentischeres Leben führen können.
Rezensionen „An einem Freitag im April"
Antrims Buch kann vielleicht helfen; nicht zuletzt hat es eine literarische Qualität.Der Tagesspiegel
Dieses Buch erkundet seelische Notstandsgebiete, von denen sich halbwegs stabile Menschen kaum eine Vorstellung machen. Es tut dies in einer Sprache, die sehr emotional, zugleich aber auch präzise und unprätentiös ist.
Deutschlandfunk "Büchermarkt" (Wolfgang Schneider)
Antrims Bericht vom Sterbenwollen und vom Überleben ist ein bemerkenswertes Buch: in glasklarer Sprache geschrieben, an keiner Stelle wehleidig, illusionslos und doch nicht ohne Hoffnung. Kein Roman, aber trotzdem große Literatur.
WDR Westart Lesestoff (Andreas Wirthensohn)
Ein aufrüttelndes Buch, das herzzerreißende und Augen öffnende Porträt des Schmerzes, den psychische Erkrankungen verursachen.
The Washington Post (Andreas Wirthensohn)
Ein fesselndes, notwendiges Buch - teils Memoir, teils philosophische Abhandlung.
The New York Times (Andreas Wirthensohn)
Antrims Schreibstil mit seinen gedanklichen Umwegen und seiner Dichte ist brillant.
Los Angeles Times (Andreas Wirthensohn)
Antrim zielt nicht nur darauf ab, psychische Krankheiten zu entstigmatisieren, sondern auch das totgeschwiegene Geheimnis, das den Selbstmord umgibt, zu lüften.
People Magazine (Andreas Wirthensohn)
Antrim ist ein hervorragendes Buch gelungen, er verfügt über das Vokabular, um die Krankheit zu entmystifizieren.
The Boston Globe (Andreas Wirthensohn)
Eine klarsichtige und unsentimentale Studie über eine der geheimnisvollsten und am meisten missverstandenen menschlichen Erfahrungen. Ein lebensbejahendes Buch.
Yiyun Li (Andreas Wirthensohn)
Ein Meisterwerk, tiefgründig, mutig, mitfühlend, das unsere Einstellung zum Thema Selbstmord für immer verändern wird.
George Saunders (Andreas Wirthensohn)
Biografie – Antrim, Donald
Donald Antrim, geboren 1958, lebt in Brooklyn und stand auf der allerersten New Yorker-Liste der «20 under 40». Die seit Studienzeiten eng mit ihm befreundeten Schriftsteller Jonathan Franzen und Jeffrey Eugenides halten ihn für «das eigentliche Genie». Mit dem Roman «Die hundert Brüder» war er Finalist des PEN/Faulkner Awards, 2013 wurde er mit dem MacArthur Genius Grant ausgezeichnet. Er lehrt Literatur an der Columbia University. Weitere Veröffentlichungen: «Mutter. Kein Roman»; «Der Wahrheitsfinder»; «Wählen Sie Mr. Robinson für eine bessere Welt»; «Das smaragdene Licht in der Luft».
Nikolaus Stingl, geb. 1952 in Baden-Baden, übersetzte unter anderem William Gaddis, William Gass, Graham Greene, Cormac McCarthy und Thomas Pynchon. Er wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Stuttgart, dem Paul- Celan-Preis und dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet.
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